Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon eumel6 » 29.04.2016 19:45

Hallo,

Mittlerweile schwimmt die Larve vom letzten Beitrag seit 3Tagen frei, also wieder nach genau 7 Tagen. Leider ist sie die einzge Larve die aus den 12 Eiern was geworden ist.

Das ist nicht viel. Die Eientwicklung sah doch aber gut aus. Waren die Eier unbefruchtet oder sind sie abgestorben?

gruß jo
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon Jantje » 29.04.2016 20:30

Hallo Jo,
Das weiss ich leider nicht so genau. Frisch sahen die Eier alle gut aus (makroskopisch bzw. mit der Lupe). Unterm Mikroskop hatte ich nicht alle Eier. Ich denke, dass das erste Bild in der Reihe ein anderes Ei ist als das in den anderen Bildern, da ich es aus der anderen Ecke des Aufzuchtbeckens genommen hatte. Auf dem Boden war eine lockere Mulmschicht, die ich zwecks Erstnahrung nicht entfernen wollte. Der Mulm hat es aber schwierig gemacht , die Eier überhaupt zu sehen. Die jüngere Larve habe ich vor dem Freischwimmen auch nur einmal sehen können, als sie auf dem hellen Silikon saß. Von daher kann ich nicht sagen, ob garnicht erst mehr geschlüpft sind oder die Larven nicht lange überlebt haben oder trotz Schutzgitter im Filter gelandet sind. Wasserwerte (Nh4/No2) waren immer 0.
Nächstesmal werde ich versuchen die Eier bis zum Schlupf im Blick behalten.
Es waren ein paar sehr kleine Blasenschnecken und Posthornschnecken, ausserdem einige (keine Massen) an potenziellen Planarien im Becken. Evtl. kommt einer davon als Eierdieb in Frage.
Der nächste Zuchtversuch muss jetzt aber warten bis die beiden Jungfische zu den Erwachsenen umziehen können sonst wird der Altersunterschied wohl zu groß.
Gruß,
Jantje
Zuletzt geändert von Jantje am 29.04.2016 20:50, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon eumel6 » 29.04.2016 21:55

Hallo Jantje,

Der nächste Zuchtversuch muss jetzt aber warten bis die beiden Jungfische zu den Erwachsenen umziehen können sonst wird der Altersunterschied wohl zu groß.

Die kann man auch in einer Fleischverpackung für 1kg Fleisch hochziehen.
Ich würde weiter machen. Null Toleranz gegen Planieren - sollte nicht schwierig sein in einer neuen Schale. Kein Mulm! - dann schleppt man sich die Viecher auch nicht ein. Die Rolle von Mulm als Futterlieferant wird restlos überschätzt - für mich ein Mythos. Sauberes Javamoos oder Grünalgen - hm probieren ob da eine Desinfektion mit Selterswasser funktioniert.
Komm mach weiter.

gruß jo
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon Wolkentreiber » 30.04.2016 00:20

Hallo Jantje

Ich denke genau so wie Jo. Besonders der Mythos. Verkleinere die Aufzucht wesentlich um optimal zu füttern. Und halte den Bestand im Auge also alles was schwimmt , abfischen und separieren.

bis dann

Peter
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon Jantje » 01.05.2016 12:53

Hallo ,
Danke für eure Antworten. Da wir in 4 Wochen in den Urlaub fahren, werde ich jetzt erstmal keinen neuen Ansatz versuchen. Meintet ihr, dass man die Larven/Jungfische für die gesamte Aufzucht besser in kleineren Behältern hält, oder nur bis zum Freischwimmen? So riesig ist das Aufzuchtbecken nun auch nicht. Es hat eine Plastikrückwand die das Filterabteil abtrennt, der Filterschwamm hat ein Volumen von 1l bei nur 5,4l freiem Wasser vor der Rückwand. Nächstesmal werde ich auf jeden Fall die Eier einzeln rauspipettieren damit nicht wieder Planarien mitkommen und die Larven in saubere Eisbehältern mit dekontaminiertem Moos schlüpfen lassen. Ausserdem werde ich jedes Ei auf Befruchtung kontrollieren, damit ich nicht nach Fehlern In der Aufzucht suche wenn die meisten Eier vielleicht garnicht erst befruchtet waren . Wie füttert man sie dann am besten vor dem Freischwimmen? Im jetzigen Becken ist die Fütterung kein Problem, füttere nur zweimal täglich eine winzige Portion Mikrowürmer bzw. Staubfutter und die Beiden haben immer gut gefüllte Bäuche, finden wohl auch so reichlich Futter. Den Mulm hatte ich nicht extra dazugegeben , der ist im Laufe der Wochen aus abgestorbenen Moosästen usw. von selbst entstanden, hat aber sicherlich zur Unterhaltung der Planarien beigetragen. Mittlerweile ist der Boden wieder blank. Vorher habe ich mich nie getraut ihn abzusaugen da ich ja noch Eier/Larven darin vermutet habe.
Schöne Sonntagsgrüße,
Jantje
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon eumel6 » 02.05.2016 19:25

Hallo Jantje,

Wie füttert man sie dann am besten vor dem Freischwimmen? Im jetzigen Becken ist die Fütterung kein Problem, füttere nur zweimal täglich eine winzige Portion Mikrowürmer bzw. Staubfutter und die Beiden haben immer gut gefüllte Bäuche, finden wohl auch so reichlich Futter.

Eine Grundregel ist, dass vor dem Freischwimmen nicht angefüttert wird.
Vielleicht als Überlegung dazu: Wie sollen die Larven Beute machen, wenn sie noch nicht mal schwimmen können?

gruß jo
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon Jantje » 02.05.2016 19:56

Hallo Jo,
Das ist gut zu wissen. Hatte halt gedacht dass die Larven fressen was sie so auf dem Boden finden. Hatte angenommen dass die schon was fressen da ich häufiger gelesen hatte, dass der Dottersack nach 2-3 Tagen aufgezehrt sein soll, die Kleinen ja aber erst 1 Woche nach dem Schlupf freischwimmen. Die Fütterung der Freischwimmer ist unkompliziert.
Werde nach dem Urlaub weitermachen.
Gruss,
Jantje
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon eumel6 » 02.05.2016 20:38

Hallo Jantje,

da ich häufiger gelesen hatte, dass der Dottersack nach 2-3 Tagen aufgezehrt sein soll, die Kleinen ja aber erst 1 Woche nach dem Schlupf freischwimmen. Die Fütterung der Freischwimmer ist unkompliziert.

Ist wieder meine übliche Frage, wer wo sowas schreibt.
Allgemein: es rennen in den Foren mehr als genug Knalltüten rum, die Probleme mit dem beobachten haben oder noch schlimmer, von der nächsten Knalltüte abgeschrieben haben.
Ich habe mir das mal im Detail beim Zebrabärbling angesehen.
Die verlässliche Literatur schreibt 3-5 Tage Eientwicklung nit der Tendenz, dass es dauern kann. Meine eigenen Erfahrungen 4-6 Tage.
Dann brauchen sie 2-3 Tage zum Freischwimmen, macht also 6-8 Tage.
Dann gibt es "Experten" bei denen sie nach 24 Stunden bei anderen angeblich nach 48-72 Stunden schlüpfen. Freischwimmen täten sie aber nach 7 Tagen.
Einfache Erklärung dafür: Die haben gar nicht mitbekommen, dass die Eier solange gebraucht haben, haben dann den richtigen Zeitpunkt des Freischwimmens festgestellt und aus fehlerhafter Literatur die Dauer der Eientwicklung frei schöpferisch ergänzt.
Ähnliche Zustände würde ich bei deinen Bärblingen vermuten. Ganz einfach - wenn der Dottersack weg ist, muss gefressen werden - wäre verschenkte Zeit, wenn die Larve dann sinnlos rumliegen täte. Und zum Fressen muss eine Larve sich bewegen sprich schwimmen.
Es wäre wahrscheinlich angebracht mal die ganzen Infos dazu zusammenzustellen und abzuklopfen.

gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 02.05.2016 21:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon Jantje » 02.05.2016 21:52

Hallo Jo,
Das mit dem Dottersack habe in verschieden Foren gelesen, weiss leider nicht mehr so genau wo da ich nur rum gegooglet hatte, bin sonst in keinem Forum aktiv. Das mit dem Schlupf nach 72h und Freischwimmen 7 Tage später war meine eigene Beobachtung. Den älteren Jungfisch hatte ich ja schon als Larve gefunden, und den 2. hatte ich einen Tag vor dem Freischwimmen noch auf dem Boden gesehen.
Dass das Füttern unkompliziert ist meine eigene Beobachtung.
Wahrscheinlich läuft bei höheren Temperaturen die Entwicklung auch etwas schneller ab, meine haben nur um die 21℃.
Gruß,
Jantje
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Re: Laichfalle für Perlhuhnbärblinge

Beitragvon eumel6 » 02.05.2016 22:36

Hi,

ich würde stur wie ein Panzer verfahren. Ab Freischwimmen füttern bzw kurz vorher. Womit fütterst du die Freischwimmer?

gruß jo
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