Erfahrung mit Plankton Pur?

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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon ArminArnold » 02.06.2015 13:50

Hallo David

Was ich bisher von Dir gelesenen habe liegt aus meiner Sicht an einer nicht mehr richtig funktionierenden Nitrifikation Deiner Filteranlage. Sicherlich liegt es nicht an der Verfütterung von dem Plankton.
Dein Ph Wert liegt teilweise über 7. Hierbei besteht die Gefahr das Nitrit zu Ammoniak zerfällt.
Ein PH wert von 7 bei einer Karbonathärte um die 12 dHG zeigt auch zu viel CO2 in Deinem Becken.

Die Wasserwechsel werden die nur kurzfristig helfen. Sehr wichtig wäre jetzt umgehend die Ursache der Störung zu finden.
Gruß Armin
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon eumel6 » 02.06.2015 14:39

Hallo,

Dein Ph Wert liegt teilweise über 7. Hierbei besteht die Gefahr das Nitrit zu Ammoniak zerfällt.

Nein. Nitrit zerfällt nicht zu Ammoniak. Wenn dann wird es eher reduziert und vor dem Ammoniak liegt in der Reduktionsreihe Stickstoff.
Das wäre dann zb ein Wodkafilter
Sicher ist gemeint, dass sich das Gleichgewicht Ammonium/ammoniak bei werten über pH 7 zu Ammoniak verschiebt.

Ein PH wert von 7 bei einer Karbonathärte um die 12 dHG zeigt auch zu viel CO2 in Deinem Becken.

Nein. Nicht zuviel CO2 sondern der pH-Wert ist zu niedrig bestimmt worden. Mit dem verwendetem pH-Test auf CO2 zurückzuschließen im Aquarium, da kann ich auch den Kaffeesatz befragen.
pH 7 und KH 12 das wären 36mg/l CO2. Da müsste ich eine CO2-Anlage schon mehr als ordentlich blubbern lassen.

gruß jo
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon ArminArnold » 02.06.2015 15:12

Hallo Jo
Wir wollen doch dem David helfen. Ob jetzt Nitrit zu Ammoniak reduziert oder zerfällt ist doch egal.

Ich messe mein PH Wert mit einem Meßgerät und ab und zu auch mit Tropfentest. Die Werte liegen nicht weit auseinander. Natürlich ist die Tabelle nicht 100% genau aber ein guter Anhaltspunkt. Aber es gibt ja noch den CO2 Tropfentest.
Der David braucht Vorschläge die sein Problem beheben.



Gruß Armin
Zuletzt geändert von ArminArnold am 02.06.2015 15:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon eumel6 » 02.06.2015 17:20

Hallo,

Wir wollen doch dem David helfen. Ob jetzt Nitrit zu Ammoniak reduziert oder zerfällt ist doch egal.


Es hilft dem Fragesteller auch, wenn man das Meer an Unkorrekheiten, Halbwahrheiten und Falschem in den Foren nicht noch vergrößert. Solche Dinge haben richtig gestellt zu werden.


Ich messe mein PH Wert mit einem Meßgerät und ab und zu auch mit Tropfentest. Die Werte liegen nicht weit auseinander. Natürlich ist die Tabelle nicht 100% genau aber ein guter Anhaltspunkt. Aber es gibt ja noch den CO2 Tropfentest.
Der David braucht Vorschläge die sein Problem beheben.

Die Werte liegen nicht weit auseinander. Üblicher Forenkaugummi ohne konkreten Bezug. Was ist weit und was ist nicht weit? pH-Messgerät 7,3 und Tröpfentest 7,0 - für die Fischhaltung unproblematisch, aber bei einer Berechnung des CO2-Gehaltes liegen sie kilometerweit auseinander.
Die Tabelle ist schon genau. Nur unterliegen die Eingangsgrößen für das Ablesen in der Tabelle Messfehlern. Das hat ber nichts mit der Genauigkeit der Tabelle zu tun.
Wenn es so aussieht, als ob das Futter Nitrit induziert, dann muss man es in der 1.Runde absetzen.
Und dann kann man sich überlegen, wie man sich dem Problem nähert und ob man dafür einen gewissen messtechnischen Aufwand betreiben möchte.

gruß jo
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon ArminArnold » 02.06.2015 17:40

Hallo Jo
Mein Vorname ist Armin
Habe keine Lust auf Deine Polemik einzugehen.
Dem David hilft solche unsachliche Diskussion nicht weiter.
Allwissende gibt es halt in jedem Forum .
Wünsche Dir noch einen schönen Abend.
Gruß Armin
Zuletzt geändert von ArminArnold am 02.06.2015 17:53, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon Christian » 02.06.2015 17:56

hi

eumel6 hat geschrieben:Die Werte liegen nicht weit auseinander. Üblicher Forenkaugummi ohne konkreten Bezug. Was ist weit und was ist nicht weit? pH-Messgerät 7,3 und Tröpfentest 7,0 - für die Fischhaltung unproblematisch, aber bei einer Berechnung des CO2-Gehaltes liegen sie kilometerweit auseinander.
Die Tabelle ist schon genau. Nur unterliegen die Eingangsgrößen für das Ablesen in der Tabelle Messfehlern. Das hat ber nichts mit der Genauigkeit der Tabelle zu tun.


und hier das Beispiel dazu:

Bild

Als Ausgangslage nehmen wir einen KH von 10 an.

Wenn der PH 7.0 betragen würde, sind wir an der oberen Grenze, Bei 7,3 sind wir schon am untersten "Grün" Bereich und bei 6.8 sind wir im roten Bereich. Das alles in eine PH Bereich von 0,5.

Ich persönlich hab einen Sera Tröpfchentest da, die Aufteilung ist schon mal nur 0,5er Schritte. Dann sind die Farben noch so nahe beinander das man oft dort steht und denkt, das könnte jetzt 6,5 sein vielleicht auch 7... obwohl eigentlich sieht es 6 auch sehr ähnlich. Wenn nun 0,5 schon soviel ausmachen... Ein ganzer PH Schritt macht dann noch viel mehr aus (guck dir die Tabelle an).

Thema elektrische Messgeräte, von zwei China Messstäben über Hanna Messtab bis China Dauertest hab ich jetzt einiges durch. Interessanterweiße ist der China Dauertest noch am stabilsten und ich kann zumindest sagen er liegt in dem Bereich, was der Tröpfchentest auch sagt. Festmachen das mein PH bei 5,8 liegt was es eben anzeigt will ich aber nicht. Das könnte genauso 6,5 oder 5,5 sein (in meinen Fall ist es wichtig schnell zu erkennen wenn es doch zu einen Säuresturz kommen sollte, ich fahr immerhin mit einem KH von <0,33°dKH! Solang das ding irgendwas um hohe 5, oder niedrige 6, anzeigt ist alles im Butter sollte mal ein 4er dort stehen werde ich hellhörig. Genauer brauch ich es in meinen Fall nicht. Und nein ich setzt hier keine Tiere aufs Spiel, die L134 würden wohl auch 4.5 noch problemlos mitmachen aber dorthin kam ich nicht mal als ich über Torf gefiltert habe). Kalibrierflüssigkeit hab ich da und auch da stimmt es oft nicht exakt. Wenn man PH4 und PH7 kalibriert und die 2 Werte schon kaum richtig hinbekommt ist es nicht unwarscheinlich das auch der Wert 5,8 nicht unbedingt exakt stimmen muss (und das ist nicht nur beim Chinateil so, das Hanna ist da genauso schlimm). Ich behaupte mal alle unsere PH-Messgeräte in einer Preisklasse bis 150€ sind alles andere als sehr genau und die man kann die Werte nur grob ermitteln. Mit teureren Geräten kann ich leider nicht dienen und hab keine Erfahrung, vermutlich sind die besser aber wer gibt schon mal eben 200€ für ein PH Messgerät aus? Ich nicht.

Soweit muss ich Jo also recht geben, die Tabelle ist gut aber gerade der PH Wert kann einfach nicht auf 0,1 genau erfasst werden. Der KH ist hier unkritischer 9 oder 11 machen im Gegensatz zu 10 noch sehr wenig aus.

@ArminArnold
Das hat nix mit Polemik zu tun sondern ist einfach die Wahrheit. Es wird ständig getrascht und viele glauben auch einfach einen Wert den ein Messgerät anzeigt (Tröpfchentest mit 0,5er Auflösung oder ein PH-Meter elektrisch für 50€, mit Streifentesterfahrung kann ich leider nicht), aber man muss diese Werte auch hinterfragen und wenn 3 elektrische PH Meter + Tröpfchentest 4 verschiedene Werte im Bereich 5,5 - 6,5 liefern kann ich nun wirklich nicht sicher sagen wo der PH Wert nun exakt liegt. Also ist diese Tabelle damit wirklich hinfällig, so schön sie auch ist. Wenn du die Werte besser als ich messen kannst, würde mich mal interessieren mit was, ich bin dann ganz Ohr, würde gerne auch meinen PH exakter bestimmen können ohne 200€ ausgeben zu müssen ;)

P.S. Meine PH Werte sind jetzt aus meinen L-Welsbecken genommen da ich nur dort den PH so exakt im Auge behalte.

So und damit wir dann zu David's Problem zurück kommen.
Ich kann mich leider nicht mehr an die wichtigsten Daten erinnern:
- Wie lang läuft das Becken schon?
- Wann kam der Besatz hinein?
- Kamen in der letzten Woche Fische dazu?
- Wie oft wird der Filter gereinigt? Eventuell zuletzt zu sauber gemacht? Gerade wenn Frage 1 noch relativ junges Becken ergibt problematisch.

Ansonsten mach dich nicht verückt, solang es den Fischen gut geht und sie nicht nach Luft schnappen ist noch kein "Not an Mann" klar ist ein Wasserwechsel nie verkehrt wenn man Nitrit misst aber es ist kein absoluter Notfall. Würde das ganze die nächsten Tage einfach mal beobachten, ruhig zu Sicherheit weiter Wasser wechseln, Fütterung minimieren und nach Möglichkeit vorrübergehend mal einen Sprudelstein installieren, Luft reinblasen ist immer gut und diehnt einfach zur Sicherheit für die Fische.

mfg

Chris
Zuletzt geändert von Christian am 02.06.2015 18:15, insgesamt 16-mal geändert.
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon David » 02.06.2015 23:13

Guten Abend zusammen,

zuerst einmal danke für alle Gedanken dir ihr euch gemacht habt. :connie:

Zu der Antwort von Armin:

Wäre bei der Nitrifikation nicht genau das Gegenteil aufgetreten? Also das Wasser wird saurer und der pH-Wert/KH-Wert sinkt? Zumindest meine ich das in Erinnerung behalten zu haben, als ich die Tage ein wenig nachgelesen habe.

Habe gerade nochmal bei Wikipedia nachgelsen und hier ein Auszug:

Zitat Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Nitrifikation

"Erster Teilprozess

Der erste Teilprozess besteht aus der Oxidation von Ammoniak mit molekularem Sauerstoff zu Nitrit (Gleichung 1). Unter Standardbedingungen (siehe Energiestoffwechsel) werden je Mol umgesetztes Ammoniak 235 kJ Energie frei, entsprechend der Änderung der Freien Energie: ΔG°' = −235 kJ/mol.

Gleichung 1:
Gleichung1.png
Gleichung1.png (1.19 KiB) 994-mal betrachtet


Die für den ersten Teilprozess verantwortlichen Bakterien werden als Ammoniak oxidierende Bakterien oder Nitritbakterien bezeichnet. Alle Vertreter sind aerob und obligat chemolithoautotroph. Folgende Gattungen, erkennbar am Wortteil Nitroso-, gehören dazu:

Nitrosomonas
Nitrosospira
Nitrosococcus

Die Oxidation von Ammoniak mittels molekularem Sauerstoff erfolgt in zwei Schritten. Im ersten Schritt (Gleichung 2) wird das Ammoniak zu Hydroxylamin durch das Enzym Ammoniummonooxygenase (AMO) oxidiert. Bei dieser Reaktion wird ein Sauerstoffatom aus dem Sauerstoffmolekül ins Hydroxylamin eingebaut, das andere zu Wasser reduziert. Im zweiten Schritt (Gleichung 3) wird Hydroxylamin zu Nitrit oxidiert, katalysiert durch die Hydroxylamin-Oxidoreduktase (HAO). Von den 4 mol aus der Oxidation von Hydroxylamin gewonnenen Elektronen (Reaktion 2) werden 2 mol Elektronen für die AMO-Reaktion (Reaktion 1) verwendet, etwa 1,7 mol Elektronen werden über Cytochrom c auf Sauerstoff übertragen (Gleichung 4), die restlichen 0,3 mol Elektronen fließen zur Gewinnung von NADPH bzw. NADH in den rückläufigen Elektronentransport.

Gleichung 2:
Gleichung2.png
Gleichung2.png (1.19 KiB) 994-mal betrachtet


Gleichung 3:
Gleichung3.png
Gleichung3.png (1.17 KiB) 994-mal betrachtet


Gleichung 4:
Gleichung4.png
Gleichung4.png (889 Bytes) 994-mal betrachtet


Zweiter Teilprozess

Der zweite Teilprozess besteht in der Oxidation von Nitrit mit molekularem Sauerstoff zu Nitrat, bei der unter Standardbedingungen je Mol oxidiertes Nitrit 76 kJ Energie frei werden (die Änderung der Freien Energie ΔG°' beträgt −76 kJ/mol).

Gleichung 5:
Gleichung5.png
Gleichung5.png (779 Bytes) 994-mal betrachtet


Diese Umsetzung wird durch das Enzym Nitritoxidase katalysiert. Die für den zweiten Teilprozess verantwortlichen Bakterien werden als Nitrit oxidierende Bakterien oder Nitratbakterien bezeichnet. Alle Vertreter sind aerob und bis auf Nitrobacter obligat chemolithoautotroph. Folgende Gattungen, erkennbar am Wortteil Nitro-, gehören dazu:

Nitrobacter
Nitrospira
Nitrospina
Nitrococcus
Nitrolancetus

Gesamtumsetzung

Beide Teilprozesse (Gleichung 1 und Gleichung 5) ergeben in der Summe:

Gleichung 6:
Gleichung6.png
Gleichung6.png (1.02 KiB) 994-mal betrachtet


Bei dieser Umsetzung werden unter Standardbedingungen je Mol oxidiertes Ammoniak 311 kJ Energie frei (die Änderung der Freien Energie ΔG°' beträgt −311 kJ/mol).

In der Natur kommen unter normalen Bedingungen Vertreter beider Bakteriengruppen, Ammoniak- und Nitrit-Oxidierer, zusammen vor und wirken so zusammen, dass sich kein Nitrit ansammelt.

...

Ökologische und technische Bedeutung

Nitrifizierende Bakterien sind in vielen aeroben Ökosystemen vorhanden. Die Verfügbarkeit der für ihre Energiegewinnung erforderlichen Substrate Ammoniak bzw. Ammonium oder Nitrit hängt im starken Maße von der Ammonifikation ab. Viele Ammoniumoxidierer können auch Harnstoff als Primärsubstrat verwenden.[3] In natürlichen Systemen konnte Ammoniumoxidation auch unter Bedingungen beobachtet werden, welche von untersuchten Reinkulturen nicht mehr toleriert wurden. So wurde die Ammoniumoxidation in sauren Böden[4], in kalten Ökosystemen[5], auf der Oberfläche von sauren Sandsteinen[6] oder in 50 – 60 °C heißen Quellen[7] beobachtet. In eutrophierten Systemen kann die Nitrifikation zu einem signifikanten Verbrauch an Sauerstoff führen, wodurch die Denitrifikation begünstigt werden kann.

Die Nitrifikation ist mit einer Produktion von Säure (H+-Bildung, siehe Gleichung 1) verbunden. Der pH-Wert wird abgesenkt, wenn die gebildete Säure nicht neutralisiert wird, etwa durch Umsetzung mit Calciumcarbonat (CaCO3). Die gebildete Säure belastet die Pufferkapazität des Wassers und kann das Wasser bzw. den Boden versäuern. Da Nitrifizierer nur im neutralen bis leicht alkalischen Bereich stoffwechseln, kann durch die Versäuerung die vollständige Umwandlung des fischtoxischen Ammonium/Ammoniak in Abwasser-Kläranlagen verhindert werden (Autoinhibition). Die durch Nitrifikation gebildete Salpetersäure kann zerstörend auf mineralische Werkstoffe (beispielsweise Baumaterialien) wirken, besonders auf kalkhaltige, indem sie Carbonate auflöst. Bauwerke sind davon besonders in einer Umgebung betroffen, in der Ammoniak auftritt und Nitrifikation möglich ist, beispielsweise Abwasseranlagen und Tierställe. Auch bei Kontakt von carbonathaltigen Baumaterialien oder Bildwerken mit Stickoxiden und Wasser kommt es oft auf deren Oberfläche zu einer Zerstörung durch Nitrifikation: Die Stickoxide bilden mit Wasser Salpetrige Säure (HNO2), die durch Nitritoxidierer zu Salpetersäure (HNO3) oxidiert wird. Infolgedessen kommt es zur Auflösung der Carbonate und Schädigung des Bau- bzw. Bildwerks.[8] In den Sandsteinen von Gebäuden sind oftmals die äußeren Bereiche mit Nitrifizierern durchsetzt. Am Kölner Dom wurden Ammoniumoxidierer in bis 15 cm Tiefe im Sandstein nachgewiesen. Einhergehend mit dem Befall von Nitrifizierern war auch der pH-Wert im Stein herabgesetzt, wodurch mit der Zeit der im Sandstein vorhandene Dolomit (CaMg(CO3)2) aufgelöst wird.

In der Aquaristik basiert der hauptsächliche Teil der Filterung, die sogenannte biologische Filterung des Aquarienwassers auf der Nitrifikation.[9]

Bei der Nitrifikation werden 4,33 g Sauerstoff (O2) je Gramm gebildetem NO3-N verbraucht (Sauerstoff dient als Elektronenakzeptor). Je Gramm durch Nitrifikanten gebildetem NO3-N wächst Nitrifikantenbiomasse entsprechend 0,24 g Chemischer Sauerstoffbedarf (CSB) zu (Zellertrag, engl. yield). 1,42 Gramm CSB entsprechen einem Gramm biotischer Trockenmasse."

Zitat Wikipedia Ende


=> Für mich hier SEHR WICHTIG, der gesamte Prozess verbraucht Sauerstoff(O2)! (Der Sprudelstein und die Wasserbewegung bringen noch genügend Sauerstoff in das Becken => Die Fische schnappen NICHT nach Luft!! Somit sehe ich noch kein ernstes Problem)



Zu der Antwort von Jo/Armin:


Zuviel CO2 im Becken, müsste ich nicht nur nachrechnen und aus einer Tabelle ablesen (Bei dem ja auch Fehler auftreten können und schlussendlich ich erst nicht weiß ob zu viel oder zu wenig oder gar keines im Becken ist)
oder aber ich hole mir einen direkten CO2-Test und kann dann einen bestimmten Wert benennen. (Kommt auf die Merkliste)

Zu der Antwort von Chris:

Zuviele Möglichkeiten, da wir ja jetzt erstmal nur davon ausgehen können, dass ich vielleicht viel zu wenig oder viel zu viel CO2 im Becken habe.
Andere Baustelle, über das mache ich mir wann anders nen Kopf^^ Inzwischen ist sehr viel Input bei mir eingegangen, seit ich das Aquarium habe :) Das muss sich auch erstmal setzen^^

Nun zu der Aussage wegen den Tröpfchentests: Mit Bestimmtheit kann ich wirklich nicht sagen ob er bei 7,0-7,5 oder doch eher bei 7,5-8,0 liegt. Ich habe nur den Test hier und der ist leider nicht so genau (Jeder hat auch eine andere Wahrnehmung der Farben und das Licht spielt auch eine Rolle ;) ). Welche Überlegung man noch nachgehen könnte, einen Test mit feineren Messergebnissen (Es gibt Tests mit 0,1er Schritten) oder ein Messgerät, welches ich mir vorerst noch nicht anschaffen werde, da ich nicht ganz einsehe, wegen eines kleinen Nitrit-Peaks unmengen an Geld auszugeben. => Vorallem solange es den Fischen gut geht.


An alle:

Viel zu viel drumherum :) Ich nehm alles auf und versuche nun die beste Lösung aus allem zu nehmen ;)
Keiner soll sich auch jetzt hier angegriffen fühlen und vorallem soll sich keiner von mir angegriffen sehen!

Zitat Chris: (Ich mach das jetzt so da sonst der ganze Beitrag ins Nirvana befördert wird :O

So und damit wir dann zu David's Problem zurück kommen. => Danke ;)
Ich kann mich leider nicht mehr an die wichtigsten Daten erinnern: => Ich mich schon^^

- Wie lang läuft das Becken schon? => Seit Ende April (26 o. 27 April)
- Wann kam der Besatz hinein? => An dem Tag als ich mich hier im Forum angemeldet habe (09. Mai) +/- 1 Tag
- Kamen in der letzten Woche Fische dazu? => 22/23 Mai (Die zwei Skalare, die die Woche darauf in die ewigen Jagtgründe geschwommen sind (Wurden dann nach paar Stunden rausgefischt => Sind über Nacht verstorben und ich hatte Nachtschicht)
- Wie oft wird der Filter gereinigt? Eventuell zuletzt zu sauber gemacht? Gerade wenn Frage 1 noch relativ junges Becken ergibt problematisch.
=> Da das Becken noch nicht Jahre läuft sondern erst rund 8 Wochen, kann ich mich noch gut an die Reinigungsvorgänge erinnern. In den ersten 4 Wochen gar nicht! (Also zumindest nicht den Filter, TWW habe ich wöchentlich gemacht und mache ich auch noch wöchentlich.)
Ab Woche 5 dann wöchentlich die Filterwatte ( ACHTUNG der Filter besteht aus 7 einzelnen Filterschwämmen. Die Filterwatte bildet mit nicht ganz 8mm die oberste Schicht.)
In Woche 7 (also vor gut 1 1/2 Wochen habe ich den Aktivkohlefilter getauscht)


Hier noch ein Bild dazu:

Filteraufbau Juwel Trigon 190


Falls im Bild unleserlich: (--- / === Stellen die Filterschwämme dar)

1 --- Filterwatte => Wöchentlich lt. Hersteller (Nachvollziehbar die Filterwatte ist meist richtig dreckig)
2 === Aktivkohlefilter => Monatlich (Nachvollziehbar, da die Aktivkohle irgendwann gesättigt ist und anfängt sich auszuwaschen)
3 === Nitratex (Filtert laut Hersteller Überschüssiges Nitrat und Phosphat heraus) => Ob der wirklich sinnvoll ist bezweifel ich jetzt mal nicht => Alle 6 Wochen (?)
4 === Grober Filterschwamm 1 => Halbjährlich (Nachvollziehbar)
5 === Grober Filterschwamm 2 => Halbjährlich (Nachvollziehbar)
6 === Feiner Filterschwamm 1 => Halbjährlich (Nachvollziehbar, da hier der -wie soll ich es sagen- Klärschlamm mit den ganzen Bakterien enthalten ist. Wird dann im Becken ausgewaschen)
7 === Feiner Filterschwamm 2 => Halbjährlich (Nachvollziehbar, s.oben)

So, ich denke mal nicht, dass ich durch Reinigung etwas zerstört habe.

=> Ein Sprudelstein ist vorhanden und auch seit der Feststellung von Nitrit auf maximum aufgedreht => Siehe oben zwecks Nitrifikation (welche Sauerstoff verbraucht)

Was mir ins Auge sticht ist der Nitratex-Filter. Der ist schon rund eine Woche "überfällig". Den werde ich wohl morgen wechseln (Habe leider keinen mehr da). Wenn ich dann eh unterwegs bin, werde ich auch gleich neue Aktivkohlefilter mitnehmen.

So das wars jetzt aber.
Nach etwas über einer Stunde und ca 1000 Wörter später, tun mir nun die Finger weh und die Augendecklein fallen zu^^

Somit Gute Nacht

Gruß David
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon Christian » 03.06.2015 07:23

hi

was ein Brett :D

also zu den chem. Formeln aus Wikipedia kann ich dir kaum weiterhelfen, das gekritzel versteh ich wenig, denke da ist Jo der bessere Ansprechpartner ;)

Allerdings hast du die Fragen gut beantwortet:

8 Wochen und Fische seit 4 Wochen drinnen und dennoch Nitrit ist nicht ganz "die Norm". Nennen wir es mal etwas verspäteter Nitritpeak ;)

So wie du den Filter reinigst finde ich es im großen und ganzen Ok. Das feine Zeug muss man regelmäßig sauber machen, sonst ist es schnell zu. Aktivkohle muss man regelmäßig wechseln allerdings ist da die Frage ob man sie braucht? Ich filter nur über Aktivkohle wenn ich Medikamente rausholen will und das ist bei mir sehr sehr selten. Sonst hab ich nie Aktivkohle in einem Filter. Das gleiche gilt für Nitratex das verwende ich schon gar überhaupt gar nicht ;) Selbst in meinen Pflanzenlosen Welsbecken komm ich da gut ohne klar... ok ich mess Nitrat auch nie also ist es für mich auch nie ein Problem ;)

Die 4 Filterschwämme kann man natürlich regelmäßig sauber machen, ich würde sie aber niemals alle gleichzeitig machen sondern ruhig in 2-3 Wochen Abstand. Was ich gerne noch in größere Filter (bei HMF oder so nicht) werfe sind irgendlweche "Röhrchen" wie Siporax oder sowas in der Art (gibts auch aus Kunststoff hab ich auch drinnen). Die mach ich dann nie sauber und tausch ich auch nie aus somit hab ich immer einen "stabilen Bakterienstamm" dort angesiedelt. Die setzen sich auch nie zu (zumindest bei mir)

Ansonsten gilt das was ich oben gesagt hab:
- erstmal keinesfalls neue Fische
- wenig/nichts(wenn möglich) füttern
- Blubberstein
- Fische gut beobachten, wenn Auffälligkeiten sofort 90% Wasser wechseln
- Wenn Nitrit gemessen aber Fische ok kann Wasserwechsel gemacht werden, ob man es muss streiten sich die Geister, ich mess nicht und weiß es daher gar nicht und leb dann beruhigter ;) Zur Sicherheit kannste auch einfach so täglich WW machen, ist dir überlassen
- Filter würde ich die nächsten Tage mal gar nicht anrühren solang Durchfluss da ist einfach laufen lassen. Erst wenn er merklich nachlässt kannst du das feine Zeug mal sauber machen.

P.S. Was ich interessant finde:

=> Ein Sprudelstein ist vorhanden und auch seit der Feststellung von Nitrit auf maximum aufgedreht => Siehe oben zwecks Nitrifikation (welche Sauerstoff verbraucht)


Die Überlegung einen Sprudelstein bei Nitritprobleme einzusetzen war bisher immer theoretischer Natur (er schadet keinesfalls, kann aber u.U. helfen also warum es nicht tun? Darauf baut meine Empfehlung auf). Ich hab dies praktisch nie angewendet (weil ich eben durch unzureichende Tests nie Nitrit erkenne), bzw. von jemand Rückmeldung erhalten der es gemacht hat. Nun sagst du, du verwendest einen und deine Fische zeigen keine Auffälligkeiten... *grübel* Jo helf mir mal, kann das damit zusammen hängen? Vielleicht hab auch ich deshalb nie Probleme mit Nitrit? Ich hab immerhin in jeden Becken Sprudelsteine drinnen und Becken einfahren ist bei mir naja so lalalala, Wasser rein Fische rein, Futter rein passd scho (wie der Franke sagt ;) ).
Jetzt noch eine ganz kühne Theorie: Wie David erkannt hat, braucht der ganze Prozess Sauerstoff. Schnappen vielleicht Fische nicht wegen Nitritvergiftung (Nitrit verhindert Sauerstofftransport im Blut deshalb schnappt Fisch nach Luft - so ja die gängige Kurzfassungs-Lehrmeinung) nach Luft sondern eher an Sauerstoffmangel im Wasser welcher durch den Sprudelstein wieder ausgeglichen wird? Ich trau mir wetten niemand hat es bisher bei Nitritprobleme auch noch den Sauerstoffwert ermittelt oder?
Falls wir darüber mehr diskutieren wollen/müssen bin ich gerne bereit den Bereich abzutrennen und einen extrta Thread zu machen um nicht David's Thread komplett zu ruinieren ;) Wenn es mit einer Antwort allerdings getan ist, lass ich es hier stehen.

mfg

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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon David » 03.06.2015 11:17

Hey zusammen,

ja das ist starker Tobak ;)

Die chemischen Formeln musste ich in der Berufsschule lernen, wenn auch nur über Kunststoffe, die aber eigentlich nichts anderes sind. ;) Somit kann ich damit ein wenig was anfangen

Heute morgen dann etwas positives, die Werte sinken stark, ich erkenne mit dem Teststreifen fast nichts mehr. (Die Testquadrate sind fast weiß mit nem Hauch von Rosa)
=> Hab ich schonmal ein gutes Gefühl bei der Sache. ;)

- Gefüttert wird nur das nötigste. Denke mal noch 2-3 Tage und dann bekommen die Fische ein wenig mehr.
- Neuer Besatz kommt frühestens in 1-2 Wochen und dann sitzen die erstmal im Quarantänebecken.
- Den Sprudelstein, werde ich noch 5 Tage auf Volllast laufen lassen und danach wieder drosseln.

Das mit dem Siporax werde ich mir mal genauer anschauen ;)

So nun zu dem Thema mit der Sauerstoffversorgung. Da der Sprudelstein die ganze Zeit über läuft (auch Nachts), denke ich dass ich genügend O2 im Becken hatte und auch eingebracht habe, damit die Fische nicht "ersticken" ob jetzt durch den reduzierten O2 Gehalt im Wasser oder dem Nitrit im Blutkreislauf der Fische.

Ich bin guter Dinge und denke den Peak hab ich überstanden. Werde vorsichtshalber noch die letzten ~5 Teststreifen verwenden und dann diesen Spuk lassen ;)

Abtrennen wäre ne Möglichkeit um gesondert darüber zu schreiben.


Gruß David
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Und das beste zum Schluss: Im Netz gefunden
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Re: Erfahrung mit Plankton Pur?

Beitragvon eumel6 » 03.06.2015 21:30

Hallo,

das Problem und die Diskussion zeigen, dass die Aquarienchemie im allgemeinen und die Nitrifikation im speziellen ziemlich unbekannte Wesen sind.
Reinkopieren von Passagen aus Wikipedia bringt nicht viel, man muss sich mit dem Problem praktisch auseinandersetzen und eine Brücke zwischen Theorie und Praxis schlagen.
Bei Interesse werde ich versuchen, ein paar Zusammenhänge und ihre praktische Relevanz darzustellen.

a) Aquarienchemie und Aquarianer speziell Anfänger
einfach mal eine Analogiefrage: Muss ein Autofahrer wissen wie der Motor von seinem Auto funktioniert?

b) Messen

c) Nitrifikation
Mal nicht die chemischen Formeln sondern die Kinetik und Dynamik dieses Prozesses. Und wie sich ein Anfänger teilweise das Leben schwer macht.

d) etwas zur Filterung und der Sauerstoffdiskussion

e) Gedanken und Anregungen zu vorliegendendem Problem
Das vorliegende Problem setzt relativ komplexe Kenntnisse voraus. Deshalb muss ich a-d wenigstens teilweise vorschalten.

Wir haben einmal die Meinung oder These
Was ich bisher von Dir gelesenen habe liegt aus meiner Sicht an einer nicht mehr richtig funktionierenden Nitrifikation Deiner Filteranlage. Sicherlich liegt es nicht an der Verfütterung von dem Plankton.


Was soll das bedeuten? Ist der Filter zu oder schaffen plötzlich die Filterbakterien nicht mehr die Last?

Oder habe ich überfüttert?
Was passiert wenn ich eine halbe Dose Trockenfutter im Aquarium versenke? Dann kann ich mit einem Nitritpeak, wie im vorliegenden Fall rechnen.
Ist das Futter wirklich so gut gefressen worden oder habe ich mir durch seine Konsistenz das Wasser versaut? Habe ich einen Nitritpeak ala halbe Dose Trockenfutter verursacht?

Wie bereits gesagt wäre meine konkrete Option die Verfütterung dieses Futters zu stoppen.

gruß jo

p.s. die Punkte a-d sind von dieser Diskussion abzutrennen.
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eumel6
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