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Re: Aufbau meines 200l-Beckens

Hi Stephan,

falsch machst Du nichts. Deine Fragen oder Dein Anliegen existiert nur gefühlte 100.000mal im Net, ebenso die Antworten darauf.

Was bist Du bereit an Zeit für Fische, Pflanzen etc. zu investieren?
Wie kannst Du oder möchtest Du die Fütterung gestalten?
Wie gestalten sich die Ausgangswerte des Leitungs- bzw. Aquarienwassers?
Wie ernsthaft möchtest Du die Düngung und die dazu passenden Rahmenbedingungen für guten Pflanzenwuchs angehen? Wo sollte der Schwerpunkt liegen, Fische oder/und anspruchsvolle Pflanzen?
Was möchtest Du mit dem Aquarium…oder was ist Deine Motivation sich der Aquaristik zuzuwenden?

Das sind nur ein paar grundsätzliche Fragen welche man wirklich ehrlich angehen sollte. Danach sollte sich dann auch die spätere Auswahl der Lebewesen richten.

Dein Aquarium, vorausgesetzt die angegebenen Maße sind korrekt, hat ein Bruttovolumen von 235 Liter, also keine 200 Liter. Wenn es 200 Liter Bruttovolumen sind, hat das Becken eine Höhe von ca. 55 cm (bei 71 x 51 cm Grundfläche). Das klingt marginal, kann sich aber bei Deiner Planung für „Skalare“ nachteilig auswirken. Panzerwelse gibt es einige. Meine Erfahrungen mit denen: eher eine größere Gruppe einsetzen. So kann die z.B. ruhig aus 20 Corydoras pygmaeus oder Corydoras habrosus bestehen. Salmler passen hierzu gut. Und möglichst nicht zu viele verschiedene Arten einsetzen.

Du findest die Beratung im Laden oft eher einseitig. Nun, Du fängst gerade mit der Aquaristik an. Woher willst Du das denn wissen, ob das oft so ist?

Das Aquarium läuft seit 2. oder 3. Dezember? Es braucht nicht bis Mitte oder Ende Januar ohne Fische da stehen. Besorge Dir genügend Pflanzen, z.B. aus Aquaristikforen oder auf Börsen, welche bereits aus gut laufenden Aquarien stammen. Die haben sich an die ständig vorhandene submerse Lebensweise angepasst und bringen nötige Bakterienstämme mit damit das Aquarium bald in ein „ökologisches Gleichgewicht“ kommt und damit für Schwankungen nicht so anfällig ist. Algen, wohl auch Schnecken, bekommst Du in der Regel so oder so. Nach ein paar Tagen sollten dann die ersten Fische, nicht zu viele, eingesetzt werden können. Nur moderat füttern und aufmerksam das Verhalten der Tiere beobachten. Zum „Problem“ Nitrit gibt es viele kontroverse Meinungen.

Beim Kauf der Fische lohnt es sich Zeit zu nehmen. Das intensive Beobachten der Fische in den Händlerbecken lässt oft schon erkennen, ob die Fische „kränkeln“ oder nicht. Vielleicht auch mal bei privaten Züchtern oder bei Aquarien-Vereinen nach Fischen Ausschau halten. Nicht zu schnell entscheiden.

Wenn Düngung, dann reicht erst einmal ein Eisen-Volldünger. Weiteres orientiert sich an die folgende Entwicklung des Beckens. Schnell wachsende Pflanzen, welche mit hohem Lichtbedarf, Wasserwechsel-Intervalle, Fischbesatz, Ausgangswasser, Filtermedien oder Fütterung haben ebenso Einfluss auf die Düngung. Es gibt aber auch Set-ups, da braucht man keinen Dünger, kein CO2, kein Flutlicht über dem Becken für einen zufriedenstellenden Pflanzenwuchs. Es gibt verschiedene Bodengrundsubstrate. Einige Soils verändern z.B. die Wasserwerte, gerade am Anfang. Es gibt Aquascaper, erfolgreiche Aquascaper, die propagieren eine sofortige fette Düngung, von Anfang an. Andere bevorzugen erst nach Eingewöhnung der Pflanzen von emers auf submers eine magere oder minimale Düngung. Die Lichtfarbe wird oft mit Algenentwicklung bzw. Verhinderung ins Feld gebracht. Viele mögen zudem das warme gelbe Licht nicht. Den Fischen wird´s wohl egal sein. CO2, Düngung und viel Licht bringt in der Regel größere kräftiger Pflanzen hervor, der Wuchs wirkt oft gedrungener. Es hängt also davon ab, wie Du persönlich das Aquarium haben möchtest.

Lesen kann man viel, letztendlich läuft es dann doch nur über die eigenen gemachten Erfahrungen. Aber das ist ja das Spannende…

Und meine Meinung ist nur die unter vielen anderen...macht Dich wohlmöglich noch mehr unsicher. Das ist aber nicht meine Absicht :wink: .
von Blaubeerblau1
13.12.2017 23:17
 
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Re: Aquarium Juwel 125 Liter

Hi "Fischkreutz",

Zurzeit drin sitzen 3 Sumatrabarben, wobei da leider 3 Stück gestorben sind, kann ich mir nicht erklären.

Sumatrabarben sind sehr bewegungsfreudig und neugierig. Lieber etwas mehr, hier vielleicht 10 bis 15 Stück. Dann sind die insgesamt weniger "agressiv". Wie Jo geschrieben hat, Skalare und Barben sind schlechte Vergesellschaftungen, zumal in so einem räumlich begrenzten und eher nackten Becken.

5 skalare leben alle nich und machen auch einen seriösen Eindruck

Im Foto kann ich keine Skalare entdecken. Du schreibst ..."alle nich"...Leben die nun noch oder nicht? Wenn ja, gehören die da raus.

Dann waren nich ein Wels und ein Mini Hai drin die aber direkt am nächsten morgen tot waren.

Definiere "Wels" und "Mini-Hai" (Haibarbe?). Für die Haibarbe wäre oder war das dann eine Katastrophe.

Wasserprobe wurde gemacht, laut fischfachhandel wäre die Besetzung so möglich

Was wurde gemessen und welche Werte kamen dabei heraus? Ohne die Wasserwerte zu kennen, wechsle Deinen Händler. Wenn ihm die Voraussetzungen der Haltungsbedingungen wie Set-up usw. vorher bekannt waren, hat er Dich nicht so gut beraten.

Sollte ich die Besetzung überdenken?

Ja. Gehe noch einmal zum Händler und frage ihn nach den Gründen, warum er Dir das Alles SO empfohlen bzw. abgesegnet hat.

LG
Dieter
von Blaubeerblau1
02.01.2018 22:41
 
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