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Hypancistrus sp. L66

wissenschaftlicher Name: Hypancistrus sp. L66
deutscher Name, weitere Bezeichnungen:
Temperatur: 26-30°C
Aquariumgröße für dauerhafte Haltung: 160 Liter
Größe: 15-18cm
Geschlechtsunterschied: Beide Geschlechter bilden recht starken Odontenwuchs. Bei gleich großen Welsen kann man die Geschlechter nach der Körperform bestimmen. Bei Laichbereiten Weibchen reicht einen Blick in der Draufsicht. Dieses Weibchen kann man dann durch den dicken fülligen Körper identifizieren.
Sozialverhalten: agiler und friedlicher Wels der sich zeigt, wenn man die Welse füttert
Herkunft: Südamerika Bei Belo Monte im Rio Xingú, Brasilien
Futter: Futtertabletten, Welschips, Flockenfutter, Granulatfutter, Futter in Sticks und Pelletsform
Wasserwerte: PH: 5 - 7

Informationen

Wenn eine große Gruppe gepflegt werden soll, empfiehlt es sich Steinaufbauten aus Tonhöhlen und Schieferplatten zubauen. Bei Ausgewachsenen Tiere oder ausgewachsenen Wildfänge sollte ambesten ein Größeres Becken her.

Da würde ich mindestens 120 oder 150 Kantenlänge empfehlen.

Ich habe 4 Wildfänge und 2 Männchen.

Ob die Beiden Männchen Wildfänge sind weis ich nicht, haben aber so um die 12cm.

Die 4 Wildfänge sind so um die 14cm und da muss ich sagen ist die Grundfläche mit 120x60 noch grade ausreichen, besser wäre wohl nen 150x50 oder 150x60 Becken.

Meine persönliche Erfahrung mit den Wildfänge ist das man diese Tiere nicht unterschätzen soll.

Ich dachte ich hole die mal eben aus der Tüte zum Fotoshooting und setze sie wieder in den Beutel um sie dann zum Angewöhnen ans neue Aquariumwasser.

Als ich nach dem ersten Wildfang gegriffen hatte, fing dieses Weibchen ziemlich an zu knurren und surte rum wie eine Wilde.

Nachdem ich das Weibchen vorsichtig gepackt habe, zeigte sie mir wo es lang geht.

Sie hat sich mehrmals freigeschlagen und hat sich wieder ins Wasser im Beutel gerettet!

Nach mehreren Anläufen hat es dann geklappt.

Man sollte aber hin machen,da die ziemlich schnell ungemütlich werden.



Aquariumeinrichtung

Das Becken sollte mit ausreichend Großen Tonhöhlen oder Schieferhöhlen ausgestattet sein.

Pro Wels sollte man 1,5 - 2 Höhlen rechnen.

Bei einer größeren Anzahl Welse einer Gruppe, kann man mehr Fläche und territorien schaffen, indem man ein Steinaufbau aus Tonhöhlen und Schieferplatten baut.

Auch sollten Wurzeln im Becken nicht fehlen. Sie dienen einmal als Versteckmöglichkeit oder auch als Nahrungsergänzungsmittel die die Verdauung begünstigen.



Zucht

Zur Zucht reicht normalerweise 1 Männchen und 1 Weibchen.

Hat man eine größere Gruppe von 7 - 10 Tieren zur Verfügung gelingt die Zucht einfacher, falls einige Welse noch keine Bruterfahrung haben.

Es sollten einseitig geöffnete Ton oder Schieferhöhlen verwendet werden.

Auch sollte die richtige Höhlengröße gewählt werden!

Warum, werdet ihr aus den Bildern von den Wildfängen sehen!

Im gepflegten Becken laichen die Welse meistens von ganz alleine ab.

Man kann sie aber auch im separaten Becken zur Zucht ansetzen.

Geschlechtsreife und Laichbereite Welse sind leicht zu stimmulieren durch häufgen Wasserwechsel 1/4 Becken die ruhig mit einem kaltem Leitungswasser erfolgen soll!

Auch die Veränderung des Leitwertes und die Senkung des PH-Wertes und starke Strömung kann ein ablaichen begünstigt werden!

Das sollte man aber nur machen, wenn es mal nicht so mit der Nachzucht klappen sollte!

Die Gelegegröße hängt viel von der Vitalität und der Größe des Weibchens und auch vom Futter ab.

Die Aufzucht der Jungtiere erweist sich als recht einfach.

Futter wird so ziemlich alles gefressen. Meistens fressen die Jungtiere noch pflanzliche Nahrung

Man kann ihnen Futtertabletten zermahlen und den Jungtieren als Staubfutter anbieten.

Es muss nicht unbedingt Artemia verfüttert werden, aber dieses fördert das Wachstun der Jungtiere!

Man sollte aber darauf achten, das nicht fressfeinde den Jungtiere die Nahrung weg fressen.

Hier haben sich Einhängekasten bewährt.

Dort kann man die Nachzuchten gezielt füttern.


Das 3. und 4. Bild zeigt ein Wildfang Weibchen mit Laichansatz.

Laut dem Verkäufer können solche WF Weibchen einem um die 80 Nachzuchten bescheren.


Einzelnachweise und weitere Informationen


Weitere Bilder


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