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Aquariumtagebuch/Anfängergeschichten

Hallo Forum,

Eumel6 hatte mich an anderer Stelle gebeten von meinem Aquariumtagebuch zu berichten.
Um dort http://www.aquaristikfreaks.de/topic1989.html nicht zu sehr offtopic zu gehen,
habe ich diesen Thread eröffnet.

Ich bin Aquariumanfänger und habe deshalb ein "Aquariumtagebuch" begonnen.

Warum habe ich das gemacht?
Ich finde es wichtig beobachten zu lernen, wahrnehmen zu lernen wenn man mit Lebewesen umgeht, die sich nicht artikulieren können.
Gerade beim Schwarmtieren (Ich komme aus dem Wellensittichschutz) ist die beste Prävention den Schwarm und das Umfeld beobachten und da ich im Aquariumbereich eben der total Neuling bin, schreibe ich hier etwas mehr auf, als bei anderen Tieren, bei denen ich Dinge schnell zuordnen kann.

Da drin findet man keine Prosa oder wissenschaftlich fundierte Zeilen.
Ich schreibe dort ganz klassisch rein, was ich in meinem Aquarium beobachten kann, was ich sehe, bemerke wann ich Wasserwechsel mache, die Wasserwerte, aber auch wann ich welche Veränderungen im Aquarium gemacht habe. Ich beobachte immer "Trude" die Blasenschnecke und verfolge so Ihre Wege, schaue nach der Wasseroberfläche usw.
viele Kleinigkeiten eben. Ich habe da alle Pflanzennamen reingeschrieben, die ich gekauft habe.
Wenn ich irgendwo einen Tip lese, schreibe ich den auch da rein.

Und ich notiere mir, wann ich Filterwechsel gemacht habe, eben die harten Zahlen.

Damit kann ich später mal schneller einsortieren, ob das jetzt eher ungewöhnlich ist oder alles in Butter.

Wir sind noch in der Einfahrphase des Aquariums und ich bin noch so sehr Anfänger, dass ich einfach noch "Handgriffe" üben muss, lernen muss Situationen einzuschätzen usw.

Ich schreibe da nicht täglich was rein, sondern eben nur, wenn ich finde das es was zu sagen gibt.
Mehr ist es nicht.
von Jessica
14.01.2015 14:40
 
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Wie entstehen Algen?

Jede(r), der mal ein Aquarium hatte kennt das: Plötzlich - aus dem Nichts - kommen Algen!
Aber woher und wieso?
Algensporen sind überall, in der Luft, im Boden und im Wasser. Normalerweise treten sie nicht groß in Erscheinung. Aber wenn es in einem Aquarium zu einer Massenentwicklung führt, sollte man die Ursachen und Entwicklungsabläufe kennen.
Eine kleine Anmerkung:
Der folgende Beitrag bezieht sich primär und ursprünglich nicht auf Aquarien sondern auf kl. und mittlere Fließgewässer in Mitteleuropa. Man möge mir also kleine Exkursionen wie Bezugnahme zur Landwirtschaft etc. verzeihen – ich wollte den Artikel nicht ganz umschreiben. Ich denke aber, die Faktoren lassen sich auch auf Aquarien umsetzen – man muss nur in ganz anderen Maßstäben denken. Aquarien haben keinen offenen, sondern einen geschlossenen Wasserkreislauf; zudem sind sie wesentlich wärmer (erhöhte Temp. beschleunigt alle Lebenszyklen). Diese beiden Faktoren wirken wie Katalysatoren auf die biochemischen Vorgänge.
Ich habe diesen Vortrag vor ca. 3 Jahren vor Erstsemestern gehalten . Er befindet sich auch auf meiner Fa.-Website – nur ausführlicher. Ich habe mich bemüht für euch Fachausdrücke weitgehend zu vermeiden oder sie in Klammerfunktion zu erklären.

Algen sind die typischen Symptome einer Eutrophierung!
Eu = viel; Trophie = Nahrung; (gr)

Also ein Gewässer mit einem (zu) hohen Nährstoffangebot.

Als primäre Nährstoffe kommen in Frage:
Phosphat, Stickstoff und Licht.


Was ist eine Eutrophierung?

E. ist die Zunahme der Primärproduktion durch natürliche oder anthropogene Nährstoffzufuhr. Absterbende Biomasse erhöht die Saprobie (leicht unter Sauerstoffverbrauch abbaubare Substanzen im Wasser) und deren Zerfallsprodukte setzen Nährstoffe frei, die wiederum zu einer erhöhten Trophie führen.

Vereinfachend gesagt: Eine Erhöhung der Nährstoffmenge führt zu einem erhöhtem Abbau und weiter zu mehr Zersetzungsprodukten, die wiederum zu mehr Nährstoff (im anaeroben = sauerstoffarmen Bereich) führen. Man kann also von einem Nährstoff – Überangebot sprechen.
Dieser führt auch zu einem stark erhöhten Sauerstoffverbrauch!

Wie wirkt sich eine Eutrophierung aus?

In einem nährstoffreichen Gewässer wird durch starkes Algen- und Pflanzenwachstum sehr viel Biomasse = organisches Material produziert. Wenn die Algen und Pflanzen absterben, werden sie von Mikroorganismen (Bakterien und Pilzen) zersetzt, d.h. in ihre Bausteine zerlegt. Dieser mikrobielle Abbau verbraucht Sauerstoff.

Diese Prozesse finden in jedem Gewässer statt. Aber in einem eutrophen Gewässer wird durch den Überfluss an Nährstoffen mehr Biomasse gebildet, deshalb auch mehr Biomasse zersetzt und damit mehr Sauerstoff verbraucht als in einem oligotrophen (nährstoffarmen) Gewässer.

Zusätzlich kann das Sonnenlicht in ein eutrophes Gewässer häufig nicht so tief eindringen, da das Wasser aufgrund der vielen Planktonalgen sehr trüb ist. Die Folge ist, dass im Wasserkörper selbst weniger Sauerstoff durch Photosynthese produziert werden kann.

Da Sauerstoffproduktion lediglich in Oberflächennähe stattfindet, mikrobielle Zersetzung jedoch auf dem Grund des Gewässers, sinkt der Sauerstoffgehalt zunächst in Bodennähe ab. Der Sauerstoffschwund steigt im Gewässer immer weiter nach oben und kann im Extremfall das gesamte Gewässer betreffen.
Das Gewässer ist "umgekippt".

Verschärfend wirkt in diesem Prozess auch noch die Temperatur. Zum einen löst sich in warmem Wasser nicht so viel Sauerstoff wie in kaltem Wasser, d.h. das Sauerstoffangebot in wärmerem Wasser ist allein aus physikalischen Gründen geringer als in kälterem Wasser.

Phosphate:

sind Phosphorverbindungen, in denen der Phosphor in einer Oxidationsstufe vorliegt.

Phosphorverbindungen sind für alle Lebewesen existenziell notwendig. Sie sind sowohl für den Aufbau wie auch die Funktion vieler zentraler Bereiche wie DNA und Nahrungsversorgung der Zellen verantwortlich.
In einem Menschen (70 kg) sind rd. 700 g Phosphat enthalten (vorwiegend im Knochenbau als Kalziumphosphat).

Phosphor kommt in der Natur als Phosphat, gebunden in Mineralien wie Apatit, Phosphorit u.a., in der Erdkruste vor.
Von den ca. 180 Mill. Tonnen jährlich weltweit geförderten Rohphosphaten werden 90% als Düngemittel eingesetzt.
Als Düngemittel kann Phosphat durch keinen anderen Stoff ersetzt werden.
P. werden meist in Form von Tierausscheidungen in das Aquarium eingebracht. Der quantitative Nachweis von P. im Wasser ist möglich, einige Hersteller bieten kolorimetrische Tests an – deren Genauigkeit mir aber nicht bekannt ist. Ich teste mittels eines Photometers (Macherey-Nagel) dessen Nachweisgrenze allerdings bei 0,01 mg. liegt. Für genauere Werte müsste man chromatografisch messen (HPLC oder Ionenchromatografie).

Welche Bedeutung hat P. für die Pflanzen?

Phosphate sind Bestandteile von Fetten (Lipiden) und somit auch ein Strukturelement für den Aufbau der Zellmembranen. Ebenso sind Phosphate in Form von Nucleinsäure-Bestandteilen Trägerelemente für die DNA und RNA.
Des Weiteren haben P. Einfluss auf Kohlehydrat- und Wasserhaushalt und auf die Photosynthese der Pflanzen.

Die P. - Aufnahme von Algen:

Wie kommt das gelöste Phosphat nun in die Algen?

Die gelösten P - Ionen (bei Grünalgen ((Chlorophyta)) sind es H2 PO4 Ionen; bei Blaualgen (Cyanobakterien) sind es H PO4 2- Ionen) werden innerhalb allerkürzester Zeit (1 - 5 Min.) via ATP (Adenosin-triphosphat) durch die Zellmembran aufgenommen. Das Bauprinzip in der Zellmembran ist wie bei einer Drehtür: Das freie Ion dockt in einer Vakuolen - ähnlichen geöffneten Membranöffnung an, die danach entscheidet, ob das Phosphat sofort zum Energieumsatz benötigt wird oder nicht.

Wenn ja, was passiert?

Das Phosphormolekül bindet sich an ein Zuckermolekül (meist das Glucose Atom 6). Diesen Vorgang nennt man auch Phosphorylierung. Da die Veresterung mit dem Zuckermolekül energiereicher als die Ausgangsverbindung ist, entsteht ein Energiezuwachs von 13,8 kJ mol -1.
Die Pflanze (Algenzelle) hat nun neue Energie für weitere Teilungen und Wachstum!

Wenn nein, was passiert dann?

Da die Phosphataufnahme wesentlich schneller als das Wachstum der Algen vonstattengeht, wird eine Speicherung des P. in den Chloroplasten der Zelle vorgenommen. Wenn auch diese Speicherkapazität erreicht ist, wird kein neues Phosphat mehr aufgenommen, die Drehtür wird geschlossen:
Die Sättigungsgrenze ist erreicht!

Es kann noch so viel gelöstes Phosphat für die freie Aufnahme zur Verfügung stehen: Es kann nicht mehr konsumiert werden!

Nun ergeben sich Fragen:

Wo liegt diese Sättigungsgrenze?

Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass das Algenwachstum bei 0,015 - <0,02 mg/l Phosphat stagniert, bzw. rückläufig ist.
Diesen Wert brauchen die Algen also zu einem Wachstum mindestens.
Womit sich der limitierende Faktor von P. belegen lässt - allerdings auf einem sehr niedrigen Niveau.

Die Obergrenze der Phosphataufnahme liegt zwischen 0,02 und 0,03 mg/l P. Das überschüssige Phosphat lagert sich im Bodengrund (oder Filter) ab und bleibt dort erhalten (man spricht von der sog. ‚Phosphatfalle‘). Ein Abbau des Phosphates kann lediglich durch Pflanzen (Tunze hatte da mal gute Ideen mit den sog. Bioreaktoren) oder durch Kalkfällung erfolgen (ein hoher pH-Wert lässt P. ausfallen).

Stickstoff

N (hergeleitet aus Nitrogenium (lat.)=Stickstoff) in Fließgewässern liegt in der Regel als Ammonium vor, dass durch bakterielle Oxidation von Ammonium (NH4) über Nitrit (NO3) zu Nitrat (NO2) umgewandelt wird. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Nitrifikation*.

Der Stickstoff liegt also in 3 Fraktionen vor:
1. Ammonium (NH4);
2. Nitrit (NO2);
3. Nitrat (NO3);

In relativ unbelasteten Gewässer liegt ein Mengenverhältnis von
Ammonium - Nitrit - Nitrat in 14: 1: 85 Teilen vor.


ESSAY:
* Es war 1888 als Sergei Winogradsky (geb. 1856 in Kiew, gest. 1953 in Brie Comte Robert (Frankreich)) die Bedeutung dieses Phänomens der Nitrifikation in Zürich entdeckte und beschrieb. Er konnte sogar die einzelnen am Vorgang beteiligten Bakterien benennen und deren Wirkung beschreiben.
S. Winogradsky war als Mikrobiologe Professor in St. Petersburg und ab 1885 auch als Professor am renommierten Pariser Institut Pasteur tätig. Er war auch Mitglied der Königlichen Niederländischen Akademie der Wissenschaften.
Ohne seine Arbeiten wäre ein heutiges Verständnis der "Selbstreinigung von Fließgewässern" nicht nachvollziehbar.
Seine Arbeiten und Ergebnisse sind auch heute noch unbestritten und werden als Status quo der mikrobiellen Selbstreinigung der Fließgewässer anerkannt.

Manchmal liegen große Lösungen eben in ganz kleinen Bereichen.
Und wir als Aquarianer profitieren heute noch davon mit unseren ungewaschenen Bio-Filtern.

Ammonium

Ammonium kommt in der freien Natur bei der Zersetzung von Proteinen als Stoffwechselendprodukt vor. Tierausscheidungen, Zersetzung von Zellmasse etc. sind die natürlichen Ursachen.

Aber wesentlich stärker sind die anthropogenen Ursachen durch die Landwirtschaft: fast 99% aller mineralischen Dünger haben Ammonium (bzw. Ammoniak) als Ausgangsmaterial!
Dazu kommen die Ausscheidungsprodukte aus der Tierhaltung.
Hier liegt auch der Haupteintragsfaktor in die Gewässer.

A. ist nur unter anaeroben (sauerstofffreien) Verhältnissen stabil. Ansonsten wird es unter starker Sauerstoffzehrung über Nitrit zu Nitrat oxidiert. Dabei werden je mg Ammonium 4,6 mg Sauerstoff verbraucht.

Im Ammonium ist aber auch latent das starke Fischgift Ammoniak enthalten. Ammonium und Ammoniak stehen immer in einem bestimmten Verhältnis (Dissoziation), welches abhängig von Temperatur und pH - Wert ist.
Folgende Beispiele beziehen sich auf 18°C Wassertemperatur:
Bei einem pH von 7 ist das Verhältnis Ammonium/Ammoniak 99: 1.
Bei einem pH von 9 ist es schon 75: 25.
Bei pH 10 sogar schon 23: 77!
Erhöht sich die Wassertemperatur von 18 auf 23°C, so haben wir ein Verhältnis von 17: 83
D.h.: Fast das gesamte Ammonium ist liegt nun als das hochgiftige Fischtoxin Ammoniak vor!

Was passiert bei einer Ammoniak - Vergiftung?

Weil mit steigendem pH-Wert immer mehr Ammonium (NH4+) im Wasser zu Ammoniak (NH3) dissoziiert und dann evtl. kein osmotisches Gefälle vom Fischblut ins Wasser besteht, wird die Ammoniakausscheidung über die Kiemen behindert oder gar unterbunden. Es kommt zu einem Ammoniakstau im Fischblut. Vergiftungserscheinungen mit Kiemennekrose (irreversibler Untergang von Kiemengewebe) sind die Folgen. Der Fisch verliert den Appetit und zeigt Symptome eines chronischen Sauerstoffmangels durch die Behinderung der Atmung (Kiemenentzündung / Kiemennekrose). Letztendlich besteht die Gefahr eines Erstickungstodes.


Wieviel Ammoniak ist im Wasser?

Der aktuelle Ammoniakwert wird über Ammoniumgehalt, pH - Wert und Temperatur errechnet.
Die Formel ist: 0,94412 * NH4 / (1 + 10 ^ ((0,0925 + (2728,795 / (t + 273,15))) - pH))
Einen recht brauchbaren Umrechner findet man aber auch beim österreichischen Umweltbundesamt:

Als Dezimaltrennzeichen dort bitte unbedingt Punkt (.) eingeben; kein Komma!

Welche Grenzwerte von Ammoniak sind für die Fische schädlich?

Bei Salmoniden (adult) liegen Schädigungen bereits bei 0,01 mg Ammoniak vor.
Bei der Salmoniden Brut reichen bereits 0,006 mg!
Das entspricht bei 18° Temp. pH 9,5 einem Ammoniumgehalt von 0,01mg.
Bei Cypriniden ist die Toleranzgrenze bei 0,02 mg. erreicht.

Nitrit

Nitrit ist das Zwischenprodukt bei der Oxidation von Ammonium zu Nitrat. Es ist sehr kurzlebig, da es schnell zu Nitrat weiter oxidiert wird. Nitrit ist allerdings auch ein sehr starkes Fischgift! Salmoniden werden dabei stärker beeinträchtigt als Cypriniden. Außerdem nimmt die Sensibilisierung mit der Größe der Fische zu.

Was passiert bei einer Nitrit Vergiftung?

Das Nitrit reichert sich im Blut der Fische an und oxidiert das Eisen im Hämoglobin (eisenhaltige, sauerstofftransportierende Proteine in den roten Blutkörperchen).
Dadurch wird die Sauerstofftransportkapazität vermindert und es kommt zu einer Sauerstoffminderversorgung.

Zu den Symptomen zählen schwerfälliges Verhalten, Orientierungslosigkeit, nach Luft schnappen und Kiemenverfärbungen (oder sogar Verätzungen). Fische halten sich dann oft knapp unter der Wasseroberfläche auf.

Also in etwa die gleichen Symptome wie bei einer Ammoniakvergiftung - was nicht wundert, da die Auswirkungen der Vergiftungen in beiden Fällen sehr ähnlich sind: Sauerstoffunterversorgung lebenswichtiger Organe (u.a. des Gehirns).

Zu einer starken Nitrit Anreicherung im Gewässer kann es (in der Natur nur äußerst selten) kommen, wenn die Nitrifikationsbakterien der ersten Nitrifikationsstufe (Nitrosomonas) das Ammonium zu Nitrit oxidiert haben - aber die 2. Stufe von Nitrit zu Nitrat (durch Nitrobacter) gestört oder durch exotoxische Faktoren nicht mehr vorhanden ist. Kläranlagenbetreibern und Aquarianern ist dieses Problem aufgrund technischer Pannen sicher geläufiger.

Bei beiden Vergiftungserscheinungen ist stets schnellste Hilfe geboten!
Wie unterscheidet man aber die beiden Ursachen?
1. pH - Wert messen
Wenn weit über 8: Temp. und Ammonium messen.
Wenn im normalen Bereich: Nitrit messen.


Nitrat

schließlich wird als Produkt der 2. Stufe der Nitrifikation von Algen und Wasserpflanzen als Nährstoff über Wurzeln, Zellmembrane oder Vakuolen aufgenommen und mit Hilfe der Photosynthese in Proteine umgewandelt.

Ein hoher Nitratgehalt in Fließgewässern fördert also das Pflanzen- und Algenwachstum!


Der Licht – Faktor

Licht als Nährstoffproduzent: Der dritte Nährstoff für Algen (und natürlich auch alle anderen Pflanzen) ist das Sonnenlicht.
Sonnenlicht ist eine wellenförmige elektromagnetische Energiestrahlung, die von Pflanzen absorbiert werden kann.
Bei Grünpflanzen (auch Grünalgen) wird diese Strahlung durch das in den Pflanzenzellen eingelagerte Chlorophyll in Energie umgewandelt. Man nennt diesen Vorgang >Photosynthese.

Die Absorbtionsspektren für die Photosynthese (Chlorophyta) liegen bei 400 - 430 und bei
660 - 680 nm Wellenlänge.
Bei Braun- und Rotalgen werden andere Spektralwerte genutzt.

Wie funktioniert die Photosynthese?

Durch Lichtenergie wird Kohlendioxid und Wasser zu Sauerstoff und Glucose umgewandelt.
Dieser Prozess läuft in 2 Phasen ab: dem Primärprozess, bei dem zunächst das Wasser gespalten wird und dem Sekundärprozess (auch Calvin - Zyklus genannt), bei dem die Glucose und Aminosäuren gebildet werden.

Die Primärreaktion läuft in den Chloroplasten der Zellen ab, die den grünen Blattfarbstoff Chlorophyll enthalten.

Chloroplasten sind Organellen (eigenständige Organe mit DNA und Ribosomen) innerhalb der Pflanzenzellen. Chloroplasten können auch ohne die umgebende Pflanzenzelle überleben. Ebenfalls ist eine autonome Zellteilung der Chloroplaste ohne Anbindung an die Zellteilung der umgebenden Pflanzenzelle möglich.
Die einzelnen Chloroplastzellen sind von einer doppelten Biomembran umgeben, deren internembraner Zwischenraum mit Chlorophyll gefüllt ist und Ausstülpungen (Grana) in das Zellinnere hat. Diese Grana sind ebenfalls mit Chlorophyll umhüllt.
Auf diese Grana kommen wir weiter unten wieder zurück und erklären deren Funktion.

Chlorophyll und die Schwingungsenergie

Ein Chlorphyllmolkül besteht aus einzelnen Atomen, die von Elektronenpaarbindungen zusammengehalten werden.
Wenn Licht auf die Elektronen fällt, werden diese zu Schwingungen angeregt und gelangen auf ein höheres Energieniveau. Die Stärke der Anregung ist abhängig von der Wellenlänge (Lichtfarbe) der Strahlung. Je kürzer die Wellenlänge, umso mehr Energie hat die Strahlung und umso stärker ist die Elektronenschwingung im Chlorophyllmolekül. Diese Schwingungen werden durch das Chlorophyll von der Zellmembran zu den Grana weitergeleitet.

Hier wird diese Energie in chemische Prozesse umgewandelt: Zunächst wird das Wasser oxidiert und mittels der Photolyse in seine Atome Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Sauerstoff tritt aus der Zelle aus und wird im Wasser diffundiert oder entweicht in die Atmosphäre.

So entsteht über die Photosynthese Sauerstoff!

Als weiterer Baustein wird Adenotriphosphat (ATP) gebildet, welcher im Calvin - Zyklus zu Adenodiphosphat (ADP) reduziert wird und mit der dabei frei werdenden Energie Glucose, Amino- und Fettsäuren bildet.

Der Prozess der Photosynthese lässt sich bis heute nicht künstlich im Labor erzeugen!

Ich hoffe, das war jetzt nicht zuviel 'graue' Theorie und es hilft euch beim Verständnis der Algenentstehung.

mfg Fredi :fish:
von Fredi
28.02.2015 06:06
 
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Tümpeln

Hallo zusammen

ich hab mir dieses Jahr mal vorgenommen ordentlich zu tümpeln. Auf dem Arbeitsweg kenn ich mittlerweile jeden Bach, das meiste sind aber alles absolut klare schnellfließenede Gewässer ohne jeglichen Leben :(

Am Waldrand wurde ich dann endlich fündig. Ein fast stehendes Gewässer mit Leben, kein langer Fußweg, man kann fast mit dem Auto hinfahren. Der hintere Teil ist etwa 100 Meter vom Verbotsschild entfernt, der vordere Teil ist noch vor dem Verbotsschild.
Ich hatte nur mein Handy dabei, daher leider etwas schlechtere Qualität aber ich denke das wichtigste sollte zu erkennen sein:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_9ed541cd65aecc69828fc78264145604.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_fa5fd107f92e3a6120167237a3a2efc3.jpg

und dann hab ich dort auch schnell "Leben" gefunden ("Spock, es handelt sich um einen Planeten der Klasse M"):
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_22bed0f1b36a8d1f61d2cac00bcea3c0.jpg

schön tief vergrabene Tubifex (vermute ich mal stark, 100% sicher bin ich mir nicht), nur wie bringt man die da raus? Dank eines Vereinskollegen hatte ich eine Idee, die ich gleich mal getestet hab und es hat gestern schon zum 1. mal geklappt. Meine Corydoras haben sich über die Tubifex richtig gefreut :) Es handelt sich um ca. 5-10cm große Flecken im flachen Teil des Grabens.
Den Trick werde ich euch demnächst mal vorstellen, wenn ich passende Bilder dafür habe :)

Weiter drinnen im Wald kommt man dann zu einen tieferen Teil, dort steht das Wasser dann ca. 15-20cm tief.
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_30dcfb903bd897620b0e9f8c41a2e2c6.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_b6e6cf0d3b4f7ada5e01d177bb7d816e.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_03_12/2_559dbc2acd201228e353c736f293ceac.jpg

Gefunden hab ich dort Daphnien/Wasserflöhe ohne Ende :)
YTj1Hc3kd1g
Als ich das Video gedreht hab, wurde ich von einen Hundeausführer beobachtet der mir nicht aufgefallen ist. Der hat ganz schön blöd geguckt wie ich da auf der Brücke auf dem Bauch lag und mit dem Handy im Bach rumgewurschtelt hab :lobster:

Wasserflöhe/Dpahnien ohne Ende :) hab mal ordentlich gekeschert :) Lebendfutter für Lau :) Heute gehts weiter :)

mfg

Chris
von Christian
12.03.2015 08:34
 
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Zu Besuch bei Robert Budrovcan - Dem Urvater der L236

Hallo zusammen

Nach meinem Besuch bei Ernst Schmidt wurde ich auch von Robert Budrovcan eingeladen (nachdem wir nach langen Krampf endlich einen Termin fanden, erst war ich 2x krank, dann gings bei Robert nicht... Aber heute hats endlich geklappt :) ). Ihm ging/geht es hauptsächlich darum, mir zu vermitteln was der Unterschied zwischen Züchter und Vermehrer ausmacht. Natürlich am praktischen Beispiel der L236, wie schon im Bericht von Ernst Schmidt gesagt, stammen diese Tiere von einem einzigen Pärchen ab das Robert vor vielen Jahren erworben hat.

Er hat mir vermittelt wie eine Zucht (Zucht! Nicht Vermehrung, das ist ein großer Unterschied, den erklär ich später ganz ausführlich für die, die ihn noch nicht kennen) abläuft, was für einen Aufwand er dafür betreibt und was dazu alles nötig ist. Es gab im gesamten Keller kein Geheimnis, ich durfte alles und überall fotografieren und habe versucht sowohl fotografisch wie auch im Gedächtnis alles festzuhalten. Robert ging es vorallem auch darum das ich der Masse im Netz (vorallem die, die sich Züchter nennen weil sie 1 Jahr lang eine Art nachgezogen haben) zu zeigen was Zucht wirklich ist und ausmacht, genau dies will ich versuchen hier zu vermitteln. Ich stehe im stetigen Kontakt mit Robert und hab so auch meine Möglichkeiten für Rückfragen wenn ich nicht mehr weiter komme ;)

Da ich mir das ganze (gerade mit einem Glas Whisky) nochmal durch den Kopf gehen lasse :80: gibt es heute zum Start nur mal ein paar tolle Fischfotos.

Dazu sei gleich gesagt, alle Fotos die ich hier in diesem Thread zeigen werde (sollte es Ausnamen geben werde ich es expliziet bei dem Foto erwähnen) stehen unter der CC BY-NC-ND 3.0 DE Lizenz . Das heißt ihr dürft die Fotos für nichtkommerzielle Zwecke kopieren und überall veröffentlichen (andere Foren, Facebook, Vereine, Homepages, Vorträge, etc...) sofern das Copyright am unteren Rand lesbar bleibt. Weder ich noch Robert können diese Lizenzbestimmung widerrufen. Dies hab ich mit Robert so ausgemacht und ist in unserem beiden willen. Also kopiert die Fotos und verteilt sie, wir beide würden uns freuen sie auch wo anders zu sehen :) Über einen Link auf diesen Thread würde ich mich in Fotonähe sehr freuen (ist aber keine Pflicht). Sollte eine Verwendung außerhalb der Lizenz (kommerziell, Bearbeitung, etc.) gewünscht sein, bitte ich vorher um Kontakt mit mir, vielleicht finden wir eine Lösung.

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_02/2_face9686a126c31e936870d7c956b970.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_02/2_448a94929572d9bc18fb57fc52089fb5.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_02/2_5ab4e5139589646657b148927ea7520c.jpg

Im nächsten Beitrag werde ich dann mal die Anlage vorstellen und schon da geht es in die Richtung "Was Zucht ausmacht". Später wird es dann eine Textwulst geben, was mir Robert alles erklärt hat und am Ende habe ich noch massenweise Fotos von seltensten Corydoras Arten (die dann ebenfalls unter CC BY-NC-ND 3.0 DE veröffentlicht werden). Robert ist gerade für langschnäuzige Corydoras bekannt, ich konnte von den locker über 25 Arten die er hält genau eine bestimmen ;)

So freut euch auf die nächsten Beiträge

Ein riesen Dank geht hier noch an Robert für die Einladung, es waren heute morgen wirklich tolle tolle Stunden. VIELEN DANK!

mfg

Chris
von Christian
02.04.2015 23:04
 
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Re: Zu Besuch bei Robert Budrovcan - Dem Urvater der L236

Hallo

im Teil 2 will ich nun mal versuchen einen Rundgang durch den Keller zu machen. Da ich bereits zum 2. mal bei Robert war, war ich nicht mehr ganz so erstaunt wie das erste mal, ich wusste ja was mich erwartet ;)

Man betritt also den Raum und:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_93dd4de5cddba2c733c65f233097f05a.jpg

erschlagen *g* man muss sich erst mal zurecht finden ;)

Also geht man ein Stück rein und blickt nochmal zurück zur Tür:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_11364907cf269dd2183b64287156072a.jpg
Auf der linken Seite stehen einige Corydorasbecken, im obersten gleich an der Tür sind auch noch ein paar tolle Kaktuswelse, das darunter ist glaub ich neu aufgebaut oder so (irgendwas hat er mir gesagt ich habs vergessen :fish: war auf jeden Fall ohne Besatz)

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_e88a49bccde359f0cabb40db83ba6080.jpg
auf der rechten Seite ist dann schon der erste Teil des L236 Reiches zu finden. Das Foto mit den vielen Tieren im ersten Beitrag zeigt eines dieser Becken.

Ein Stück weiter hinten kommt dann die wirkliche Zuchtanlage welche den Namen Zucht auch verdient hat. 6 Becken mit den Maßen 60x30x40cm. Diese Becken nimmt Robert für die gezielte Zucht der L236 (Ausname das ganz rechte, das wurde bei meinen Besuch noch für was anderes "Missbraucht"). Er setzt hier 2 Weibchen und 1 Männchen gezielt zur Zucht an. Die Tiere werden nach Zeichnung oder Farbe selektiert und speziell ausgesucht. Zumindest bei 2 Becken geht es Robert um die Zeichnung, bei einem Becken um die Farbe und so wurden die Tiere auch ausgesucht. Mehr dazu dann im nächsten Beitrag wo es speziell um Zucht geht. Darunter dann einige Corydorasbecken.

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_ce08becc73195df12d99d761bfbba68d.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_dc5c7986daef50c1e02ab09b442ee34f.jpg

Danach geht es nach links um die Ecke und man landet im Reich der Corydoras:
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_9e94b15ed312fa42232fd87a55db0d39.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_568628e0d993b1973adc718237da6e93.jpg

Wenn man den Gang dann nach hinten geht nochmal ein Blick zurück, denn auch gegenüber der Corydoras stehen Aquarien, da diese Becken unbeleuchtet waren, gibt es leider auch keine weitere Fotos davon. Besatz Corydoras und einig andere L-Welse:
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_a13ee062eff9d7295bfc800a11f33704.jpg

Von diesem Platz aus konnte man dann hinter die Becken der L236 gehen wo der Bereich der Wasseraufbereitung stand. Mein erster Schock war dieses Bild:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_d2490f048dc3b77a457e3e450ab4eb38.jpg

Eine einzige Luftpumpe für den ganzen Keller, hier hab ich als Sicherheitsfanatiker (kurze Abschweifung zu mir, alle meine Bilder die ich fotografiere sind 3x gesichert. 1x auf meiner Computer HDD, einmal auf einer externen USB HDD die nur zum sichern am Strom hängt und einmal auf meinen VServer wo auch das Forum läuft.) eine riesen Gefahr. HausFI raus -> Pumpe aus oder Membran kaputt -> Anlage tot oder... Nein nein Robert da reden wir nochmal ;)

Das Wasser wird natürlich auch aufbereitet, eine große Osmoseanlage, links an der Wand ein Reiserfilter und die 3 dunklen Rohre hinten an der Wand sind Kohlefilter worüber er sein Wasser laufen lässt.

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_84eb13cfed01764d9c401219faa56d53.jpg

Die 2 Tonnen werden zum vermischen von Leitungswasser, Osmosewasser und ich glaube auch Regenwasser verwendet.

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_04_03/2_ea20a043c08f5168d4409ff4144f32e2.jpg

Übrigens war ich hier ganz froh, mein Weitwinkelobjektiv dabei gehabt zu haben, es ist eng, man muss aufpassen über nichts zu stolpern und überall hängt etwas im Weg herum was im Bild dann stört... und naja es ist halt ein Fischkeller ;) Und die Temperatur von 26°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit taten ihren Rest ;)

Ich denke das ganze zeigt schon einmal, welchen Aufwand Robert für die Zucht betreibt. Im nächsten Beitrag werde ich dann versuchen zu erklären was der Unterschied zwischen Zucht und Vermehrung ist. Ich muss dazu sagen, das ich davon nur grundlegene Ahnung habe aber doch einiges von Robert gelernt habe, ich werde versuchen dies so weiterzugeben.

mfg

Christian
von Christian
03.04.2015 11:09
 
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Re: 300l Mischmasch aus Paderborn

Hallo Jo,

Bist du so zufrieden, wie das Aquarium aussieht und mit dem Besatz.

Jein. Mit dem Besatz schon, mit dem dem bisherigen Aussehen noch nicht. Insbesondere die Trübung des Wassers wurmt mich. Aber solange die Wasserwerte in Ordnung sind, gehe ich weiter davon aus, dass es an der Menge des Futters liegt und ich einfach üben muss diese zu reduzieren und nicht überdosieren. Na ja und die blöde Rückwandfolie, die sich mit der Zeit (ca. 4 Tage nach Anbringung) stellenweise abgeklebt hat und durch die Totalreflexion jetzt eben schwarze Flecken hat, statt schön satt blau (wie auf meinem ersten Foto). Das ist sehr ärgerlich, da das Becken nun nicht verschoben werden kann, um mal eben das ausbessern zu können.

Was die Besatzauswahl angeht: so habe ich lediglich den bereits vorhandenen Besatz übernommen und nachgekauft, damit Schwarmfische nicht einzeln schwimmen müssen. Allein die Schwertträger habe ich mir gekauft, weil ich farbliche Akzente im Becken haben wollte. Insgesamt bin ich aber sehr glücklich mit meinen Fischen, denn sie schwimmen auf allen Ebenen im Becken und einige sind behäbiger (Fadenfische) und andere sind wie kleine Duracell-Kaninchen und sehr aktiv (Trauermantelsalmler und Schwertträger).

Hast du außer den roten Pflanzen konkretere Vorstellungen?
Die Pflanzen habe ich deshalb, weil ich den Fischen genügend Rückzugsmöglichkeiten bieten möchte und mir einige Pflanzen sehr gut gefallen durch ihre Farbe und Form. Ich möchte jedoch so wenige hohe Hintergrundpflanzen wie möglich haben, damit das Aquarium nicht vollgestopft bzw. wie ein Dschungel aussieht. Daher bleibe ich vorwiegend bei kleinen bis mittelgroßen Pflanzen und versuche sie so zu positionieren, dass jede einzelne für sich die Möglichkeit hat zur Geltung zu kommen, ohne von einer anderen überlappt zu werden.

Wie hat es sich geäußert, dass das Aquarium mal weniger gut laufen würde?
a) Wasser fing an nach drei Tagen stark zu stinken
b) Trübungen waren mal milchig, mal braun, mal grünlich.
c) ein Trauermantelsalmler und ein Kongosalmler sind gestorben aus dem alten Besatz
d) dann spinnte der Filter rum. Alle drei Tage kam aus der Auslassdüse (oder wie man sonst diese perforierte Querstange am Auslauf nennt) nur ein Pipi-Strahl. :mad_2: Dann hieß es wieder: ab zum Handel und nachfragen.

Mittlerweile würde ich fast sagen das es läuft und ich glaube nach 2 Monaten baut man auch eine gewisse Gelassenheit und Geduld auf. Anfangs war ich fast jeden Tag im Baumarkt mit Fotos und verzweifelten Hilferufen :happy: Mittlerweile schwimmen meine Fische ihrem Verhalten nach. Die Kongo-Männchen beginnen sich jetzt glaub ich im Balz-Tanz-look-alike-Schwimmen um die Weibchen und die Pandas sind auch auf dem Boden und nicht mehr wie ein ADHS-Kind an der Seitenscheibe wie zu Beginn.

Hast du dir Gedanken gemacht, in welche aquaristische Richtung gehen möchtest.
Klares nein. Dafür bin ich auch zu unerfahren. Ich würde grob sagen: ich mag beim Gesellschaftsbecken bleiben und erstmal die Fische und Pflanzen, die ich habe kennenlernen und dann alles im Umgang richtig machen. Das Wissen über die eigenen Fische ist schon schwierig genug, da in versch. Literaturen div. Angaben sind. Ich kriege fast schon den Eindruck das meine Fische verdammt anpassungsfähig sind (z.b. an das harte Wasser in Paderborn) und auch wenn die Temperatur mal um 2-3 Grad beim Wasserwechsel sinkt, die nicht gleich tot umfallen. Also was die an Fuckelei mitgemacht haben bisher würde ich sagen, dass ich sehr robuste Tierchen habe auch wenn vermutlich einiges nicht 1 zu 1 korrekt ausgeführt wird.
Ich habe den Eindruck, dass Aquaristik auch ziemlich viel mit: "Learning by doing" zu tun hat und man analytisch Fehler angehen muss um daraus was zu lernen.

Gruß, Elly
von Elly84
13.05.2015 15:03
 
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Re: Anglermanier?

hi

so wie versprochen nun die Bilder von meinem Baumarktbesuch.

Gestartet hab ich meine Runde bei den Buntbarschen, speziell einige Malawibarsche. Mittendrin dann dieses Bild

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_1827267ae91d1657dabe90ca30315e1a.jpg

einen Antennenwels konnte ich ihn dem Becken allerdings nicht ausmachen. Das Problem mit der wiss. Bezeichnung wird hier schon schön aufgezeigt es ist nun mal eben kein Ancistrus dolichopterus

Ein bisschen weiter fand ich dann dieses Schild:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_b714acefe1f78999e18f69796e643d3d.jpg

und im Becken diese Tiere:
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_2de0277d963e536db6cef6ef08ea81f9.jpg

Ancistrus dolichopterus "albino" gibts das? Für mich auch ein normaler Antennenwels.

Nochmal ein Stück weiter:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_aed2975c4c8c084be733789e0208e434.jpg

mit diesem Tier:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_cb9221e2fb8b944d102afb6448b77081.jpg

und weils so schön war:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_6e2581900c69df45a378c91df6799908.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_7318a6e140f02e66d5dacdae6d59059a.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_8722ae0f6480d9a523ffbebd8b44882c.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_ff4a1d9c2569812db89f261587189d77.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_b6f91e5d847e70a360f7c903e982e793.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_05_15/2_0429615075396a1a083e1fdd41139ee1.jpg

Optimal sind die Angaben nicht aber zumindest keine Prachtschmerlen für 54l ;) Da ich keinen Verkäufer fand hab ich auch keine Beratung getestet. Entfernt habe ich von den Bildern entweder den Baumarktname oder den Barcode, sonst nichts weiter.

P.S. Ich google jetzt mal nach limnivor, noch nie gehört...

mfg

Chris
von Christian
15.05.2015 13:42
 
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Gesellschaftsbecken

1432235059219.jpg 1432234821147.jpg Hallo
Will mein Aquarium hier mal vorstellen.
Es ist ein 450l Becken von Juwel. Und es läuft jetzt seit knapp 3 Monaten. :fish:
Alles läuft super und ich hatte von Anfang an keine Probleme.
Danke an alle, die mir meine Fragen beantwortet haben.
Besonders an eumel6!!
Der Besatz momentan
5x Brauner Antennenwels
7x Siamesische Rüsselbarbe
3x Engelsantennenwels
Fadenfische werden demnächst folgen, da die Wasseroberfläche schon gut zugewachsen sind. :lobster:
von tierfreund
21.05.2015 20:09
 
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Corydoras paleatus

Hallo :happy:
Ich bin sehr gespannt, denn vor 3 Tagen haben meine C. paleatus das 2. Mal gelaicht.
Beim 1. Mal ist leider alles verpilzt, doch dieses Mal sieht es besser aus. Glaube ich zumindest. ;)
Aber vielleicht könnt ihr mir da helfen. Mir fehlt leider ein richtiges Makro-Objektiv, aber ich habe mein bestes gegeben, die Eier so gut wie möglich zu fotografieren.
Achso, momentan liegen die Eier in einer kleinen aussortierten Tupperschale, da ich spontan nichts anderes hatte. ;)

Vom 0. Tag (Tag des Laichens) hab ich leider keine Bilder gemacht. Insgesamt konnte ich 25 Eier retten bevor sie gefressen wurden.

1. Tag (24 Std.). An dem Tag ist ein Ei verpilzt. Ich habe es direkt raus genommen.
http://i851.photobucket.com/albums/ab77/Sunshinecat/Sunshinecat003/IMG_9591_zpslohh0f1r.png

http://i851.photobucket.com/albums/ab77/Sunshinecat/Sunshinecat003/IMG_9600_zpsfueubsth.png

2. Tag (48 Std.)
http://i851.photobucket.com/albums/ab77/Sunshinecat/Sunshinecat003/IMG_9622_zps5dpu0mse.png

http://i851.photobucket.com/albums/ab77/Sunshinecat/Sunshinecat003/IMG_9605_zpsj8mnlmxn.png

Vielleicht könnt ihr ja da schon mehr zu sagen, als ich. Denn ich kenne mich mit der Entwicklung in den Eiern nicht aus. :happy: Ich habe die Bilder immer abends gemacht. Heute Abend kommen auch wieder neue dazu!

LG Sarah
von Sunshine92
03.07.2015 08:05
 
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Pseudocrenilabrus Multicolor Paarung / Eiaufnahme

Hallo an alle,

wollte hier nur von meinem heutigen erlebniss berichten:
meine pseudocrenilabrus multicolor brüten !!!!!!! :mrgreen:

als ich heute von der arbeit kam, konnte ich noch ca 2 std beobachten, wie sich die beiden paaren + wie das weibchen die eier aufnimmt! :dance:

es ist wirklich ein absolut tolles verhalten bei diesen fischen:
nachdem er seit ca 3-4 tagen verschiedene mulden gebaut hat, sie mehrfch gejagt hat, sich ständig schräg stellte um ihr zu imponieren und sie immer aufforderte, die jeweilige mulde zu begutachten, hat er es nun endlich geschafft! :fish:
insgesamt konnte ich beobachten, wie die beiden nacheinander alle 3 mulden zur paarung nutzen!
meisten schwamm er irgendwann einfach davon und sie hinterher zur nächsten mulde, dort ging es dann wieder los:
sie schwimmen dicht umeinander, er beginnt sie zu stupsen, danach stupst sie ihn und zwischendurch fallen 2-5 kleine, gelbe eier (ca, 1mm groß) auf den schwarzen kiesboden, die sie dann sofort ins maul nimmt.
dann gibt es wieder eine kleine runde unten im aquarium zur nächsten mulde und alles wiederholt sich.

also nutzen diese fische zur paarung nahezu das ganze aquarium (240l - eine mulde hinten links, eine vorne mittig und eine etwas weiter rechts an wurzel) und währenddessen verjagt er auch alle fische ganz heftig!

jetzt ist das schauspiel vorbei und sie ist kaum zu sehen - schwimmt meistens hinter ihm her oder sitz nahe des bodens im geschützen dickicht - er passt aber immer auf und verjagt alles, was ihr zu nahe kommt, so dass die 6 orangenen zitronensalmler (die übrigens fast schon rot sind) jetzt nur noch im schwarm unterwegs sind, was natürlich toll aussieht! die corys kriegen auch öfter eins auf den deckel aber die scheinen sich nicht groß drum zu kümmern.

alles in allem ein toller tag - ist wirklich sehr spannend und ich bin nun sehr gespannt wie es weitergeht und erstrecht, wenn in 12 tagen die jungfische zum ersten mal entlassen werden! :fish:

in jedem fall würde ich niemals ein 2. barschpaar einsetzen - die 2 brauchen den platz schon wirklich für sich! obwohl erst 4,5-5 cm groß!!!!

vielleicht hat hier jemand aber noch einen tip für mich, in bezug auf die jungfische:
ich möchte schon gerne 5-10 aufwachsen sehen (die werde ich auch los), hoffe aber, dass die restlichen von den zitronensalmlern gefressen werden.
1. kann ich darauf hoffen, dass die salmler die jungfische fressen???
2. wie könnte ich 5-10 jungfische retten? will kein extra becken anschaffen u mag diese einhängekästen eigentlich nicht wirklich - gibt es alternativen?

danke schon einmal!!!
sheena
von sheena
09.07.2015 18:20
 
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Das "andere" Aquarium - Ohne Wasser

Hallo zusammen

Es war schon lange ein Wunsch von mir nur hatte ich bisher nie die Möglichkeiten. Jetzt hab ich sie und so hab ich aus einem alten 50x30x30cm Aquarium das hier gezaubert :)

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_07_20/2_9ca6775a704a5d0b03f612eeb4584c09.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_07_20/2_1c7d4a708b8685d2532ba3d6da3b2082.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_07_20/2_430ba1206bae9acc249681f457a33e4d.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_07_20/2_fe1de218a1b15fc492a5a84b7bfef385.jpg http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_07_20/2_3d4f477a76a6aa1fe9b1da0086a037e8.jpg

Steht am Westfenster und wird durch ein paar LEDs beleuchtet. Gegossen wird mit reinem Osmosewasser. Unten im Aquarium ist eine Schicht Blähton, darüber eine grobe Filtermatte und darauf Hochmoortorf vermischt mit etwas Aquariumkies (Reste aus dem Hollandbecken )

Bin mal gespannt ob sie was werden und sich halten :) Der Wasserschlauch sieht irgendwie etwas mitgenommen aus ich hoffe der wird auch. Der Rest sieht noch sehr gut aus, na gut steht auch erst seit ein paar Tagen hier ;)

mfg

Christian
von Christian
20.07.2015 06:52
 
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Re: 54l Pflanzenbecken (Holland)

Guten Morgen

wie versprochen nun endlich die neuen Fotos:
http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_08_01/2_fd823e205c17485bb3f60dd55dd5e2d1.jpg

Dazu noch 2 Einzelpflanzen zuerst mal die "2" sie treibt jetzt seitlich aus, also ganz tot scheint sie doch nicht zu sein:

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_08_01/2_4198cfa7e0882840d2d037ea97bc386f.jpg

und die 4 wächst auch sehr schön weiter, allerdings etwas langsamer evtl. wieder düngen? hm?

http://www.aquaristikfreaks.de/uploads/img/2/15_08_01/2_f82082d4cc13385b3eaa569476a5b10d.jpg

Wie man sieht sind die Pflanzen alle von irgendwas weißen fädrigen überzogen. Ideen was das sein könnte? Dadurch wirkt das ganze Becken auch irgendwie schmutzig .

Weiteres Problem, alle paar Tage rattert der Außenfilter sehr laut, 2 Vermutungen warum das passiert:

1) Er zieht CO2 mit an und es bildet sich eine Gasblase, wenn man ihn absteckt und entlüftet kommt ein wenig Gas heraus, hab den CO2 Ausströmer jetzt mal weiter vom Ansaugrohr entfernt
2) Die starke Drosselung am Ausgang tut ihn nicht gut, notfalls muss ein Y-Stück her damit ein Teil des Wassers durch die Lampe fließt und der rest nicht.

Mal weiter beobachten ob er wieder das spinnen anfängt.

Bin auch am überlegen das Wucherzeug (ganz rechts und rot mittig hinten sowie alles was so starke Luftwurzeln bildet) mal ein wenig zurück zu schnippeln, die 2 Pflanzen wachsen doch richtig gut :)

mfg

Chris
von Christian
01.08.2015 09:34
 
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150l Südamerika

Moin zusammen,

dann will ich auch mal meine 150l Südamerika präsentieren.

Bisher habe ich nur die Fische mehr oder weniger gut versucht zu fotografieren und musste feststellen, dass das einfacher ist, als ein komplettes Becken abzulichten.
Mit allen Röhren an ist zuviel Licht und mit der Dimmung wird es so dunkel, dass der Blitz auslöst. Ich habe mal die 2 besten Fotos rausgesucht.

aqua1.jpg

aqua2.jpg

Zur Technik ist nicht viel zu sagen, Maße sind 90*40*40 mit 2* T8 Baumarktröhren (Osram Daylight und Warmwhite).
Die Filterung erfolgt wie in allen meinen Becken über Innenfilter, hier Fluval U4 mit gedrosselter Leistung. Heizstab ist ein Fluval E200.
Oben rechts ist das Dennerle Düngedepot zu sehen welches übrigens auch hervorragend geeignet ist Medikamente über längere Zeit dosiert abzugeben.

Gruß

Jörn
von jsc0852
15.08.2015 14:32
 
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Re: Pristella maxillaris / Sternflecksalmler

Hallo Jo !

Vielen Dank für die Erleuterungen von Artemia. Hätte nicht gedacht das es dort auch noch wieder verschieden Stufen gibt.
Die Jungfische wachsen gut. Ich hoffe mal das jetzt nichts schwerwiegendes mehr kommt, außer Fehler meinerseits.

Fotos hab ich auch mal gemacht.

Bis dann
Peter
von Wolkentreiber
18.08.2015 19:30
 
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Youtube Fundstücke

Hallo,

dieses habe ich heute entdeckt und fand ihn sehr interessant. Ich habe zwar nichts mit afrikanischen Fischen am Hut oder im AQ aber die Abläufe in einer Großzucht zu sehen fand ich super spannend: https://www.youtube.com/watch?v=li-O4unFL0E

Grüße,
Philip
von pel
30.08.2015 19:29
 
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Hemigrammus erythrozonus / Glühlichtsalmler

Hallo zusammen !

Auf ein neues. Am 16.10. hab ich mir 5 Glühlichtsalmler (Gls) gekauft. Ich wollte eigentlich nur schauen aber die gefiehlen mir ganz gut. Also ließ ich mir ohne große Vorkenntnisse von Verkäufer die Fische herausfangen. Wie sich erst später herausstellte hatte er mir 4 Weibchen und ein Männchen gefangen. Aber egal.
Mitlerweile weiß ich das es keine unterschiede gibt bis auf das fast typische wie bei den Männchen das sie schlanker sind und die Weibchen fülliger. Zumindest bei den Gls.

Am 17.10. hab ich dann 2 Weibchen und das Männchen nach heftigen Balzen in ein Ablaichbecken umgesetzt. Es hat die Maße 30x20x20cm. Darin habe ich ein Ablaichgitter, einen Heizstab und etwas Javamoss. Das Gitter habe ich etwas 3 cm über den Boden eingeklemmt da es etwas größer als das Becken ist. Direkt darüber kommt die Heizung die auf 24 Grad eingestellt war. Wasser habe ich soweit eingefüllt das die Heizung gut 2 Finger hoch mit Wasser überdeckt war. Zum Schluss noch das Javamoos rein und fertig. Das Wasser hatte ich wieder wie auch schon bei den Sternflecksalmlern (Sfs) aus dem Gemeinschaftsbecken. Ich hab leider nur den Leitwert weil ich die anderen Werte nur ganz selten messe. Er schwankt bei mir immer zwischen 110 und bei 140 mache ich immer einen Teilwasserwechsel mit Osmosewasser. Aber laut Literatur geht auch 10 dGH. Und das Wasser ist über Torf gefiltert.

Am 18.10 waren dann jede menge Eier zusehen. Es hatte aber nur ein Weibchen abgelaicht. Da aber wohl schon gestern abgelaicht wurde waren einige Eier schon verpilzt und da die Schlupfzeit bei den Gls nur 1 Tag beträgt konnte ich auch schon einige Larven entdecken. Ich habe dann die Fische, das Moos und das Gitter entfernt.

Am 19.10. hatte die Verpilzung noch mehr zugenommen. Das mag daran gelegen haben das ich die alten verpilzten von gestern nicht abgesaugt habe oder sie waren nicht befruchtet oder was weiß ich. Auf jeden Fall waren noch mehr Larven zusehen. Bevor ich da etwas absauge was ich gar nicht möchte, lasse ich es lieber, zumal die Larven wenn sie sich nicht bewegen gar nicht zu erkennen sind. Für mich zumindest.

Am 20.10. hab ich das Ablaichbecken gelehrt. Ich hab das Wasser soweit vorsichtig abgeschüttet bis ich den Rest wieder wie schon bei den Sfs in ein Vanilleeistöpfchen bekomme. Die Maße waren glaube ich 8x8x10 cm. Das reicht erst mal von der Größe her und es läßt sich auch gezielter füttern. Das Töpfchen habe ich in das Aufzuchtbecken der Sfs gehängt. So wird es von dem Wasser mit beheizt. Den groben Schmutz sollte man spätestens jetzt doch absaugen ;) . Füttern braucht man die nächsten 1-2 Tage noch nicht, da sie ja noch einen Dottersack haben sollten. Ich hab zwar noch nie einen gesehen aber bei den Winzlingen......

Heute sind alle noch wohlauf und sehr agil. Einige hängen unter der Wasseroberfläche oder an den Wände und andere liegen auf dem Boden. Da mir ja schon mal ein Gelege Sfs nach meiner Meinung verhungert ist, gebe ich schon 3x2 Tropfen Flüssigfutter. Zur Vorsicht. Die Verschmutzung hält sich in Grenzen. Außerdem habe ich für die Reste noch eine Schnecke in dem Becher. Ich hoffe mal ich habe nichts vergessen wenn doch bitte Fragen.

Bis dann
Peter
von Wolkentreiber
21.10.2015 20:17
 
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Re: Anfängerfrage! *sorry*

eumel6 hat geschrieben:Hi,

gratuliere zum kleinen Königssalmler. Istdas deine erste Nachzucht? Mich würden einmal die Wasserwerte interessieren.

gruß jo


Jepp, anscheinend bin ich "Mutter geworden" und habe es gar nicht bemerkt :blush:

Wasserwerte:
GH >7°
KH 6°
ph 7,2
25°
von tanni1975
08.11.2015 17:38
 
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Re: Hemigrammus erythrozonus / Glühlichtsalmler

fische 113.JPG Hallo zusammen !

Hier ein erneuter Versuch mit den Bildern. Diese Fotos sind jetzt von dem ersten Gelege. Heute morgen hab ich das zweite umgefüllt in den Eisbecher und es sind noch einige mehr als das erste. Hal einen Tropfen Flüssigfutter reingegeben. Ansonsten sind sie noch sehr winzig und leben bestimmt noch vom Dottersack. Ich werde aber so früh wie möglich wieder mit Artemia anfangen egal was die alle schreiben.Christian Danke für den Hinweis. Manchmal liest und behält man nur die Hälfte.
von Wolkentreiber
19.11.2015 16:40
 
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Re: Hemigrammus erythrozonus / Glühlichtsalmler

IMG_20151207_191854.JPG Hallo zusammen !

Mittlerweile hab ich das erste Gelege in einen Ablaichkasten für Lebendgeberende umgesetzt, der sich jetzt im Gemeinschaftsbecken befindet. Dort hab ich jetzt bessere Wasserverhältnisse. Das 2.Gelege hat sich so dermaßen dezimiert das ich den Rest mit dem 1. Gelege zusammen getan habe . Ich denke mal das große Gelege anfällger sind als kleinere weil die Larven kleiner sind und nicht so gut wachsen. Zumindest hab ich den Eindruck. Vllt sieht es bei einem frischen Gelege auch wieder anders aus als bei einem überreifem Gelege wie es ja der Fall war. Ich werde das zu gegebener Zeit nochmal ausprobieren. Gefüttert werden immer noch Artemia, und der Verlust durch die Schlitze hält sich in Grenzen, ansonsten freuen sich die anderen Fische.

Bis dann
Peter :winken:
von Wolkentreiber
07.12.2015 20:25
 
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Re: Mein neues Aquarium

Moin,

Dann fang ich mal an.
Die Panzerwelse aufstocken auf 8-10.
Die Glühlichtsalmler auf ca 15-18
Ein Pärchen Bolivianische Schmetterlingsbuntbarsche, welche sich übrigens eher unten als in der Mitte aufhalten werde.
Für oben, Schwimmpflanzen vorausgesetzt, evtl. 6 Marmorierte Beilbäuche. Die anderen werden zu groß und würden deplatziert wirken.

Damit ist dein Becken auch schon gut "gefüllt".
von jsc0852
24.01.2016 03:00
 
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von CapitainHuck
26.02.2016 13:35
 
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Discus Zucht / Mein kleines Tagebuch

Hallo zusammen !

Meine Discus haben Eier gelegt, Irgendwie hatte ich den richtigen Moment abgepasst, ich konnte beobachten wie das Weibchen ein Plätzchen an der Rückwand säubert und das Männchen um sie herum schwänzelt.
Also habe ich kurzerhand das Pärchen heraus gefangen und in einen Zuchtwürfel gepackt.
Die Eiablage erfolgte sogleich in der selben Nacht, leider habe ich dazu keine Bilder.
Aber Bilder vom Gelege und dem umsorgenden Weibchen.
Wird natürlich fortgesetzt.

P2269982.JPG

P2269981.JPG

P2269979.JPG

Das Becken ist ein kleiner Würfel mit 100 Liter, der ist aber nur zu dreiviertel befüllt. Das erleichtert es den Elterntieren die kleine Horde besser zu kontrollieren und es erleichtert den Jungtieren das Anschwimmen der Elterntiere.

IMG_4133.JPG

Damit die Elterntiere ihre Jungen immer gut sehen können empfiehlt sich eine kleine Lampe am Becken. Ich verwende dafür so eine kleine LED mit Schwanenhals, so kann auch nachts kein Jungtier entkommen.

IMG_4134.JPG

IMG_4153.JPG
von CapitainHuck
28.02.2016 12:39
 
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Re: Neonröhren

Hallo Birgit


kurze Frage. Habe Eheim Becken mit Neonröhren im Deckel, 2 Stück a 30 watt.
Hatte vorne eine violette Röhre,

Sind angeblich super Pflanzen Leuchten, ich hab sie nie verwendet.

hinten Tageslicht ( also gelb ) Marke Dennerle

Tageslicht ist eher weiß, Lichtfarbe im Bereich 6000k, gelb klingt eher nach warmweiß 2700k oder in dem Bereich.

Gibt es Röhren für Aquarien nur mit Gelbstich oder lila oder blau???
Hätte gerne einfach nur "weiß" gehabt.
Kann ich da was aus dem Baumarkt holen?


Geh in den Baumarkt und guck nach Osram Röhren, Lichtfarbe 827 sehr gelblich, 840 neutrales weiß oder 860/865 für helles Tageslichtweiß. Funktionieren tun sie alle, allerdings sind 30W nicht gerade gängig, kann gut sein das der Baumarkt sie nicht führt, bei Amazon wird man aber fündig.


Oder kennt Ihr eine andere gute Marke die weiß ist und nicht gelb?


wenn du es nicht so gelblich magst, wäre wohl eine Mischung von 840 und 860/865 ganz gut. Ist immer etwas Geschmackssache manche mögen es lieber gelblicher andere eher weiß.

http://www.aquaristikfreaks.de/download/file.php?id=55&mode=view

geht hier zwar um LEDs aber man erkennt dennoch ganz gut den Unterschied zwischen den Lichtfarben.

mfg

Christian
von Christian
26.03.2016 13:07
 
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Hallöchen,

Ich wollte nur kurz zeigen, wie das Aquarium jetzt komplett aussieht. Soweit ist alles in Ordnung. Die Wasserwerte sind stabil und die Barben haben sich prima eingelebt.

DSC_0776.JPG


Bis bald :D
LG Stine
von Stine
10.04.2016 18:36
 
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