Eine Aquariumskatastrophe

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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 20.12.2017 22:19

Die mir Sorgen bereitenden Werte ist die Wasserhärte hier:
Gesamthärte 18,4 dH
Carbonathärte 17,9 dH
Ph 7,5
Cl, NO2 und NO3 waren nicht nachweisbar. Ich hab aber auch echt viel Wasser gewechselt und immer brav den Mulmsauger zum Einsatz gebracht (wer hat sich eigentlich den Namen ausgedacht?)
Hab also mit destilliertem Wasser (Fischsymbol war auf dem Kanister) verschnitten, erstmal nur wenig.
Frag mich allerdings wie ich es den Guppies auf der einen Seite und den Dornaugen auf der anderen Seite recht machen soll...
Wird schon irgendwie hoffe ich.

Viele Grüße, Petra

P.S. Wünsche Euch/Dir Jo schonmal frohe Weihnachten!
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 21.12.2017 16:41

Hi Petra,

Die mir Sorgen bereitenden Werte ist die Wasserhärte hier:
Gesamthärte 18,4 dH
Carbonathärte 17,9 dH
Ph 7,5


Bei der Wasserhärte machst du dir viel zu große Gedanken und Sorgen. Guppys sind anpassungsfähig - schon die F1 dürfte an das vorliegende Wasser adaptiert sein. Nach meinen Erfahrungen sind auch Dornaugen flexibel. DA dürfte die richtige Fütterung eine größere Rolle spielen. Mal mit gefrosteten roten Mülas versuchen.

gruß jo
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 09.01.2018 21:48

Hallo zusammen,

jetzt dachte ich ich geb mal Rückmeldung wie es weitergegangen ist.
Das Schulaquarium hab ich wie gehabt weitergepflegt (wenig gefüttert und 2x wöchentlich 70% Wasserwechsel).
Parallel dazu hab ich einige Guppy weitervermittelt bekommen, und wie angekündigt ist Anfang des neuen Jahres auch unser neues Aquarium gekommen, guckt mal:

Eheim vivalineLED 150


Noch schaut es spärlich aus, ich hoffe die Pflanzen legen sich noch ordentlich ins Zeug. Ich hab das Aquarium angeimpft mit dem Filtermaterial aus dem Schulaquarium, 2 Tage später ist der Antennenwels eingezogen, wieder 2 Tage später ein paar Guppy-Babies und gestern dann 4 Guppy. Bis jetzt läuft es gut, leider hab ich nicht mehr Zeit mit dem Umzug der Fische, da das Schulaquarium am Samstag wieder in die Schule zurück zieht. Bin ja im Moment motiviert alle Weibchen rauszuholen und eine reine Jungs-WG zurück zu schicken, mal sehen ob das klappt.

Das Schiff haben sich übrigens meine Kids ausgesucht, ich kenne dazu die Meinung vieler Aquariumgröße bezüglich Ernsthaftigkeit des Hobbys, aber ich finde speziell mein Sohn hatte es sich verdient nachdem er sich so um die Fische gekümmert hat.

Für weitere Vorschläge bin ich natürlich jederzeit offen!

Liebe Grüße, Petra
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 09.01.2018 22:27

Hallo Petra,

Das Schiff haben sich übrigens meine Kids ausgesucht, ich kenne dazu die Meinung vieler Aquariumgröße bezüglich Ernsthaftigkeit des Hobbys, aber ich finde speziell mein Sohn hatte es sich verdient nachdem er sich so um die Fische gekümmert hat.

Welche Größen? Das Schiff liegt nicht im propagierten Trend. Na und? Tut es der Ernsthaftigkeit einen Abbruch, ob die Guppys um einen Stein oder ein Schiff kurven? Ich sehe es immer lockerer.
So ein Becken mag vielleicht in sein:
http://www.naturaquaristik-live.de/img. ... 3D21885%26
aber mal einfach einen Fisch rauskeschern?
ich hoffe die Pflanzen legen sich noch ordentlich ins Zeug.

Sehe ich nicht ganz so optimistisch. Mit den Vallisnerien kann es dauern. Und die Cryptocorynen sind auch nicht die Schnellwachser, wobei sie noch Blätter verlieren können. Ich würde zeitweilig 2 lfdm Hornblatt einfliegen.

gruß jo
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 01.02.2018 10:16

Hallo zusammen,

mal wieder ein Update von mir.
Den Guppy geht es so weit ich das beurteilen kann bestens, es sind zwar immer noch viele Babys dabei, die werden dann aber doch in ihrer Anzahl begrenzt (wahrscheinlich aufgefressen, direkt gesehen hab ich es nur einmal als direkt frisch Geborene keine 5cm weit gekommen sind). Ein Fakt an den ich mich noch gewöhnen muss.
Dazu gekommen sind noch Red-fire Garnelen, ansonsten noch nix, später würde ich ja noch gerne Platys dazu setzen (aber erst sehr viel später, das Becken ist ja noch viel zu neu).
Trotz relativ überstürztem Einzug der Tiere aus dem Schulaquarium blieb ein Nitritpeak bis heute aus, allerdings kamen die Algen trotz der Hornblätter. So sieht es leider im Detail aus:
Detailaufnahme


Hier in der Übersicht :
Übersicht


Ich hab bis vor einer Woche keine Zusätze oder Dünger hinzugegeben da ja im Bodensubstrat lt. Herstellerangabe genügend für ein Jahr vorhanden sein soll, davon hat aber zumindest das Hornblatt ja nix. Also hab ich jetzt doch mal vorsichtig mit JBL Ferropol angefangen. Das Hornblatt profitiert davon, beim Rest kann ich es noch nicht genau sagen. Ich überlege ob ich mit EasyCarbo arbeiten soll wg. der Algen, andererseits sind die Pflanzen ja noch in der Anwachsphase (Aquarium läuft erst seit vier Wochen).

Sollte ich nochmal ein Aquarium neu starten hoffe ich dann auch die Zeit für eine vernünftige Planung und Einlaufphase zu haben.

Ach ja, das Schulaquarium ist nach den Weihnachtsferien wieder zurück, allerdings nur noch mit den zwei Dornaugen und 5 Guppymännchen (hat mich Geduld und Spucke gekostet alle Weibchen und Babys umzusetzen, so bleibt aber der Bestand besser unter Kontrolle). Zusätzlich sind auch hier ein paar Garnelen eingezogen um sich gemeinsam mit den Schnecken der Algen anzunehmen. Die zwei Dornaugen tun mir echt leid, sollten ja eher in Gruppen ab sechs Tiere gehalten werden (http://www.aquarium-guide.de/dornauge.htm), aber dafür ist wohl das Aquarium zu klein und zu anderem die Wasserhärte zu hoch.
Ich bin da einfallslos, falls von Euch jemand ne gute Lösung hat, nur her damit.

Viele Grüße, Petra
Pikephish
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 02.02.2018 17:38

Hallo Petra,

Manöverkritik.
Die Fotos kommen mir zu gelblich vor.
Die Cryptocorynen aus dem Topf auspflanzen.
Wenigstens etwas Hornblatt schwimmen lassen.

Die Algen sind Bartalgen. Hm wieso haben die Hinz und Kunz und ich nicht?
easycarbo würde ich nicht einsetzen.
Ich habe das Gefühl, dass die Nährstoffe nicht so ideal vorhanden sind.
Beim Hornblatt 10cmStücken schneiden und treiben lassen. Die Stücke sollten innerhalb einer Woche auf mindestens 15cm wachsen.

gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 02.02.2018 17:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 11.02.2018 08:22

Hallo Jo,

Die Fotos kommen mir zu gelblich vor.

Ich hab das Foto mit der Tablet-Kamera aufgenommen, und die Wand dahinter ist gelb, ich hoffe es liegt daran. Die Beleuchtung sind 2 EHEIM classicLED Leisten mit einer Farbtemperatur von 6500 Kelvin, insgesamt 24 W.

Die Cryptocorynen aus dem Topf auspflanzen

Ich hab die tatsächlich ausgetopft bevor ich sie eingepflanzt habe, allerdings die Pflanze an sich zusammen gelassen da ich Angst hatte das Wurzelwerk zu stark zu beschädigen, ich hab mich da an folgende Ratgeber gehalten (https://www.drta-archiv.de/wiki/pmwiki. ... zenKuerzen und https://www.aquasabi.de/aquascaping-wik ... inpflanzen).
Was meinst Du, ausbuddeln und Rhizom teilen?

Wenigstens etwas Hornblatt schwimmen lassen.

Aye aye, Hornblatt hat den Freischwimmer gemacht.

Hab jetzt mit dem Ferropol weitergemacht und die Pflanzen profitieren sichtbar davon. CO2 hat laut Test aber auch gefehlt, daher hatte ich zwischenzeitlich auf Sanoplant gesetzt. Bartalgen sind soweit alle abgestorben, leider hat es die Vallisnerie nicht geschafft, daher musste die raus (die waren aber auch mit Abstand am heftigsten befallen). Werde ich alsbald ersetzen wenn jetzt die Algen nicht wieder zurück kommen.

Wg. der Vermehrungsrate der Guppy, ich schätze es sind pro Wurf schon so ca. 15 Babys. Mittlerweile fallen die aber auch vermehrt ihren eigenen Müttern zum Opfer, habe aktuell ca. 40 Babys noch schwimmen, ca. 7 haben es in die Teenager-Zeit geschafft aus den letzten Würfen.

Vielen Dank für Deine Manöverkritik, very much appreciated!

Viele Grüße,
Petra
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