Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

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Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon Knopfmeister » 11.01.2016 22:38

Hallo zusammen,

bin neu hier. Bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und fand es sympathisch. Ich würde gerne mit Euch eine Diskussion bzw. einen Erfahrungsaustausch bzgl. JBL Shrimp Soil initialisieren.

Vor etwa einem Jahr habe ich nach über 20 Jahren Terraristik auch mit der Aquaristik begonnen, und zwar ganz niedlich mit einem 30 ltr Nano mit 5 Schnecken, 5 Ringelhechtlingen und 5 Garnelen. Ich habe damals einige Wochen eingefahren mit nur Schnecken drin, dann die Garnelen und dann die Fische eingesetzt. Das Nano läuft bis heute super. Wöchentlich wechsele ich ca. 30% Wasser (Mischung Brunnen & Leitung um Ph auf 6.8 zu halten).

Nun habe ich am Wochenende ein Juwel Lido 200 eingerichtet. Ziel ist die Haltung von einer Gruppe Gabelschwanz Blauaugen (5,8,0) und ein paar L-Welse (1,1,0 ???), ggf. mit ein paar größeren Garnelen, wenn ich welche finde, die mit den Wasserwerten klar kommen. Ich habe gelesen (?) die Blauaugen mögen es gerne leicht basisch (Ph 7.2-7.8) und hart (KH 8-10, GH14). Über Bestätigung dieser Werte würde ich mich sehr freuen.

Im privat geführten Zoofachhandel meines Vertrauens hat man mir nun JBL Shrimp Soil angeraten, was ich auch eingesete habe. Man sagte mir, dass ich diesen Boden nie ent-mulmen müsste und er besser für die Pflanzen sei. Auch sagte man mir, dass der Boden eine etwas längere Einlaufzeit benötigen würde, da er erst einmal, bis zur Sättigung, dem Wasser KH Grade entziehen würde, was ich nach 2 Tagen bestätigen kann (mein Leitungswasser hat KH10, nach einem Tag noch KH8, heute - nach 2 Tagen - KH6. Ph vom Basiswasser 7,3; gestern und heute gleichbleibend bei 6,9.

Ich habe gleich beim Start des Beckens ca. 70% des Bodens bepflanzt und aus guter Erfahrung 2 Helmschnecken rein gesetzt. Die zwei scheinen sehr fit zu sein. Das Ganze hab ich mit Bakterien angeimpft. Temperatur bei 23 Grad. Das Wasser ist leicht trübe.

Nun meine Fragen:

Laut Fachhandel soll ich mittels Söll Aquastab die KH Werte so lange wieder auf 8-10 anheben, bis der Boden gesättigt ist. Etwa 6 Wochen soll das dauern. Laut JBL soll ich statt dessen alle 3 Tage 50% Wasserwechsel machen. Wer kann mir sagen, was sinnvoller ist? Mir ist bewusst, dass ich nicht 6 Wochen ohne Wasserwechsel auskomme, aber muss ich das Söll Produkt wirklich einsetzen oder genügt der regelmäßige Wasserwechsel? Ab wann kann ich Eurer Meinung nach Welse rein tun und welche würdet ihr empfehlen? Es soll eine nicht grabende Art sein, wegen des Bodens. Steigt durch die Verwendung des Söll Produkts nur der KH Wert oder auch der Ph Wert wieder und wenn nein, wie bekomme ich den wieder hoch? Gibt es einen Tierfreundlichen Ph Heber?

Noch eine Frage zum Filter, ich nutze den Bioflow 3.0 von Juwel. Müssen die Filtermedien wirklich so oft gewechselt werden, wie vom Hersteller angegeben? Ich denke doch, dass sich im Filter wichtige Bakterien sammeln, die Nitrit umwandeln. Wenn ich nun alle 3 Monate die Filtereinsätze erneuere, wirke ich dem doch entgegen. Kann ich irgendwie erkennen, wann ein Wechsel der verschiedenen Einsätze wirklich nötig ist?

Danke und Gruß
Jan
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Re: Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon eumel6 » 12.01.2016 09:39

Zuletzt geändert von eumel6 am 12.01.2016 10:11, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon Knopfmeister » 12.01.2016 10:31

Hallo Jo,

danke für die schnelle Antwort und das nette Willkommen hier im Forum. Ich schätze das sehr.
Ich hoffe doch, das meine Fragen komplex sind... sonst wäre es ja langweilig und ich würde mich schämen, nicht selbst die Antwort zu wissen :fish:

Gerne beantworte ich deine Fragen zur weiteren Diskussion:

1. Kleine Zwischenfrage: Hat dein Berater ein Becken mit diesem Soil? --> Ja, dort steht ein (gefühlt 800 Liter) Becken. Das steht da auch schon sehr lange (viele Monate). Ich weiß das, weil ich öfter dort bin (Intersse und auch mein Sohn liebt es, Fische dort anzuschauen und alle Leute mit Fragen zu löchern...). Ich habe den Tipp des Händlers auch deswegen angenommen, weil eben dort ein sehr großes Becken seit Monaten gute Erfahrungen liefert (nach Aussage Händler). Er sagt, der Boden sei biologisch aktiver als z.B. Kies und nehme die Abfallstoffe besser auf als z.B. Kies und würde sie den Pflanzen dadurch deutlich schneller als Nährstoffe wieder zur Verfügung stellen,was mir logisch erschien.

Was ist ein "Hollandbecken"?

Mein Plan ist eine "durchschnittliche" Bepflanzung. Ich möchte kein reines Pflanzenbecken, die Tiere sollen sich wohl fühlen, das ist Prio 1.
Ich habe mir aber schon gedacht, dass die Idee, Welse und Blauaugen zu vergesellschaften vermutlich an den Wasserwerten scheitern könnte (Blauaugen eher härter, Welse eher weicher)... Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf. Irgendwo habe ich gelesen (...), dass Antennenwelse wohl geeignet wären, allerdings graben die stark und das ist bei dem Soil nicht angeraten, weil dann das Wasser wohl vertrüben soll (war ne Ansage vom Händler).

Da ich aber noch in der Einlaufphase bin, werde ich weiter recherchieren :-)

Danke und Gruß
Jan
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Re: Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon eumel6 » 12.01.2016 11:48

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Re: Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon Knopfmeister » 12.01.2016 13:04

Hi Jo,

Ich komme damit klar, danke, und logisch ist es für mich auch (was wichtig für mich ist).

Ich versuche, der vorschnellen Verödung (oder Erstickung) des Bodens durch eine schwach ausgelegte Bodenheizung (20 Watt Kabel) vorzubeugen. Ziel ist primär die Haltung und Pflege der Tiere, wozu meiner Meinung nach eine bestimmte Anzahl von Pflanzen dazu gehört. Ein reines Pflanzenbecken soll es erst mal nicht werden. Ich möchte auch erst mal versuchen, ohne CO2 Düngung auszukommen. Ob das klappt und wie ich dazu das Verhältnis von Tier zu Pflanze auspendeln muss, wird man sehen.

VG Jan
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Re: Erfahrungen mit JBL Shrimp Soil

Beitragvon eumel6 » 12.01.2016 14:28

Zuletzt geändert von eumel6 am 12.01.2016 14:33, insgesamt 1-mal geändert.
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