Wurzeln und das Inet

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Wurzeln und das Inet

Beitragvon eumel6 » 04.01.2018 22:51

Hi,

immer wieder ist festzustellen, dass das Wissen unserer Vorväter erbarmungslos über Bord geworfen wird.
Wurzeln sind schöne Dekogegenstände und sehr in. Aber im Prinzip wird jedes Holz, wenn es nicht gerade Nadelholz ist, in die Becken geworfen. Die Quittung kommt auch öfters durch Bakterienrasen, die dann heruntergespielt werden.
Hans Frey Altmeister der Aquaristik ist tot, vergessen, auch bei älteren Wessis nicht sehr bekannt.
Ich zitiere einmal etwas aus "Aquarienpraxis kurz gefasst"
S. 32
Lebendes Holz ist in allen Fällen ungeeignet

S. 33
Man lasse sich keinesfalls dazu verleiten, Holz, so wie man es heimträgt, ins Aquarium zu bringen. Selbst Holzteile aus klaren und fließenden Gewässern sollten wenigstens überbrüht werden, bevor man sie verwendet.


Und so sieht es dann öfters aus
http://up.picr.de/31429775rp.jpg
Ich kann leider wegen den Bildrechten nicht direkt verlinken.

Quelle https://www.zierfischforum.info/einstei ... post869181

Oder
Habe heute mal ein Udate vom Betta-Biotop-Becken.

Die ersten Wochen gab es vom vielen Holz einen Nährstoffüberschuss mit starker Trübung durch eine Bakterienblüte und übelriechendem Wasser.

Nach dem dritten oder vierten 90% Wasserwechsel seit der Erstbefüllung, genauer gesagt seit 3 Tagen, ist der Gestank fast schlagartig vorbei und das Wasser trübt sich nur noch gering.

Quelle: http://www.naturaquaristik-live.de/topi ... t=&page=4&



gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 04.01.2018 22:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wurzeln und das Inet

Beitragvon Blaubeerblau1 » 05.01.2018 12:31

Hi Jo,

eumel6 hat geschrieben:immer wieder ist festzustellen, dass das Wissen unserer Vorväter erbarmungslos über Bord geworfen wird.
Wurzeln sind schöne Dekogegenstände und sehr in. Aber im Prinzip wird jedes Holz, wenn es nicht gerade Nadelholz ist, in die Becken geworfen. Die Quittung kommt auch öfters durch Bakterienrasen, die dann heruntergespielt werden.
Hans Frey Altmeister der Aquaristik ist tot, vergessen, auch bei älteren Wessis nicht sehr bekannt.


Nun halte Dich mal nicht so in Vorurteilen auf. Du kennst nicht alle Bücherregale älterer Aquarianer. Ja, ich bin in Bad Godesberg geboren und wohne auch da. Bin ich deswegen ein Wessi? Nee, ich bin ein Deutscher. Von Hans Frey besitze ich zwei Bücher. Eben die "Aquarienpraxis kurz gefasst" und "Welse und andere Sonderlinge". Zwei richtig geile Bücher. Schon früh, als Kind, kam ich in den Besitz dieser Literatur. Ich habe diese Bücher geliebt und in den Anfängen oft da reingelesen.

Ich zitiere einmal etwas aus "Aquarienpraxis kurz gefasst"
S. 32
Lebendes Holz ist in allen Fällen ungeeignet


Er schreibt aber auch, dass man Holz auskochen solle. Das sehe ich etwas kritisch. Oft ist es dann doch so, dass das Holz, je nach Art, dann schneller im Wasser fault oder sich auflöst.

Man lasse sich keinesfalls dazu verleiten, Holz, so wie man es heimträgt, ins Aquarium zu bringen. Selbst Holzteile aus klaren und fließenden Gewässern sollten wenigstens überbrüht werden, bevor man sie verwendet.


Mit Überbrühen, Frey schreibt hier..."mit kochender Salzlauge..., bin ich bisher sehr gut gefahren. Ich mag ja die Erlen, nicht nur wegen der Erlenzapfen. Das Holz ist wirklich gut geeignet für Aquarien. Man muss halt etwas länger suchen danach. Ich neige aber auch dazu, spezielles Flussholz (nennt sich Driftwood) ,Angliszismen hören sich offensichtlich besser an, zu kaufen. Das ist relativ hart und hält sich lange stabil.

Habe heute mal ein Udate vom Betta-Biotop-Becken.

Die ersten Wochen gab es vom vielen Holz einen Nährstoffüberschuss mit starker Trübung durch eine Bakterienblüte und übelriechendem Wasser.

Nach dem dritten oder vierten 90% Wasserwechsel seit der Erstbefüllung, genauer gesagt seit 3 Tagen, ist der Gestank fast schlagartig vorbei und das Wasser trübt sich nur noch gering.Quelle: http://www.naturaquaristik-live.de/topi ... t=&page=4&


Den Thread verfolge ich auch. Das würde ich so nie machen. Zumal ich ein Betta-Biotop anders einrichten würde. Man kann doch schon auf den Bildern sehen, dass in den Zweigen noch Saft steckt.
Gruß
Dieter

Ich werde nie die Inbrunst verstehen, mit welcher Menschen eine Ansicht vortragen, die erstens nicht von ihnen stammt und zweitens ohnedies herrscht.
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Re: Wurzeln und das Inet

Beitragvon eumel6 » 05.01.2018 15:32

Hallo Dieter,

Nun halte Dich mal nicht so in Vorurteilen auf. Du kennst nicht alle Bücherregale älterer Aquarianer. Ja, ich bin in Bad Godesberg geboren und wohne auch da. Bin ich deswegen ein Wessi? Nee, ich bin ein Deutscher.

Es gibt keine deutschen Einheitstarife und -renten. Es gibt Tarife und Renten Ost und West. Als Ossi bist du auch auf Stasivergangenheit überprüft worden.
Von Frey sind ja einige Bücher exportiert worden und werden sich auch in ein paar Regale verirrt haben. Deswegen auch "nicht sehr bekannt" anstelle von unbekannt. Defakto ist er aber so gut wie unbekannt, wenn man sich das Geschreibsel so in den Foren ansieht.
Und es gibt schon ein paar Unterschiede in der älteren Generation zwischen Ost und West. Du hast die DATZ nachgeworfen bekommen. Da ich zeitweilig in einer Großstadt gewohnt habe, habe ich zum Herausgabe Zeitounkt immer den Zeitungskiosk ansteuern müssen, um die AT zu bekommen. In meiner Kleinstadt hätte ich keine Chance gehabt. Dann war es wie ein 6er im Lotto, dass ich ein Abo für diese Zeitschrift bekam. Ältere Zeitschriften habe ich im Lesesaal der Bezirksbibliothek studiert, Auszüge gemacht. Mich in die Warteliste für Aquarienbücher zum Ausleihen eingetragen und dann bis zu einem Vierteljahr gewartet.
Mit dem Zug von Chemnitz nach Dresden zur Börse gefahren. Leider keine Fotos gemacht.
Das prägt.

Den Thread verfolge ich auch. Das würde ich so nie machen. Zumal ich ein Betta-Biotop anders einrichten würde. Man kann doch schon auf den Bildern sehen, dass in den Zweigen noch Saft steckt.

Ob so ein Betta-Biotop überhaupt aussieht, ist fraglich. Standard ist mit Blättern zu rechnen, die durch ihre Zersetzung auch den pH-Wert drücken. Zum Handling habe ich etwas gesagt, da geht das überhaupt nicht. Und beim Thema gammelndes Holz im Aquarium kann ich mir nur die Schnauze verbrennen.

gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 05.01.2018 17:19, insgesamt 2-mal geändert.
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