Osmosewasser

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Osmosewasser

Beitragvon Wolkentreiber » 06.02.2016 22:14

Hallo zusammen !

Ich hab mal ne frage zu Osmosewasser. Es gibt doch sicher Mitglieder hier die ihre Becken nur mit Osmosewasser fahren. Da ich nur den Leitwert messe, würde mich interessieren ab wann ihr einen Wasserwechsel macht damit der Leitwert wieder sinkt. Da ich vorhabe Salmler zu vermehren, die eine niedrige Gesamthärte benötigen (Neon ,Rotkopfsalmler) bin ich über jede Meinung und Erfahrung dankbar. Da ich selber schon Osmosewasser verwende, einfach nur um den Algenwuchs im Griff zu halten, beobachte ich eine Veränderung des Leitwertes nach gewisser Zeit. Kann man die Veränderung der Werte irgent wie zeitlich etwas verändern ? Also hinauszögern ?

Bis dann

Peter
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Re: Osmosewasser

Beitragvon Christian » 07.02.2016 08:29

Hallo Peter

ich fang dann mal an, da ich einige Becken mit reinen Osmosewasserbetreibe. Meine Anlage ist schon ziemlich alt und so kommen da 20µS/cm - 30µS/cm raus. Wie gesagt nutzt ich das Wasser in manchen Becken auch pur und mische nix zu. Der Leitwert steigt anfangs ziemlich schnell und dann nach und nach immer langsamer. So bis 100µS/cm gehts ruck zuck innerhalb schon fast Stunden und dann über eine Woche bis max. 250µS/cm da scheint er sich dann (mehr oder weniger) einzupendeln oder ich mach nen Wasserwechsel und habs nie mehr so genau beobachtet ;). Wasserwechseln mach ich so wie ich Lust habe, dadurch fällt der Leitwert dann natürlich wieder. Ob man dieses ansteigen "hinauszögern" kann weiß ich nicht, ich denke das sind einfach Stoffe die sich von Einrichtung/Boden lösen oder auch durch Futter, Ausscheidungen vielleicht sogar durch die Nitrifizierung oder weiß Gott was, vielleicht kann Jo dazu mehr sagen.

Zur Salmlerzucht würde ich aber anders vorgehen und die Fische nur zur Zucht ansetzen:

Schnapp dir ein kleines Becken, ohne viel Deko/Bodengrund und Zeug, passendes Ablaichgitter, Luftheber o.ä. mit reinem Osmosewasser füllen, Salmler rein, ablaichen lassen, Salmler wieder raus. In der Zwischenzeit zwischen der Zucht würde ich sie auch in einem Becken mit reinem Osmosewasser schwimmen lassen, der Leitwert ist da aber eher egal, obs 20 oder 200µS/cm sind sollte da nicht so die Rolle spielen. Es geht nur darum das man die Fische nicht ständig von extrem weich nach extrem hart umsetzt, gerade von hart auf weich ist nämlich nicht ganz ungefährlich (das Problem ist hier der osmotische Druck, ich kann es dir nicht genau erklären ich weiß nur das es so ist. VIelleicht auch Jo noch eine Erklärung zur Hand ;)).

mfg

Christian
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Re: Osmosewasser

Beitragvon eumel6 » 08.02.2016 18:58

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Re: Osmosewasser

Beitragvon Wolkentreiber » 08.02.2016 20:00

Hallo Jo !

meine Osmoseanlage schafft nur einen wert von 30µs/cm. Da ich ja für z.b den roten Neon eine gesamthärte von max. 4 haben darf oder den Rotkopfsalmler sogar noch tiefer habe ich mir überlegt die AQ nur noch mit Osmosewasser zu fahren. Die Fische brauchen ja zur Halterung nicht diese niedrigen werte. Um ihnen aber den ständigen Wechsel der Wasserwerte zu ersparen ( Gemeinschaftsbecken, Ablaichbecken) hab ich mir gedacht das Wasser im Gemeinschaftsbecken ähnlich dem des Ablaichbeckens zu machen . Nur sind es dort aber andere Mengen und da hab ich nun die Frage, ob man das ansteigen der werte nicht verlangsamen kann, um nicht ganz so oft einen Wasserwechsel machen zu müssen. Also es geht nicht um das Ablaichbecken .

Bis dann
Peter
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Re: Osmosewasser

Beitragvon eumel6 » 08.02.2016 20:15

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Re: Osmosewasser

Beitragvon Wolkentreiber » 08.02.2016 21:54

Hallo Jo !

Dann werde ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und öfter das Wasser wechseln. Zumindest im Gemeinschaftsbecken. Wenn ich das Artenbecken für die Neon eingefahren habe melde ich mich zu dem Thema mal wieder.


Vielen dank und bis dann
Peter
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