Redfire Garnelen sterben

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Re: Redfire Garnelen sterben

Beitragvon eumel6 » 23.11.2015 10:35

Hi,

Garnelen Nachzuchten von Privat sind meist schon viel robuster als der Mist den du im Fachgeschäft angeboten bekommst.
Viele arbeiten mit UV-Klärer und haben ihre Anlage meist über ein System am laufen. So nun kommst du und kaufst dort schicke Garnelen, fast noch egal wie lange du die an dein Wasser gewöhnt hast. sobald du sie in dein gerade frisch eingelaufenes Becken setzt, sind die Tiere einer neuen Bakterienwelt ausgesetzt, also nix mehr mit Keimfrei.

Ich kenne es so von meinem Händler, dass die Zwerggarnelen aus eingerichteten Nanobecken verkauft werden. Definitiv nichts mit Systemfilterung, ob ein UV-Klärer dran hängt habe ich nicht geprüft, ich würde vermuten nein - wozu auch.
Mit privaten Garnelen von der Börse habe ich nicht so dolle Erfahrungen gemacht. 10 Stück Red firegeholt, innerhalb einer Woche 3 tragende Weibchen verloren. Bei Bienengarnelen 10 Stück geholt, wegen weichem Wasser gefragt - nein härteres Leitungswasser - nach 14 Tagen waren sie Geschichte.
Und mit Fächergarnelen vom Händler durchweg positive Erfahrungen.

gruß jo
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Re: Redfire Garnelen sterben

Beitragvon CapitainHuck » 23.11.2015 11:08

Hi eumel !
Schon interessant wie die Erfahrungen da auseinander gehen !
Ich habe die Besten Erfahrungen mit Tieren von Privat gemacht !
Habe viele Händler rund um Köln ausprobiert und durchweg nur negatives erlebt !
Viele Grüße Andy.
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Re: Redfire Garnelen sterben

Beitragvon eumel6 » 23.11.2015 18:12

Hallo,

Habe viele Händler rund um Köln ausprobiert und durchweg nur negatives erlebt !

Hatten die alle UV-Klärer im Einsatz?

Ich werde mich mal hier langsam reinhängen.
Im Inet habe ich schon des öfteren gelesen das Garnelen auf Colorkies nach und nach verendeten, als dann der Kies gegen Naturkies ausgetauscht wurde erholten sich alle Tiere wieder.
Es gibt entweder Kies der mit Epoxidharz nach dem Färben versiegelt wurde, oder Kunststoff ummantelten Kies. Epoxidharz ist zwar eine ganze Zeit sicher, aber nach 1-2 Jahren wird auch das Epoxidharz teilweise durchlässig und plötzlich sterben nach und nach immer wieder Garnelen (da Giftstoffe von der Farbe austreten).Bei Plastikumanteltem Kies gibt das Plastik meist schon nach dem Einbringen in das Aquarium Giftsoffe ab.
Bei mit Epoxidharz ummanteltem schwarzen Kies zb. gaben bei mir die Posthörnchen innerhalb weniger Tage auf, die Garnelen(auch Red fire) ebenso.

Woher stammen die Infos - mich interessieren die Quellen. Ich möchte das nachverfolgen.
Vorab.
Wenn irgendwelche Plasteteile schwarz sind, dann ist die schwarze Farbe durch Ruß. Unsere lieben Autoreifen sind auch schwarz und zwar durch viel Ruß. Und so ein rimliegender alter Autoreifen, gefüllt mit Wasser, ist eine ideale Mückenbrutstätte. Als kleine Bemerkung zur Schädlichkeit von Ruß-Compounds.
Weiter - ich züchte keine unbeträchtlichen Mengen an Wasserflöhen in russgefärbten Plöastik-Mörtelwannen. Und Wasserflöhe sind ein Schadstoffindikator.
Ich möchte echt ernsthaft verfolgen, wo obige Aussagen herkommen.



gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 23.11.2015 18:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Redfire Garnelen sterben

Beitragvon jsc0852 » 23.11.2015 18:29

Moin zusammen,

ich stelle dann mal die Vermutung auf, dass diese Ziergarnelen (Red Fire, Bienen etc.) deutlich empfindlicher zu sein scheinen als herkömmliche Amanos.
In einem früheren Beitrag habe ich geschrieben, dass ich zufällig zwei Garnelen entdeckte. Diese wurden anscheinend mit Pflanzen eingeschleppt. Ich habe diese rausgefischt und in ein anderes Becken überführt. Diese Becken wurde schon mehrfach umgeräumt, umdekoriert, der Besatz gewechselt usw. Immer wurden auch die Garnelen in immer größerer Anzahl in andere Becken überführt ohne großartig auf die Anpassung oder sonstiges zu achten.
Mittlerweile sind aus den ursprünglich 2 Garnelen so ca. 50 geworden, verteilt auf 2 35l Becken und ich habe keine Verluste bemerkt, außer dass sich meine Betas mal die eine oder andere Junggarnele zum Frühstück gönnen.
Zuletzt geändert von jsc0852 am 23.11.2015 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß aus dem Norden

Jörn
________________________________________________________________________________________________________________________
Meine Becken: 200l Südamerika, 150l Südamerika, 120l Tanganjika, 60l (zzt. leer), 7l (zzt. leer), 2*12l Aufzucht & Quarantäne
Meine Fische: Corydoras Paleatus & Pygmaeus, Rineloricaria Lanceolata, Nematobrycon Palmeri, Gymnocorymbus ternetzi, Hemigrammus erythrozonus, Nannacara anomala, Pterophylum Scalare, L333, LDA16, Neolamprologus Multifasciatus, Otocynclus vittatus
*** Wisst Ihr wie viel Arbeit ein geplatztes 120l Becken macht? Ich leider schon! ***
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Re: Redfire Garnelen sterben

Beitragvon CapitainHuck » 23.11.2015 18:55

Hi jsc !
Habe selbst auch den Eindruck das Amanogarnelen einiges mehr verkraften können.
Habe meine mal einige Zeit als Putztrupp durch sämtliche Becken geschleust, immer so im Abstand von ein bis zwei Wochen je nach Beckengröße und dann zack ins nächste ebenfalls ohne Eingewöhnungszeit oder Temperaturangleich. Haben alle überstanden, keine Verluste, glaube das geht mit Bienengarnelen oder so nicht lange gut ! :ohmy:



Hi eumel !
Bitte erzähl mir mehr von deiner Wasserflohzucht, das klingt interessant und ich überlege seit längerem wie ich das anstellen könnte !
Zuletzt geändert von CapitainHuck am 23.11.2015 18:57, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße Andy.
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