Meine 260 l Nordostindien

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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 30.03.2016 14:43

Hallo :winken: ,

6 Wochen sind um. Endlich geht's weiter.
So sieht es jetzt aus:




Nachdem ich den Teilwasserwechsel mit Regenwasser gemacht habe, hatte ich folgende Wasserwerte:
KH: 6 dH
GH: 6 dH
pH: > 7,6 (es ist bei dem JBL Tröpfchentest (6,0 - 7,6) wirklich recht schwer zu sagen, zum einen war die Färbung dunkler als die 7,6 auf der Farbkarte, andererseits hat die Farbqualität eher der 7,4 entsprochen)
G: 308 microS

Filtermaterial:
Also, nachdem ich gelesen habe, dass ich den Kohlefilter nicht unbedingt benötige, habe ich diesen entfernt und einen zusätzlichen Filterschwamm für die Vorfilterung eingesetzt. Zusätzlich habe ich den biologischen Filter mit Zeolith erweitert. Nach 6 Wochen, ca., sollte er seine chemische Filtereigenschaften verlieren und nur noch als reiner Biofilter fungieren.

Für kurze Zeit haben mir die Blasenschnecken etwas Sorgen gemacht. Diese sind nur noch mit eingezogenem Kopf oder gar nicht mehr rumgeirrt. Da ich die Befürchtung hatte, dass der vorhandene Kupfergehalt das Problem ist, habe ich das Wasser mit Zeolithpulver behandelt, welches innerhalb von 3 Stunden wenigstens eine geringe Besserung brachte. Da aber einige Schnecken trotzdem nicht reagierten und eine vor meinen Augen einfach von der Scheibe gefallen ist, habe ich zusätzlich Tetra AquaSafe in das Wasser gegeben. Nach einer halben Stunde zeigten dann die Schnecken eine deutliche Besserung. Zwei Tage lang war alles gut, dann gab es einen kleinen Rückfall. Auf Anraten von Andy habe ich es dann mit Heilerde versucht. Das schien den Schnecken ganz gut zu tun.
Ein netter Nebeneffekt vom AquaSafe war, ich hab jetzt definitiv einen pH von 7,3.

Algenprobleme habe ich weiterhin keine, bis auf ein paar Rotalgen (es sind definitiv Rotalgen) auf den alten Blättern der Hygrophila und Cryptocoryne.

Pflanzen:
Wieder ein paar Neue sind dazugekommen:
Myriophyllum tuberculatum
Ceratopteris cornuta (Ich meine zumindest, dass es cornuta ist)

Tiere:
Endlich, endlich, endlich sind Fische eingezogen. Gestern.
Ausgeschildert als:
Indischer Algenfresser; Garra spec. 7 cm
Ich habe eindringlich nachgefragt, ob die wirklich nur 7 cm groß werden. Ein Mitarbeiter und auch der Chef des Ladens haben mir das bestätigt. Ich muss sagen, ich bezweifle das sehr. Ich meine, es könnte sich um Garra gotyla handeln, bin mir aber nicht ganz sicher. 6 von den Rabauken habe ich mitgenommen.
Zum Verhalten:
Als ich sie nach Angewöhnung an das neue Wasser in das Aquarium eingesetzt habe, haben sie sich erstmal versteckt. Es hat aber nicht lange gedauert bis sie anfingen, das Aquarium zu erkunden. Und dann war halligalli :ohmy: . Ich war etwas erschrocken, da die Kleinen im Laden einen sehr entspannten Eindruck gemacht haben. Die Vergesellschaftung mit den Chuna hatte ich gedanklich schon an den Nagel gehängt.
Heute morgen waren sie dann wesentlich ruhiger. Nachts scheinen sie zu schlafen. Heute morgen um 5:15 Uhr waren alle am schlummern. Und solange Futter auffindbar ist, ist die Welt in Ordnung.
Im Allgemeinen kann ich sagen, dass diese Fische gerne in der Gruppe eine Runde im Aquarium schwimmen und zwischendurch supergerne in der Strömung des Filters spielen. Als es dann einer tatsächlich geschafft hat, halb im Filterauslass zu verschwinden, habe ich kurzerhand ein Stück Fliegengitter zwischen Filterauslass und Pumpe gestopft.
Ansonsten suchen sie am Boden nach Fressbarem oder liegen einfach auf dem feinen Sand.
Allerdings werden Sie, wie ich gerade feststelle, wieder etwas unleidlich, sobald sie Hunger bekommen oder wenn das Licht in der Mittagspause ausgeht. Das werde ich noch ergründen, in genau einer Stunde, wenn das Licht wieder angeht. Ich muss erstmal rausfinden, wie ich diese Fische am besten füttere ohne, dass sie zu fett werden oder zu lange Hungerpausen haben. Wahrscheinlich häufiger sehr geringe Mengen.
Hier aber mal ein paar Bilder; vielleicht habt ihr eine Idee, um welche Art es sich genau handelt. Momentan sind sie alle so um die 5 - 6 cm groß, also wahrscheinlich noch recht jung.




Desweiteren bevölkern jetzt noch 4 Tumdeckelschnecken, Melanoides tuberculata, das Becken. Keine Ahnung, wo die sich rumtreiben. Die sind direkt im Sand bzw. im Kies verschwundern. Also keine Bilder :connie: .
So, ich glaube, das war es erst einmal wieder.
Also bis bald.

Liebe Grüße
Stine :)
Stine
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 01.04.2016 09:29

Moin,

Ein kurzes Update. Katastrophe!
90% der Schnecken sind in den Mägen der Garras gelandet. Der Rest (alles ab 5 mm Größe) ist nahezu fühlerlos. Das Fliegenitter zwischen Pumpe und Filterauslauf hat ein Loch.
Die Garras selbst fingen an, ich würde fast sagen, stereotypisches Verhalten zu zeigen. Entweder stundenlang die Scheiben rauf und runter oder im Kreis. Die Strömung des Juwelfilters ist ein Witz für die Garras. Immer wieder schafften sie es in den Filterauslauf und haben zudem versucht, auf den Filter zu springen. Ich kann nur vermuten, dass das evtl. Ausbruchversuche waren.
Die feinfiedrigen Pflanzen haben unter der ungestümen Art, wie die Garras auf Nahrungssuche gehen, sichtlich gelitten.
Mir wurde klar, dass ich diesen Tieren einfach nicht das bieten kann, was sie eigentlich brauchen. Deshalb habe ich sie wieder zurückgebracht.
Ende vom Lied war eine komplett zerstörte Aquariumeinrichtung, weil die Tiere sich unheimlich klug anstellen, dem Kescher zu entkommen. Um überhaupt an sie ranzukommen, musste ich sämtliche Pflanzen, die beiden Wurzeln und ein paar Steine kurzzeitig ausquartieren. Ich habe gestern bis ca. 23:00 Uhr das Becken komplett neu eingerichtet.
Als ich im Aquashop erzählt habe, wie sich die Garras bei mir verhalten, wurden die Augen immer größer, da sie sich dort absolut (und den Eindruck hatte ich selbst) ruhig verhielten.
Die in der Literatur beschriebenen 100 cm Beckenlänge, die angeblich für die Haltung der Garras ausreichen soll, finde ich absolut lächerlich. Noch dazu brauchen sie eine wirklich starke Stömung, die ihren Bedarf an Bewegung gerecht wird.
Alles in allem war das Ganze also eine wirklich dumme, dumme Aktion und eine Erfahrung, die ich auf gar keinen Fall wiederholen möchte. Ich könnte heulen, aber das würde nichts bringen, also Zähne zusammen beißen und durch.
Also bis bald.

Liebe Grüße
Stine
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon eumel6 » 01.04.2016 20:10

Hallo Stine,

tut mir leid mit deinem Fehlstart. Bei Garras muss ich total passen, auch nicht viel darüber gelesen.

gruß jo
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 02.04.2016 18:00

Hey Jo,

Danke für dein Mitgefühl. Ich denke, ich bin ein bisschen selbst schuld. Ich hab mich zu sehr auf die Literaturangaben verlassen und die kleinen Dinger komplett unterschätzt. Ich bin froh, dass die Tiere den ganzen Stress gut überstanden haben. Die sind unheimlich hart im Nehmen. Tolle Fische eigentlich, nur eben nicht für mich.
Ich denke, ich werde auf Bodenfische komplett verzichten. Ich finde einfach nichts wirklich passendes. Das müssen dann halt Garnelen und die Barben (auch noch nicht sicher welche :whistler: ) richten. Mal sehen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir von vorn herein Arten ausgesucht habe, die so unheimlich schlecht zu bekommen sind, bis auf die Chuna.
Na ja, aus Fehlern lernt man und ich konnte das Aquarium ein bisschen umgestalten. Mit gefällt's jetzt besser so. Nur die Pflanzen brauchen jetzt ja wieder etwas Zeit und die V. spiralis kommen einfach nicht aus'm A.... . Ableger produzieren sie ohne Ende, nur in die Höhe geht's irgendwie nicht, aber du sagtest ja, dass die 'ne Weile brauchen.

Lieben Gruß
Stine
Zuletzt geändert von Stine am 02.04.2016 18:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Meine 260 l Südasien

Beitragvon Stine » 05.04.2016 12:35

Moin :winken:

Gestern war ich wieder im Aquaristikshop und nach meinem Besuch um einen weiteren Hornfarn, ein Bund richtig große Vallisnerien und 11 Bitterlingsbarben reicher.
Gekauft habe ich 10 von den kleinen Fischen. Zuhause habe ich dann festgestellt, es sind 11 (4 m / 7 w).
Nachdem ich sie nach Angewöhnung in das Aquarium gesetzt habe, zeigten sie sich sehr scheu, also, eigentlich zeigten sie sich gar nicht. Nur ganz langsam und vorsichtig fingen sie an, ihre neue Umgebung zu erkunden.
Leider musste ich feststellen, das eines der Milchner nicht fit war. Vermutlich hat er das Einfangen, den Transport oder das wieder Einsetzen nicht gut vertragen, oder wurde dabei verletzt. Äußerlich war nichts zu erkennen. Er hatte allerdings Probleme zu schwimmen und machte Ruhepausen auf dem Bodengrund oder auf den Blättern der Wasserpflanzen. Ich war kurz davor, das Tier herauszufangen und zu erlösen, habe ihm dann aber doch eine Schonfrist bis heute morgen gegeben. Und, siehe da; er ist super fit. Das Trockenfutter wurde von allen Fischen gierig verschlungen (ich werde wohl noch die nächsten Tage Lebendfutter besorgen).
Überhaupt scheint es allen Fischen wirklich hervorragend zu gehen.
Seht selbst:









Tja, und so geht das schon den ganzen Vormittag, die ganze Zeit und überall, wo die Pflanzen etwas dichter sind. Ich mach mir jetzt keine großen Hoffnungen auf Nachwuchs und lege es auch nicht darauf an, aber ich deute dieses Verhalten mal als sicheres Zeichen, dass es den Tieren gut geht :D .
Also, es scheint bergauf zu gehen. Ich werde jetzt die Wasserwerte im Auge behalten und hoffe, es kommt nicht zum Nitritanstieg.
Bis bald.

Liebe Grüße
Stine

PS: Es purzeln tatsächlich auch Eier. Unglaublich!
Zuletzt geändert von Stine am 05.04.2016 17:01, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 10.04.2016 18:36

Hallöchen,

Ich wollte nur kurz zeigen, wie das Aquarium jetzt komplett aussieht. Soweit ist alles in Ordnung. Die Wasserwerte sind stabil und die Barben haben sich prima eingelebt.



Bis bald :D
LG Stine
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon eumel6 » 14.04.2016 16:56

Hallo Stine,

du hast das Becken schön weiterentwickelt. Sagt mir zu.
Damit man Umbau und Entwicklung besser sieht, stelle ich mal Anfang und Ende - ich hoffe mit deiner Erlaubnis - gegenüber.

Bild

Bild

Der Anfang sieht ganz schön kahl aus. Ist zwar auch Ansichts- und Geschmacksache, aber ich denke mal, dass bepflanzte Gesellschaftsbecken doch etwas grüner aussehen sollten.
Ich würde jetzt mit dem Nachbessern und Nachbepflanzen langsam aufhören. Obwohl schon ein paar Wochen vergangen sind, sind deine Pflanzen durch die Nachbesserungen noch in der Eingewöhnphase. Lass es laufen. Was ich noch empfehlen würde, wäre mittelfristig den Sumatrafarn(C. thalictroides) gegen den echten Hornfarn(C. cornuta) auszutauschen.

Ich hab mal die Pflanzen mit Nummern versehen und versucht deine Pflanzenliste abzuarbeiten
Microsorum pteropus "Windeløv" 2
Cryptocoryne becketti "Petchii" 6
Hygrophila polysperma "Rosanervig" 1
Pogostemon helferi
Pogostemon erectus
Bacopa australis
Valisneria spiralis 8
Myriophyllum tuberculatum 5
C. thalictroides 7

gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 14.04.2016 17:14, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 15.04.2016 18:39

Moin Jo :winken:

Prima Idee von dir.
Ich war letztens auch ganz erschrocken, als ich mir die ersten Bilder angeguckt habe und festgestellt habe, wie kahl das Ganze anfangs war. Das war natürlich nicht Sinn der Sache und hat in diesem Fall auch mit Geschmack nicht viel zu tun. Ich habe schlichtweg das Pflanzenwachstum massiv überschätzt. Hinzu kommt, dass die Bildqualität beim ersten Beitrag unheimlich schlecht ist und es deswegen noch schlimmer aussieht. Mittlerweile ist es so, wie ich es mir vorgestellt habe und lasse es, wie du schon gesagt hast, in Ruhe wachsen.
Zu der Pflanzenliste. Ich habe das Ganze mal vervollständigt und etwas korrigiert.



1. Ceratopteris cornuta (Wie kommst du auf thalictroides? Wie unterscheidest du die beiden Arten? Warum wäre cornuta besser?)
2. Vallisneria gigantea
3. Vallisneria spiralis
4. Hygrophila polysperma "Rosanervig"
5. Microsorum pteropus "Windelov"
6. Taxiphyllum barbieri
7. Pogostemon helferi
8. Barclaya longifolia
9. Pogostemon erectus
10. Cryptocoryne becketti "petchii"
11. Myriophyllum tuberculatum
12. Bacopa australis

Zum aktuellen Stand:
Den Bitterlingsbarben geht es gut. Seit sie bei mir sind, sind sie ständig in Paarungsstimmung (Laichstimmung? Wie nennt sich das richtig?). Wobei alle Männchen ständig am Balzen und Revier-verteidigen sind und immer mal 1 - 3 Weibchen auf das Getue der Männer eingehen. Da die Männchen ziemlich rabiat untereinander und auch gegenüber den Weibchen werden können, habe ich vor, demnächst die Weibchen noch etwas aufzustocken. Die Barben sind sehr verfressen und haben praktisch immer Hunger. Eines der Männchen hat sogar probiert, ob man die große Posthornschnecke essen kann. Diese war gar nicht davon begeistert, in den "Bauch" gezwickt zu werden.

Beim zweiten Versuch ist es mir gelungen, Artemia zu erbrüten. Die Nauplien habe ich heute verfüttert und wurden begeistert von den Barben aufgenommen. Beim ersten Versuch habe ich Regenwasser verwendet. Das hat überhaupt nicht geklappt, evtl. wegen des etwas erhöhten Ammonium-Wertes? Beim zweiten, erfolgreichen Versuch habe ich Leitungswasser, versetzt mit Wasseraufbereiter, verwendet. Ich werde noch einen Versuch ansetzen, ohne Wasseraufbereiter, um zu schauen, wie die Artemia mit dem Kupfergehalt im Leitungswasser klar kommen. Zum anderen versuche ich noch Regenwasser mit Wasseraufbereiter anzusetzen, um mehr über die Eigenschaften und Nutzen dieses Mittels zu erfahren.

Am 11.04. sind 11 Grüne Zwerggarnelen, Caridina cf. babaulti "green" eingezogen. Man hat Glück wenn man mal eine sieht. Mal abgesehen davon, dass die in einem 260-L-Becken sozusagen verschluckt werden, sind sie in der Lage sich durch Farbwechsel extrem gut zu tarnen. Grüne Zwerggarnele ist etwas irreführend, da sie ihre Farbe camelionartig von grün über farblos zu braun wechseln können, je nach Untergrund. Soweit, würde ich sagen, geht es ihnen gut. Die paar, die sich blicken lassen, sind munter und ständig auf Nahrungssuche. Ich werde diese auf jeden Fall aufstocken, wenn es weiterhin so gut läuft.

Mittlerweile wachsen die Algen etwas verstärkt. Hauptsächlich Fadenalgen. Ich vermute, dass es an der Fütterung liegt, obwohl ich recht sparsam füttere. Wuchern tun sie keinesfalls, deshalb bin ich da noch ganz entspannt

Sonst ist alles prima.
Also, bis bald

Liebe Grüße
Stine
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon eumel6 » 16.04.2016 13:56

Hi Stine,

1. Ceratopteris cornuta (Wie kommst du auf thalictroides? Wie unterscheidest du die beiden Arten? Warum wäre cornuta besser?)

Bei den beiden Arten gibt es ein kleines durcheinander.
n der Aquaristik werden Ceratopteris-Formen mit gröber gefiederten/gelappten Blättern meistens als Ceratopteris cornuta und solche mit fein gefiederten Blättern als C. thalictroides (und C. siliquosa, ein Synonym von C. thalictroides) bezeichnet.
(flowgrow). Ich bin von der allgemeinen Aquaristik ausgegangen, wobei wie es aussieht folgendes korrekter ist. In der Aquaristik gibt es 2 Hauptformen. C. thalictroides mehr oder weniger feingliedrig bis hin zu filigran - die Blätter können bei anderen Bedingungen filigran werden - und C. pteridoides, bezeichnet als Schwimmender Hornfarn mit kaum eingeschnittenen Blättern
http://www.flowgrow.de/db/wasserpflanze ... teridoides
http://www.flowgrow.de/db/wasserpflanze ... lictroides
Auf den Bildern in den Links kannst du den beschriebenen Unterschied gut erkennen.
Die bessere Eignung ist durch die flachere Form des Hornfarns gegeben. Ich werde mal die Tage Fotos machen, wie es nicht so doll bei der anderen Form aussehen kann.

gruß jo
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Re: Meine 260 l Nordostindien

Beitragvon Stine » 16.04.2016 16:04

Hey Jo,

du zeigst ja da den Unterschied zwischen thalictroides und pteridioides auf. Der ist ja durchaus ziemlich deutlich.
Die Frage ist jetzt, wie unterscheidet sich cornuta von thalictroides? Nur in der flacheren Form?
Wenn ich mir im Mergus, Aquarien Atlas, Band 1, 15. Auflage auf Seite 138/139 die drei Arten auf den Abbildungen angucke und mir die Beschreibung durchlese und mit meinen Pflanzen vergleiche, schließe ich darauf, dass ich tatsächlich cornuta habe. Der thalictroides ist deutlich zu fein.
Verkauft wurde mir der Farn als cornuta, aber das muss nicht unbedingt was heißen.
Ich bin auf die Fotos gespannt, die du angekündigt hast.

Lieben Gruß
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