Futterfische?

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Futterfische?

Beitragvon jsc0852 » 15.01.2016 23:51

Moinsen,

ja, ich bin Tierfreund und das evtl. etwas zu sehr.
Ich habe mir mittlerweile ein "Kindergartenbecken" mit 80l zugelegt. In dieses Becken werden regelmäßig junge Platys, junge Schneckenbuntbarsche und andere "gesichtetete" Jungfische überführt. Nun ist es leider so, dass ich die Tiere nicht los werde. Keiner meldet sich, niemand zeigt Interesse. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, wo dass Becken hoffnungslos überfüllt ist. Leider sind meine Platys und auch die Neolamprologus immer fleissig dabei Nachwuchs zu produzieren und das in nicht geringer Zahl.

Gut, solange kommen keine neuen Jungfische hinein und ich hoffe, den einen oder anderen Fisch noch verschenken zu können. Allerdings könnte ich schon wieder ca. 40 Platys und ca. 20 Neolamprologus abfischen, welche einfach weiter wachsen und gedeihen und von den Salmlern und den Elterntieren nicht gefressen werden.

Jetzt meine Frage, ist es verwerflich, gesetzlich verboten oder ähnlich, wenn ich die Jungfische abschöpfe und in mein Skalarbecken überführe? Dort würden sie wahrscheinlich nur 10 Minuten überdauern aber das Problem währe "gelöst".
Gruß aus dem Norden

Jörn
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Re: Futterfische?

Beitragvon eumel6 » 16.01.2016 00:14

Hallo Jörn,

mal die Linien und Richtungen sortieren
Wenn du die Fische vorher sachgemäß tötest, dürfte nichts einzuwenden sein.
Mit totem Köderfisch darfst du angeln, mit lebendem nicht.

Du wirst in Zoos die Verfütterung von lebenden Wirbeltieren praktisch nicht erleben. Gibt zwar Sonderfälle und Ausnahmen bei einzelnen Exemplaren z.B. Schlagen, die nur lebende Nahrung annehmen.

Ich hab zwar zu der Thematik an 2 größeren Internet-Schlagabtauschen teilgenommen, aber zumindest beim letzten keine halbwegs eindeutige gesetzliche Reglung gefunden.
Mir war aber so, dass die Verfütterung lebender Wirbeltiere bis auf Ausnahmen out sei. Guppy oder Platy haben dabei den gleichen Status wie ein Küken oder eine Babymaus.

gruß jo
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Re: Futterfische?

Beitragvon jsc0852 » 16.01.2016 00:34

Hallo Jo,

Was ist denn unter sachgemäßen töten zu verstehen?
Ist es zweckmäßig einem Fisch dem Stress des Fangens auszusetzen um diesem dann den Kopf abzutrennen?
Oder aber ein Bad in Nelkenöl zu verpassen und diese Toten oder betäubten Tiere dann zu verfüttern?
Ich weiß es nicht, leider. Entscheide ich mich für die Fische muss ich mehr Becken aufstellen und meine finanziellen Mittel sind nur begrenzt. Entscheide ich mich dagegen, sehe ich zzt. keinen gangbaren Weg.

Meine vier Kaisertetras kommen zum Schwarm, wenn groß genug, ebenso meine 3 Überlebenden Panzerwelse.
Nur die "Allerweltsfische" die keiner haben will, obwohl zu verschenken, machen mir Sorgen. Lass ichbdiese im Becken passiert nichts, überführe ich sie in das Aufzuchtbecken ist es das gleiche. In den großen Aquarien habe ich auf die Tetras und Trauermäntel gesetzt, ebenso auf die Agazzizis. Und was ist? Nichts, etliche kommen durch. Für den einen, der evtl. Selektionszucht betreibt, sicherlich gut. Für den ambitionierten Hobbyaquarianer eher schlecht, da man die Fische nicht los wird.
Gruß aus dem Norden

Jörn
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Re: Futterfische?

Beitragvon Christian » 16.01.2016 09:19

Hallo

mir war es mal so, als hätte ich folgendes irgendwo in einen Gesetztext (inhaltich, nicht wörtlich) gelesen aber ich finde aktuell keine Quelle dafür:
* Man darf Wirbeltiere nur lebend verfüttern wenn sich Tiere anders nicht ernähren lassen (trifft z.b. auf Schlangen teilweise zu).
* Man darf Wirbeltiere nicht grundlos töten (daraus folgt, einen Fisch einfach zu töten und dann zu verfüttern ist auch nicht erlaubt)

Wie gesagt leider keine Quellen zur Hand, hab grad ein wenig gegoogelt aber nichts passendes gefunden (wer möchte kann ja mal das Tierschutzgesetz durchwühlen da findet man das dann vermutlich in irgendeiner Form). Nur viele Forenbeiträge wo es in die oben genannte Richtung geht aber auch nur viel vermutet wird.

Darf man Fragen für welchen Preis und wo du die Tiere anbietest und vorallem wie lange schon?

mfg

Christian
Zuletzt geändert von Christian am 16.01.2016 09:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Futterfische?

Beitragvon jsc0852 » 16.01.2016 10:10

Moin,

Angeboten werden sie bei EBay Kleinanzeigen, Preis VB oder 1€ oder auch zu verschenken. Die Schneckenbuntbarsche sind relativ problemlos, notfalls nimmt die auch mein Händler, allerdings erst ab 3cm. Die Platys sind hier in HH im Überangebot. Zumindest will sie anscheinend, da farblich komplett durcheinander, niemand haben. Selbst mein Händler sagt dankend nein.

Werde mir also noch ein größeres Becken zulegen und aus dem Artenbecken der Neolamprologus ein Tanganjikabecken mit mehr Besatz machen. Damit könnte sich das Problem der Jungfische etwas beruhigen.

Nur die Platys, hier sollte ich evtl. versuchen die Elterntiere abzugeben, dann ist das Nachwuchsproblem fürs erste eingedämmt. Nur dass der Nachwuchs ja binnen kürzester Zeit auch Nachwuchs bekommt und alles von vorne losgeht.
Gruß aus dem Norden

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Re: Futterfische?

Beitragvon Wolkentreiber » 16.01.2016 12:23

Hallo zusammen !

Das Problem mit den Platys ist doch ganz einfach. Du trennst die Fische nach Geschlechtern. Oder da die Fische sowieso verschieden bunt sind, behältst du nur ein Geschlecht. So mache ich es mit den Endler Guppys auch. Außerdem mache ich mir vor dem Kauf Gedanken über unfreiwillige Vermehrung. Besonders bei Lebendgeberenden .

Bis dann
Peter
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Re: Futterfische?

Beitragvon flh1200 » 16.01.2016 13:33

Hallo Jörg,
Verstehe nicht gerade wo dein Problem ist. In deinem Salmler Becken werden sie ja auch gefressen - wenn auch nicht alle. Moralisch auch kein Problem - so läuft das in der Natur. Gesetzlich - du bist Privatperson - wo kein Kläger da kein Richter :fish: . Versuch mal einen Crenicichla WF ohne Lebendfutter durchzubringen.
LG
Max
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Re: Futterfische?

Beitragvon eumel6 » 16.01.2016 14:21

Hallo,

Verstehe nicht gerade wo dein Problem ist. In deinem Salmler Becken werden sie ja auch gefressen - wenn auch nicht alle. Moralisch auch kein Problem - so läuft das in der Natur.

Eine Reihe von Internetaquaianer hat so ihre Probleme mit Moral und Ethik und möchte am liebsten diese Begriffe negieren und doch bestehen sie.
Nicht alles, was geht, wird ethisch abgesegnet. Man kann seinen Silvesterkarpfen auch in 200l hochziehen.
Zwischen unserem Aquarium und der Natur gibt es einige Unterschiede. Im Aquarium unterliegen unsere Fische unserer Fürsorgepflicht. Worin besteht der Unterschied zwischen einem neugeborenem Guppy und seiner Mutter? Beides ist ein Fisch.
Noch ein Unterschied zwischen Aquarium und Natur. Im Aquarium will man die jüngsten Jahrgänge extrem dezimieren, was so nicht in der Natur passiert. Da sind zwar die kleinsten mehr Fressfeinden ausgesetzt, aber genauso werden die mittelgroßen und Elterntiere gejagt. Und im Unterschied zur Natur erfolgt keine Reduktion der mittelgroßen und Elterntiere im Aquarium.
Gesetzlich - du bist Privatperson - wo kein Kläger da kein Richter :fish: .

Gesetze treffen auch für Privatpersonen zu. So eine Argumentation würde ja auch heißen, dass ich mein Kind täglich schlagen kann und darf, solange ich nicht angezeigt werde. Vergessen wir mal schnell so eine Argumentation in dieser Diskussion.
Versuch mal einen Crenicichla WF ohne Lebendfutter durchzubringen.

Warum gerade einen Crenicichla? Soll hier etwas dem user suggeriert werden?
Machen wir mal eine Ersetzung. "Versuch mal einen Elassoma ohne Lebendfutter zu ernähren." Vielleicht merkt der user etwas.
Die Frage, wohin mit dem Nachwuchs, ist eine Frage die steht. Die Möglichkeit einer Entsorgung durch Lebendverfütterung an Raubfische mag als schöne, einfache Lösung dastehen.
Trotzdem wird man sich in einem Forum damit auseinandersetzen dürfen, ob sie rechtlich konform ist. Und bezüglich dieser Frage, war dein Beitrag Max, destruktiv.

gruß jo

Nachtrag zum Thema
Zitat Tierschutzgesetz
§ 1
Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Grundlegende Frage: Welche Tiere fallen unter das Tierschutzgesetz? Also der Anwendungsbereich - Im Gesetz nicht zu erkennen.
Gucken wir über die Grenze in die Schweiz
Art. 2 Abs. 1 TSchG legt fest, dass das TSchG für sämtliche Wirbeltiere gilt, und räumt dem Bundesrat die Möglickeit ein, den Geltungsbereich auf einzelne Tierarten oder -gruppen auszuweiten. In Art. 1 TSchV wurde von dieser Kompetenz Gebrauch gemacht und der Anwendungsbereich der Tierschutzgesetzgebung aufgrund ihrer wissenschaftlich belegten Empfindungsfähigkeit auf Panzerkrebse (beispielsweise Hummer oder Langusten) und Kopffüsser (hauptsächlich Tintenfische) ausgedehnt. Alle übrigen Wirbellosen sind hingegen vom Anwendungsbereich des TSchG ausgenommen.

http://www.tierimrecht.org/de/lexikon-t ... TSchG.html
Das würde heißen in der Verfütterung von Wasserfloh und Guppy besteht ein grundlegender Unterschied. Die Verfütterung eines Wasserflohs verstößt nicht gegen das Tierschutzgesetz.
Zuletzt geändert von eumel6 am 16.01.2016 15:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Futterfische?

Beitragvon jsc0852 » 16.01.2016 19:15

Moinsen zusammen,

Das Problem mit den Platys ist doch ganz einfach. Du trennst die Fische nach Geschlechtern. Oder da die Fische sowieso verschieden bunt sind, behältst du nur ein Geschlecht. So mache ich es mit den Endler Guppys auch. Außerdem mache ich mir vor dem Kauf Gedanken über unfreiwillige Vermehrung. Besonders bei Lebendgeberenden .

Glaubst Du, ich habe mir vorher keine Gedanken gemacht? Wie ich geschrieben habe, sind meine Platys zusammen mit Salmlern und Zwergbuntbarschen in einem Becken. Diese Entscheidung wurde aus der Not (defektes Becken) geboren. Als die Platys noch im Becken meiner Tochter bei dem Betta schwammen, gabs das Problem nicht. Erst im deutlich größeren Becken steigt die Geburtenrate schlagartig an. Und die Salmler und Barsche erwischen wohl einige der Jungfische, allerdings deutlich zu wenig. Um nicht noch mehr zu "produzieren" habe ich die Jungen separiert (nicht nach Geschlechtern, Platzmangel) und versuche diese nun loszuwerden. Da das nicht von Erfolg gekrönt ist, habe ich hier diese Frage gestellt, unter anderem auch aus dem Grund, dass ich mir nicht unendlich Becken aufstellen kann..

Verstehe nicht gerade wo dein Problem ist. In deinem Salmler Becken werden sie ja auch gefressen - wenn auch nicht alle. Moralisch auch kein Problem - so läuft das in der Natur. Gesetzlich - du bist Privatperson - wo kein Kläger da kein Richter :fish: . Versuch mal einen Crenicichla WF ohne Lebendfutter durchzubringen.

Mein Problem ist, dass Fische, welche auf natürliche Weise gejagt und gefressen werden dem Vorbild der Natur entsprechen. Fische dagegen "abzuschöpfen" um diese dann gezielt in einem anderen Becken als Futter einzusetzen widerstrebt mir eigentlich, auch wenn es das Problem lösen würde.. Zumal man als Aquarianer ja nicht nur Halter sondern auch Erhalter, nämlich der Art, ist.
Gruß aus dem Norden

Jörn
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Re: Futterfische?

Beitragvon flh1200 » 17.01.2016 19:46

Hallo Jo,
zu Deinen angeführten Argumenten gäbe es jetzt wieder zig Gegenargumente - aber das führt zu nichts.
Die Ursprungsfrage war:

Jetzt meine Frage, ist es verwerflich, gesetzlich verboten oder ähnlich, wenn ich die Jungfische abschöpfe und in mein Skalarbecken überführe?

Aus der Sicht eines Aquarianers (meine Person) der in in den 70ern mit diesem Hobby angefangen hat, wäre es nicht verwerflich (Begründung siehe mein erstes Posting). Verwerflich wäre es weiter Fische zu vermehren für die es keine Abnehmer gibt, diese in überfüllten Becken zu halten und anschließend im Klo oder in der Natur zu entsorgen!

Der Gesetzgeber hatte sicherlich nicht beim Erstellen gewisser Gesetzte den Guppy, Platty Halter im Auge. Ob es sinnvoll, unmoralisch oder grausam wäre in einem Zoo einen Löwen eine lebende Antilope in sein Gehege zu stellen könnte man durchaus lange diskutieren. Ob das Leben eines Wasserflohs oder Mückenlarven auch schützenswert ist müsste dann aber auch davon abgeleitet werden. Sprich mit ein bisschen Hausverstand & Lebenserfahrung sollte man hier zu einer Lösung kommen :happy:

LG
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