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Re: Android App für die Fishbase

Moin Moin aus dem Norden,

Ich bin durch Zufall auf das Portal, Forum und die Fishbase gestoßen und habe mich gleich angemeldet.
Seh interessant hier, dass mal vorneweg.
Die App habe ich auch dem Playstore installiert und die ist, natürlich, auch der Grund dieses Posts.
Auf meinem Galaxy S6 und auch auf meinem Note3 werden alle Umlaute als schwarze Raute mit weißem Fragezeichen dargestellt. Habe ich da was falsch in meinen Geräten eingestellt oder ist das ein bekannter Fehler?
Achso, beide Geräte laufen unter lollipop 5.01.

Im übrigen weiter so, ist sehr informativ und hilft einem sofort im Fachhandel oder auch auf Börsen.

Gruß

Jörn
von jsc0852
12.08.2015 22:35
 
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Re: Mein 260L Aquarium

Moin LoneWolf,

gelungenes Setup, muss ich schon sagen.

2 Punkte hätte ich anzumerken.

1. Willst du auch Corydoras oder andere Bodenbewohner einsetzen? Dann ist bald von der Trennung weißer Kies / schwarzer Kies nichts mehr zusehen, weil die Fische das schnell durcheinander wirbeln.
2. schon beim ersten Hinsehen haben mich die Stumpen/Schnittkanten der Wurzeln gestört. Die liegen visuell auf einer Linie und das wirkt, als ob unter Wasser einer mit der Säge langgelaufen ist. Ich persönlich versuche immer diese Kanten nahe an der Wasseroberfläche zu platzieren ( hängt natürlich von der Höhe der Wurzel ab) oder die Kanten nach hinten zu richten. Da ich nicht annehme, dass du alles zusichern lässt vor den Wurzeln wird es dich evtl. Früher oder später stören. Jetzt kann man noch was ändern, wo noch kein Besatz im Becken ist und Pflanzen noch nicht fest sitzen.

Bin gespannt wie es weitergeht
Gruß
Jörn
von jsc0852
14.08.2015 16:45
 
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Verwertung von Fischfutter

Moin zusammen,

Wer kennt es nicht, man kauft irgendein Trockenfutter und die Fische ignorieren es oder gehen nur zögerlich ran?
Ich habe in meinen Fundus getrocknete Gambrinus, Tubifexwürfel und diverses Flockenfutter, welches nicht richtig angenommen wurde. Durch Zufall las ich einen Artikel über das Herstellen von Futterbrei mit frischen Gemüse und das anschließende bestreichen von Steinen mit der Masse, speziell für Welse.
Hmm, was mit frischen Zutaten funktioniert, könnte doch auch mit Trockenfutter gehen. Gesagt, getan, also ging es ans vorbereiten.
Zuerst eine kleine Menge herstellen, welches Gefäß kommt in Frage? Ich entschied mich für einen normalen Eierbecher. Zuerst wurden die Gambrinus zwischen den Fingern fein zerrieben. Anschließend mussten die Tubifexwürfel dran glauben. Zum zerkleinern habe ich einfach zwei Würfel gegeneinander gerieben und es lösten sich Flocken ab. Nach ungefähr 5 Portionen zerriebener Gambrinus und 4 Tubifexwürfel habe ich das ganze noch angereichert mit diversen Trockenfutter, was noch verfügbar war.
Abschließend ein Kapsel Lebertranöl, gibt es in der Apotheke, einen Viertel Teelöfffel Paprika edelsüss dazu und verrühren. Etwas zu staubig, das ganze. Langsam mit der Pipette einige Tropen Wasser zugefügt und verrührt bis eine sehr steife Paste entsteht.

Diese Paste dann mit einem Löffel auf eine Stück Backpapier geben und platt drücken. Bei mir war die dicke ca 5mm.
Ich habe mich dann für die schnelle Variante entschieden und das Papier mit der Masse für 12 Minuten bei 150 Grad in den Backofen gepackt. Danach ist die Masse trocken und kann mit einem scharfen Messer in kleine Blöcke geschnitten werden.

Jetz der Test, was sagen die Fische dazu? Ich war überrascht, das Futter sank sofort zu Boden und alle Fische, ob Salmler, Wels oder Apistogramma versammelten sich, eigentlich müsste man sagen balgten sich um das Futtertäfelchen. Im Gegensatz zu Futtertabletten löst sich das selbst Hergestellte extrem langsam auf, so das die Fische wirklich etwas fürs Fressen tun müssen.

Ich habe jetzt ja noch einiges über und bin gespannt, wie meine Tiere dieses in den nächsten Tagen aufnehmen.
Was die Vitamine oder Andere Komponenten betrifft kann ich nichts sagen., da ich nicht weiß, ob diese bei der Backofenbehandlung irgendwie negativ beeinflusst wurden. Aber Hauptsache, meinen Fischen schmeckt es und ich habe einen Weg gefunden überzähliges Futter zu verarbeiten.
Vielleicht probiert es ja auch einer von euch, wandelt es ab und berichtet an dieser Stelle davon

Gruß
Jörn
von jsc0852
17.08.2015 22:33
 
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150l Südamerika

Moin zusammen,

dann will ich auch mal meine 150l Südamerika präsentieren.

Bisher habe ich nur die Fische mehr oder weniger gut versucht zu fotografieren und musste feststellen, dass das einfacher ist, als ein komplettes Becken abzulichten.
Mit allen Röhren an ist zuviel Licht und mit der Dimmung wird es so dunkel, dass der Blitz auslöst. Ich habe mal die 2 besten Fotos rausgesucht.

aqua1.jpg

aqua2.jpg

Zur Technik ist nicht viel zu sagen, Maße sind 90*40*40 mit 2* T8 Baumarktröhren (Osram Daylight und Warmwhite).
Die Filterung erfolgt wie in allen meinen Becken über Innenfilter, hier Fluval U4 mit gedrosselter Leistung. Heizstab ist ein Fluval E200.
Oben rechts ist das Dennerle Düngedepot zu sehen welches übrigens auch hervorragend geeignet ist Medikamente über längere Zeit dosiert abzugeben.

Gruß

Jörn
von jsc0852
15.08.2015 14:32
 
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Re: Pumpe schafft es nicht ganz... und mehr...

Moin Steffi,

Wie ich deiner Vorstellung entnommen habe, betreibst du ein 160l Becken. Da ist der Besatz eigentlich ungünstig gewählt, da es für die Skalare und auch die Schmerlen, wenn die größer werden zu klein ist und durch die Guppys, Platys und Neons ist es, glaube ich, sehr wuselig im Becken. Die Panzerwelse solltest du auf 8-10 aufstocken (aber bitte erst, wenn der andere Besatz etwas dezimiert wurde), erst dann zeigen sie ihr natürliches Verhalten.

Wer Pflanzen mag, soll Pflanzen. Ich habe noch nie gehört, dass Pflanzen Trübungen oder schmutziges Wasser verursachen, da ist eher das Gegenteil der Fall, da Pflanzen ja auch als natürlicher Filter Fungieren.

Ich denke eher, dass an deinem Aussenfilter irgendein Defekt vorliegt. Eventuell ist der Schlauch oder der Ansaugkorb durch Blattreste verstopft und bringt so nicht den Durchsatz oder aber es liegt ein Problem am Pumpenkopf vor. Das solltest du zuerst mal überprüfen.

Gruß aus dem Norden
Jörn
von jsc0852
30.08.2015 20:34
 
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Re: Pumpe schafft es nicht ganz... und mehr...

Hallo Steffi,

mit dem Pumpenkopf meinte ich den Impeller, welcher für die Förderung des Wassers zuständig ist. Wo du diesen am Filterkopf findest steht auf Seite 9 der Anleitung zum Filter.
Und im Gegensatz zur Herstellerangabe, welche immer auf Zukauf und Kommerz ausgelegt ist, würde ich den Filter wie folgt aufbauen.

1 Korb: Grobe Filterschwämme. Kann man als Reste oder kleinere Matten im Zoohandel kaufen und mit einem scharfen Messer selber schneiden und ist bedeutend billiger als die Nachkaufschwämme von Tetra.
2 Korb: hier können ruhig die mitgelieferten Biobälle eingesetzt werden. Meistens stimmt die Menge nicht und können noch zusätzliche eingefüllt werden. Auch hier im Zoohandel schauen und keine Tetra-Originale verwenden.
3 Korb: ganz unten einen dünnen Filterschwamm in fein (Beschaffung wie bei 1 Korb) und darauf Siporax zusammen mit den mitgelieferten Keramikringen einbringen.

Und keineswegs die Reinigungsintervalle von Tetra befolgen, sondern erst dann "eingreifen", wenn der Durchfluss des Filters deutlich zurückgeht. Sonst zerstörst du mit schönster Regelmäßigkeit die Bakterienkulturen oder schädigst sie zumindest. Und bitte, nichts austauschen bei der Reinigung, alles beim Wasserwechsel im abgelassenen Wasser ausspülen und wieder in den Filter integrieren. Die Filterschwämme können ruhig etwas kräftiger ausgedrückt werden, weil sich dort der meiste Mulm sammelt, was langsam zur Verminderung des Durchfluges geführt hat. Die Siporax / Keramik /Biobälle einfach nur ausspülen und gut ist. dort sitzen dann auch mit die meisten Bakterien, welche dann auch zügig wieder die Schwämme besiedeln.

Gruß aus dem Norden

JörnNachtrag: Ich persönlich würde nie Watte verwenden, da sich diese durch Ablagerungen und durch ihren Aufbau sich sehr stark verdichtet und somit schnell den Durchflug beeinflusst.
von jsc0852
31.08.2015 14:48
 
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Re: Anfängerfrage - Wasseraufbereiter und Wasserwechsel

Moin zusammen,

ich vermute mal, dass dein Händler eine etwas gesteigerte Verkaufsabsicht gegenüber Anfängern (welche ja alles richtig machen wollen und daher empfänglich für angebl. Verkaufsargumente sind) an den Tag legt.
In erster Linie kommt es auf die Wasserwerte an, welche bei dir aus der Leitung kommen. Ist dort wenig Chlor vorhanden und auch die sonstigen Werte normal, dann kannst du beruhigt auf Aufbereiter verzichten. Zumal sich die Bestandteile im Altwasser ja nochmals verdünnen. Anders sieht es aus, wenn du Wildfange hälst, die auf die Wasserqualität empfindlicher reagieren als die schon an Leitungswasser gewöhnten Nachzuchten.

Auch zum Thema Microblasen kann ich dich beruhigen. Mir ist in meiner gesamten Zeit nicht ein Fisch an irgendwelchen die Kiemen angreifenden Blasen krank geworden. Im Gegenteil, meine Lebendgebährenden geniessen es förmlich im frisch eingefüllten Wasser zu schwimmen. Und ich Fülle, räumlich bedingt, immer mit Eimer und Wasser aus dem Duschkopf auf. Allerdings habe ich eine Armatur an welcher ich die gewünschte Gradzahl einstellen kann. Unf da nehme ich immer ca. 3 Grad kälteres Wasser als das was im Becken ist.

Gruß aus dem Norden
Jörn
von jsc0852
07.09.2015 18:36
 
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Re: Hilfe!!!

Hallo Ale,

das würde ich nun nicht machen, Wasserwechsel ist OK, aber die Fische erstmal rauskeschern, zwischenlagern und dann in komplettes Frischwasser einsetzen ist kontraproduktiv.
Dann musst du damit rechnen, dass morgen einige mit dem Bauch nach oben im Wasser treiben.
Was du vorhast verursacht nur einen Riesen Stress bei den Tieren und da diese ja eh schon durch irgendwas angegriffen sind schwächt es sie noch mehr.

Mein Tipp: 50% Wasserwechsel und dann das ganze mit einem Sauerstoffstein kräftig belüften. Ist evtl. nicht so gut für die Pflanzen aber es treibt diverse Sachen aus dem Wasser und reichert es mit Sauerstoff an.

Gruß aus dem Norden
Jörn
von jsc0852
08.09.2015 18:11
 
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Re: 450Liter Afrika

Moin Bonny,

Da du ein reines Afrikabecken willst, sollten außer den Skalaren auch die Antennenwelse und der L-Wels ausziehen, da diese ja Südamerikaner sind.

Flösselaale können bis zu 40cm lang werden, daher ist dein Becken mit der Anzahl von Aalen schon fast überbesetzt. Daher solltest Du diese auf keinen Fall aufstocken.
Auch die Buckelköpfe solltest Du weglassen, da diese auch Bodenbewohner sind und den Aalen über kurz oder lang in die Quere kommen.

Da Du nichts über die Größe der Aale geschrieben hast, kann es anfänglich mit den Kongosammlern und den Kärpflingen gutgehen, vorausgesetzt, dass diese nicht in der Größe unter 4 cm eingesetzt werden, sonst ist das nämlich Futter für die Aale.

Sollten die Aale noch relativ klein sein, so kann es auch mit mit den o.g. Fischen klappen, wenn diese dann zusammen aufwachsen. Gleiches gilt natürlich auch für die Buschfische. Allerdings hättest du bei deinem Besatz allerdings ein etwas zu "buntes" Gemisch. Ich persönlich würde neben den Aalen ein Pärchen Buschfische und einen Schwarm mit ca. 15 Kongosalmlern einsetzen. So hast du Bodenbewohner (Aale), was für die Mitte (Salmler) und mit den Buschfischen was für Mitte und oben, wenn die Dämmerung einsetzt.

Gruß aus dem Norden
Jörn
von jsc0852
08.09.2015 18:26
 
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Re: Augen rausgebissen

Moin Hasimausi,

Zuerst mal Willkommen hier im Forum.

Womit fange ich jetzt an? Das fällt mir hier wirklich ein wenig schwer.
Du schreibst, dass du, als es den Fischen zum ersten Mal schlecht ging Wasser gewechselt hast und eine Woche später dein Freund nochmal, Du schreibst auch das die Wasserwerte in Ordnung sind.
Da tauchen die ersten Fragen bei mir auf.

Wie oft wechselt ihr das Wasser (teilweise) aus? Normalerweise sollte man regelmäßig einen wöchentlichen Teilwasserwechsel durchführen, macht ihr das so?

Welche Werte hat dein Wasser? Wenn du, egal ob mit Streifen oder Tropfen gemessen hast, ist es hilfreich die Werte hier zu veröffentlichen.

Der Besatz an sich ist ja relativ normal, bis auf die Kampffische. Wenn es sich dabei um Betta Splendens handelt, ist selbst ein Becken mit 500 Litern zu klein für beide, oder handelt es sich um ein Pärchen? Aber auch hier kann es sein, dass das Weibchen unnötig gescheucht wird. Ferner ist der (die) Kampfische dauernden Stress durch die anderen Tiere ausgesetzt, Kampffische mögen es nun mal, wenn sie wenig bis garkeine Beifische haben und danken dieses auch mit einem längeren Leben und prächtigeren Aussehen.

Die Skalare würde ich auch als Grenzwertig ansehen, auch wenn es Zwergskalare sein sollten, ist das 200 l Becken, wenn sie ausgewachsen sind, unterdimensioniert.

Deine Platys und Otocinclen werden kaum anderen Fischen die Augen auspicken. Über dieses Verhalten meine ich mal über Schmerlen gelesen zu haben, dass diese, wenn ihnen die notwendigen Verstecke fehlen, sehr aggressiv reagieren können. Hier kann evtl. jemand anders mehr zu sagen.

Gruß aus dem Norden

Jörn
von jsc0852
13.09.2015 18:41
 
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Re: Augen rausgebissen

Moin Hasimausi,

ist völlig in Ordnung, dass du die "externen" Rat einholst. Leider können aber Fragen meistens nur beantwortet werden, wenn man genauere Kenntnisse von den Rahmenbedingungen hat. Daher ist es Sinnvoll, auch um künftigen Fehlern besser zu begegnen, folgendes hier zu veröffentlichen.

1. Poste doch mal ein Foto Eures Beckens oder aber teile uns mit, wie die Bepflanzung aussieht.
2. Wie filtert Ihr (Aussen/Innenfilter) und wie oft wird der Filter gereinigt?
3. Sehr wichtig sind die Wasserwerte, wenn dien Freund sagt, die sind ok, dann kann er dir die Werte auch nennen und sie hier veröffentlichen.
4. Du sagst du fütterst nur, was für Futter bekommen die Fische und auch welche Menge und wie oft?

Wenn diese Eckdaten dann größtenteils vorliegen, dann kann das Problem was in eurem Becken ist auch deutlich besser eingegrenzt werden.


Gruß aus dem Norden
Jörn
von jsc0852
14.09.2015 13:13
 
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Re: Lido 120 mit Fußbodenheizung?

Moin zusammen,

Im Lido 120 ist doch der Bioflow 3.0 integriert. Der hat die Heizung direkt hinter der Pumpe integriert.
Kommt also immer warmes Wasser ins Becken und wird mit der Strömung durchs Becken transportiert.
Ich habe gestern mal bei einem Bekannten mit normalen Quecksilberthermometern gemessen.
Eines direkt in der Filterströmung am Auslass, eines oben rechts im Becken und eines unten links, beide an der Frontscheibe.
Temperatur Auslass 26,5
Oben rechts 26,1
Unten links 25,5
Jetzt weiß ich nicht, welche Toleranzen die Thermometer haben, allerdings würde ich bei einen Grad Unterschied ebenfalls keine Fußbodenheizung einsetzen.

Gruß aus dem Norden

Jörn
von jsc0852
28.10.2015 07:18
 
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Re: Lido 120 mit Fußbodenheizung?

Moin zusammen,

deswegen habe ich ja von einer Bodenheizung abgeraten.
Der Bioflow ist echt gut in der Leistung und Pflege. Habe ich auch im Einsatz in einem meiner Becken und überlege andere damit auszurüsten. Nachteil ist der Platzbedarf, Vorteile aber eindeutig die Leistung, die Wartungsfreundlichkeit und das ich kein Wasser ausserhalb des Beckens habe.
Und wenn es nach "fußkalten" Pflanzen geht, müsste ja theoretisch jedes Becken mit 60er oder 70er Höhe mit Bodenheizung ausgerüstet werden.
Ich glaube aber, dass sind die wenigsten.

Gruß aus dem Norden

Jörn
von jsc0852
28.10.2015 21:40
 
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Re: Kaufberatung Komplettaquarium

Moin Thomas,

Nee, um die Statik sollte man sich immer Gedanken machen. Wenn du in einem Neubau wohnst ist die Statik der Decken bzw. Böden sicherlich um einiges besser ausgelegt als bei Altbauten oder Wohnungen aus den 80ern.
Ich hatte vor kurzem das Problem, dass ich ein Becken nicht stellen konnte, weil die zulässige Dauertraglast nicht ausreichend war.
Und das Beispiel mit dem Bücherschrank ist etwas weit hergeholt. Sicherlich wiegt dieser auch einiges und kann gerne mal das Gewicht von 500KG erreichen. Wenn dann der Boden leicht nachgibt, dann kann es zu Verspannungen im Holz kommen, der Schrank kann (könnte) Auseinanderfallen usw. Und die ganzen Bücher liegen auf den Boden.
Was passiert mit dem Aquarium? Das wird ggf. auch Auseinanderfallen, nur dass dann nicht nur die Fische am Boden liegen sondern sich hunderte Liter von Wasser auf diesen ergießen und dann beim Nachbar oder/und dem Mieter unter dir wieder zum Vorschein kommen. Das möchte sicher keiner erleben. Daher immer vorher nach der Dauertraglast m2 erkundigen und danach das Becken auswählen. Dabei ist auch noch zu berücksichtigen, ob das Becken an einer tragenden Wand oder einer Stützwand aufgestellt wird. An Stützwänden ist die Statik, auch wenn die Durchschnittliche Traglast X Kilogramm beträgt, meistens bis zu 25% geringer, laut Aussage des Statikers, welcher bei mir war.

Zu den Aquarien von Juwel kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass diese stabil und sicher gefertigt sind und die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt sind.

Gruß aus dem Norden

Jörn
von jsc0852
01.11.2015 20:52
 
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Re: verschiedene fischfutter

Moin,

man sollte seine Fische sogar möglichst abwechslungsreich füttern. Abhängig von den jeweilige Fischen gibt der Markt so einiges her um die notwendige Abwechslung sicherzustellen.
Angefangen bei dem üblichen Flockenfutter über Granulat, Futter in Tablettenform, Frostfutter, gefriergetrockneten Futter bis hin zum Lebendfutter ist für alle was dabei.
Von Welsen wird auch gerne mal überbrühtes Gemüse wie Gurke oder Karotte und auch zerdrückte Erbsen genommen.

Wie aber oben erwähnt, ist die Auswahl des Futter natürlich auch von den Fischen abhängig. Du kannst uns dein Becken und die Fische ja mal näher vorstellen, dann kann man auch gezielt Futter empfehlen.
von jsc0852
08.11.2015 12:10
 
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Re: fischkombinationen für 84L Aquarium

Moin,

das ist eine ähnliche Frage wie mit dem Fischfutter.
Du selber musst wissen, in welche Richtung du gehen willst, die Entscheidung kann dir niemand abnehmen.
Und wenn du neonfarbige Fische suchst, dann kommt man zwangsläufig auf Neonsammler (Paracheirodon innesi) oder den roten Neon (Paracheirodon axrlrodi). Wenn du Fische mit leuchtenden Farben suchst, ist die Vielfalt doch etwas umfangreich, um da was "optimales" zusammen zu stellen. Auch Guppys und Platys haben leuchtende Farben, ebenso wie viele Barben, Bärblinge, Fadenfische etc. etc.

Du siehst, bevor du die Frage nach passenden Fischen stellst, solltest du dich damit beschäftigen, welche Art(en), ggf. welcher Kontinent etc. dir am ehesten zusagt. Dann, mit eingegrenzter Auswahl und einer Vorauswahl von dir selber, kann man dir auch mit der Zusammenstellung geeigneter Arten helfen.
von jsc0852
09.11.2015 19:15
 
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Re: hilfe-pflanzen haben braune blätter

Moin,

muss ich Jo zustimmen, die Ursachen können sehr vielschichtig sein.
Du schreibst einige Pflanzen haben braune Blätter. Habe einige Pflanzen einige braune Blätter oder haben die Pflanzen mehr braune als grüne Blätter.
Hier kommen viele Aspekte in Betracht, angefangen von der falschen Hälterung im Händlerbecken bis zum falschen Transport, zu langer Lagerung etc.
Evtl. kommt auch eine Überdüngung in Frage oder das Gegenteil, ein Unterdüngung, also deine Pflanzen bekommen zuviel oder zuwenig Nährstoffe.
Darüber hinaus passiert es des öfteren (zumindest bei mir), dass ab und an Pflanzen Blätter verlieren. Dafür wachsen an anderer Stelle ein oder zwei Blätter nach.

Poste doch einfach mal ein paar Fotos deiner Problempflanzen, auch von den braunen Blätter. Daraus lässt sich einiges mehr ableiten als von der bloßen Fragestellung.
von jsc0852
16.11.2015 20:28
 
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Re: 880 Liter Diskusbecken

Moin,

schön ,dass wir Homo sapiens unterschiedliche Geschmäcker haben.
Von der reinen Größe bin ich ja richtig neidisch, auf die Rückwand und die HMF's auch. Vielleicht kannst du ja mal mehr über den Aufbau der Mattenfilter berichten oder fotografieren, weil ich mich mit dem Thema auch auseinandersetze und demnächst wohl umsteigen werde. Allerdings fehlt mir da noch etwas Input über die Wirkungsweise versteckt eingebauter Filter.

Das Becken selber finde ich persönlich etwas zu karg, was die Pflanzen angeht. Ich vermisse da entweder mehr Pflanzen oder aber große Wurzeln zwischen denen die Diskusfische stehen können. Ferner ist mir das Becken von oben zu hell. Auch hier müsste es etwas dunkler sein um die Farbenpracht der Diskus hervorzuheben.
Und von Indianertipis und Schiffswracks würde ich mich pers. sofort verabschieden. Mag in einem Kinderanfängerbecken erstmal funktionieren aber in einem 880l Becken in der guten Stube geht sowas garnicht.
Wie gesagt, nur mein persönliches Geschmacksempfinden.
von jsc0852
25.11.2015 22:21
 
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Re: Hallo Aquaristikfreaks :)

Moinsen,

Ja, wenn man jahrelang mit dem Thema Aquaristik seine Erfahrungen gemacht hat, ist eine gewisse Portion Pragmatismus sicherlich vorhanden. Sehe ich bei mir selber und der erneute Einstieg ist noch nicht lange her.

Allerdings sehe ich es immer wieder Samstags bei dem Händler meines Vertrauens. Jedes WE die gleichen Personen, welche sich mit dem Gedanken an ein Aquarium beschäftigen. Dem Händler, Kunden etc. Löcher in den Bauch fragen, nach Hause gehen und nicht, wie in vergangener Zeit, sich mit gekaufter Literatur beschäftigen, sondern die Tiefen des Internets durchforsten nach "Antworten". Die Frage ist daher immer, suchen diese Leute nach Antworten oder nach "Antworten" die ihnen passen. Denn in der nächsten Woche stehen sie wieder im Laden und haben neue Fragen.

Ich möchte daher von meiner Seite einfach nur raten, sich mit der Materie zu beschäftigen, sich über den geplanten Besatz Gedanken zu machen, keine "Fischsammlung" aufzubauen nach dem Motto "der kleine gelbe würde doch sicherlich zu dem blauen passen" und sich vorab beim Wasserwerk auch nach den normalen Wasserwerten zu erkundigen. Dann kann es eigentlich losgehen. Ob nun Mollys und Krebse zusammenpassen, kann ich nicht sagen. Die Antennenwelse würde ich jedenfalls nicht damit zusammenpacken, alleine schon wegen der unterschiedlichen Werte des Ausgangswasser.

Die Erfahrungen steigen mit der Zeit. Man weiss wieviel Futter man geben muss, man merkt am Verhalten der Fische ob sich diese wohlfühlen, man sieht an den Pflanzen (oder Algen) ob ein Mangel oder Überschuss vorliegt. Man m erkt ob der gewählte Besatz harmoniert oder einzelne Tiere dominieren oder sich zurückziehen. Das alles hat man aber in kurzer Zeit "drauf" und lernt durch seine Fehler. Und schlussendlich gibt es immer noch dieses Forum, welches immer mit Tipps zur Seite steht.

Was ich damit sagen will, ist dass Planung immer gut ist, eine gewisse Lernbereitschaft und eine kleine Portion Pragmatismus aber immer dazu gehört. Verluste an Tieren und Pflanzen werden sich anfänglich nicht vermeiden lassen, auch nicht nach zig Büchern oder Fragen in Foren. Btw. Fragen in Foren verunsichern eher, da man von 8 Usern 10 unterschiedliche Meinungen bekommen könnte.

Also, Muesli, leg los, wir unterstützen dich gerne, zumal hier bei uns nicht sooo viele unterschiedliche Meinungen sind wo anderorts.
von jsc0852
15.01.2016 21:09
 
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Re: Anfängerin

Moinsen,

Ich persönlich würde in einem 30er Becken keine Fische (Mehrzahl) halten, sondern nur als Zucht- oder Aufzuchtbecken nutzen.
Auch wenn der Handel immer wieder Zwergsalmler oder Zwergwelse für Nanos anbietet, halte ich den Raum für zu beengt.
Als Alternative, was zumindest bei mir funktioniert hat, kannst du es mit einem Kampffisch und Amanogarnelen probieren.
Der Kampffisch hat sich nicht an den Garnelen gestört und die Grnelen haben sich vermehrt. Sicherlich hat der Betta die eine oder andere Junggarnele als Frühsück erwischt, trotzdem kamen etliche durch.

Ob Killifische für Deine Beckengröße gehen, kann ich mangels Erfahrung nicht sagen.
von jsc0852
21.01.2016 18:30
 
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Re: Anfängerin

Moinsen,

das was du vor hast wird nicht unbedingt funktionieren.
Ich gehe mal davon aus, dass du Killi-Fische und Red Fire Garnelen meintest.
Ja nach Killiart werden Deine Garnelen, zumindest die Jungtiere, als Futter betrachtet und sich nicht vermehren.
Nur Killis währen ok, auch mit Schnecken. Solltest Du aber Ambitionen haben, Killis nachzuzüchten, kommst Du um weitere Becken nicht herum.
von jsc0852
21.01.2016 18:13
 
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Re: Außenfilter

Moinsen,

ich persönlich würde bei einem 30er Becken von einem Aussenfilter abraten. Erstens ist der Durchlauf bei einem Aussenfilter immer zu hoch, so dass das Becken dann eher einem Karussell ähnelt und zweitens, wenn der Filter stark gedrosselt wird, die Lebensdauer auch stark nach unten abfällt.
Für Dein Becken würde ich den NANO ECKFILTER von Dennerle empfehlen. Diesen habe ich in meinen beiden 30/40ern im Einsatz.
Wenn man den Filter modifiziert, wie ich es gemacht habe, habe ich Stndzeiten von ca 2 Monaten, bevor ich ihn reinige. Ausserdem Kostet er kaum Platz im Becken.

Modifiziert habe ich ihn dahingehend, dass ich die vordere Wand mit einem Dremel rausgeflext habe. Anstelle der teuren Dennerle Filtereinsätze verwende ich eine passend zugeschnittene Schaumstoffmatte und hinten etwas Filterwatte. Wie gesagt, nach 2 Monaten wechsel ich die Watte und drücke den Schaumstoff aus, weil dann der Durchfluss nachlässt.
von jsc0852
21.01.2016 18:06
 
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Re: Mein neues Aquarium

Moin,

Dann fang ich mal an.
Die Panzerwelse aufstocken auf 8-10.
Die Glühlichtsalmler auf ca 15-18
Ein Pärchen Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche, welche sich übrigens eher unten als in der Mitte aufhalten werde.
Für oben, Schwimmpflanzen vorausgesetzt, evtl. 6 Marmorierte Beilbäuche. Die anderen werden zu groß und würden deplatziert wirken.

Damit ist dein Becken auch schon gut "gefüllt".
von jsc0852
24.01.2016 03:00
 
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Re: Würmer

Moin,

kenne mich mit dem Gewürm ja nun so garnicht aus, kann mich aber noch an meinen so 40+ Jahre zurückliegenden Biologieunterricht erinnern. Da hieß es immer, das Regenwürmer im Wasser ertrinken und aus diesem Grund auch bei Regen an die Oberfläche kommen. Warum scheint der Wurm zu leben?
von jsc0852
26.01.2016 21:14
 
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Re: laut Rechnung 9900 Lumen für 330L? Ist das nicht zuviel?

Moinsen,

3-4 Pflanzen ist aber keine Aussage, welche hilft die Lichtleistung zu berechnen, welche benötigt wird um die Pflanzen zu einem normalen Wachstum anzuregen.
1. Welche Pflanzen?
2. Standort der Pflanzen.
3. Größe der Pflanzen bei Kauf
4. Düngung

Könnte man jetzt noch weiterführen, ist aber alles auch von der Höhe des Beckens abhängig. und da Deins 60cm hoch ist, benötigst Du natürlich auch entsprechend mehr Licht und somit eine höhere Lumenzahl, damit die Lichtstärke auch bis zum Boden "durchdringt".
Ausgehend von Deiner Beckengröße benötigst du ca.30 Lumen pro Liter Wasser bei einem geringen bis mittleren Lichtbedarf Deiner Pflanzen. Das heißt also bei 330Litern ca. 10000 Lumen oder anders ausgedrückt ca. 92 Watt Lichtleistung oder aber bei einer Beleuchtungsdauer von 12 Stunden und einem KW Preis von 0,29€ ca. 116€ jährliche Stromkosten. Als Gegenrechnung würdest Du bei einem Standard 240l Becken 120x40x50 nur 65 Watt ( ca. 7200 Lumen) Lichtleistung benötigen, also nur ca. 82€ an Stromkosten.

Daraus resultierend leite ich einfach mal ab, dass die Beckenhöhe im Vergleich zum Stromverbrauch nicht unbedingt als effizient zu betrachten ist.
von jsc0852
15.01.2016 23:00
 
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