Futterkunde mit jo

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Re: Futterkunde mit jo

Beitragvon eumel6 » 07.11.2015 19:14

Hallo Jörn,

hast du auch Tipps, die nicht mit Wald und Wiese zu tun haben?
Ich bin Vollzeit im Beruf, wohne in der Großstadt (nichts mit Pilze) auf Etage und habe nen Minikeller, der Propevoll ist. Bin also auf der Suche, wie man Geruchs- und relativ Wartungsarm Lebendfutter (außer Artemien, dass kann ich) züchten kann.
Hast du ne Idee?

Ich habe einige Ideen und Bemerkungen. :)
Thema Wiese: Auch eine Großstadt sollte einen hundefreien Kinderspielplatz mit ein paar Grashalmen haben. Und da gibt es garantiert Lasius niger(schwarze Rasenameise). Ich weiß nicht wie alt du bist, aber vielleicht hast du kleinere Enkel oder so etwas. Den bestückst du mit einem Bagger und lässt ihn die ausgraben. Die Geschlechtstiere beißen im Prinzip nicht und die Arbeiterinnen sind relativ harmlos. Notfalls musst du damit argumentieren, dass Ameisensäure gut gegen Rheuma im Alter ist bzw wer das nicht abhält, darf Weihnachten nicht die Karl-May-Filme gucken. Ist aber erst etas für den nächsten Frühsommer.
Pilze gibt es auch in der Großstadt. Auf meiner Hauptstraße habe auf einer Länge von 500m ca 12 Arten gezählt Hm die andere Methode ist nicht jedermans Sache. In meiner chemnitzer Zeit haben meine Arbeitskollegen in der Mittagspause die Pilze auf dem Friedhof inspiziert.

Aber zum Thema: Wenn du einen Balkon hast ab Frühjahr Daphnien. Ansonsten in der Toilette Enchyträen und Grindal - sollten relativ geruchsneutral sein. Und dann gäbe es noch die grüne Erbsenblattlaus. Steht bei mir seit 3 Jahren in der agenda, nur die Versandkosten haben mich bis jetzt immer abgehalten. Könnte aber dieses Jahr etwas werden. Mich interessiert ja auch, wie orts- bzw. pflanzentreu sie bleibt. Privat werde ich sie mit Orchideen, Bromelien und Efeutute tarnen. Falls wirklich jemand von denen türmen will, sie sind von Killies umstellt.

gruß jo
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Re: Futterkunde mit jo

Beitragvon jsc0852 » 07.11.2015 22:06

Moin Jo,

na dann werde ich mich mich mal in Enchytraen und Grindal einlesen, auch wenn unser Bad nicht unbedingt groß ist, werde ich wohl ne Ecke ausgucken. Mit den Daphnien im Sommer auf dem Balkon klappt nicht. Der ist zu klein und ich und meine Holde wollen da auch noch sitzen und uns wohl fühlen.
Und ich werde mal auf Enkel warten, um dann Deinen Tipp mit den Ameisen umzusetzen. Da aber noch nichts in der Richtung zu vermelden ist, wird das wohl noch 5-10 Jahre dauern.
Gruß aus dem Norden

Jörn
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Re: Futterkunde mit jo

Beitragvon eumel6 » 08.11.2015 10:53

Hallo Jörn.

na dann werde ich mich mich mal in Enchytraen und Grindal einlesen, auch wenn unser Bad nicht unbedingt groß ist, werde ich wohl ne Ecke ausgucken.

Zu Enchyträen steht einiges im inet. Ich habe auch eine Weile herumexperimentiert. Die ganzen Ansätze mit Erden, seramis kannst du im Prinzip vergessen. Das versottet mehr oder weniger schnell. Enchyträen sind keine Regenwürmer, die ihr Substrat selber auflockern.
Im Prinzip läuft es auf Kokoshumus oder ähnliches hinaus - fasriges Material mit viel Zwischenraum und Wasserspeichervermögen. Und ganz so einfach ist es auch nicht. Es gibt auch Schädlinge bei solchen Zuchten. Bei mir sind Grindal 1,5 Jahre eeinwandfrei gelaufen und dann kam die schwarze Fliege und Schluss mit lustig.

gruß jo
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