Eine Aquariumskatastrophe

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Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 13.12.2017 16:54

Bitte fülle diese Vorlage aus, damit man dir bei deinem Problem besser helfen kann:

Aquariumgröße bitte Maße und nicht nur Liter: 60 cm breit, 54l
Auflistung an Technik die im Aquarium verwendet wird (Filter, Heizstab, CO2, UV, etc.): Aquarium-Innenfilter Eheim pickup 45, Heizstab
Kompletter Besatz: ca. 30 Guppies, 1 Antennenwels, 2 weitere Gründler (ca. 4 cm lang)
Wie lange sind die Tiere bereits im Aquarium: weiß niemand genau, schon länger als 1 Jahr
Wie lang läuft das Becken schon: weiß auch niemand so genau
Wasserwerte falls vorhanden: Nitrit zu hoch, Ammonium/Ammoniak 5 mg/L, Ph 7,8
Was wird/wurde dem Wasser zugegeben (Dünger, Medikamente, Wasseraufbereiter, Baktieren, etc): Denitrol Bakterienstarter nach Wasserwechsel, Tetra Aquasafe bei Wasserwechsel
Denke bitte auch daran, ein Foto deines kompletten Aquariums und ein oder mehrere Fotos des Problemes hochzuladen. Klicke dazu unten auf Dateianhang hochladen!

Genaue Beschreibung deines Problemes:

Hallo zusammen,
das Aquarium steht in der Grundschule meines Sohnes. Am Montag vor zwei Wochen erzählte er, dass viele Fische verendet seien, und das Wasser stinkt. Ich nahm an, dass die Lehrkraft sich um dieses Problem gekümmert hat. 5 Tage später am Samstag war ich dann persönlich in der Schule und dachte mich trifft der Schlag. Das Wasser total trüb, völlig veralgt und übel stinkend, Fische hingen alle oben, einige wieder tot. Lehrkraft meinte, sie hätte auch keine Ahnung. Bin dann am Samstag los und hab mir eine Notfallberatung im Hagebaumarkt geholt.
Meine Sofortmaßnahmen waren ca 30 l Wasserwechsel, Filterreinigung, Algen versucht rauszuholen, Bakterienstarter und Aquasafe lt. Anleitung dazu, einige Pflanzen eingesetzt (waren keine mehr da), Futter massiv reduziert.
Die auslösenden Probleme waren wohl zu viel gefüttert (mehrere Welstabletten täglich, Flockenfutter auch ca. einen Esslöffel zweimal täglich), keine Reinigung des Filters oder Wasserwechsel seit Start des Schuljahres. Dadurch kam es zur massiven Überbelegung durch Guppies, Neons sind alle eingegangen.
Aktuell fahr ich jeden 3. Tag in die Schule (25min einfacher Weg) und mach einen Wasserwechsel um die katastrophalen NO3-Werte zu senken. Das kann so natürlich nicht bleiben (hab drei Kinder im Alter von 18 Monaten, 3 und 6 Jahren). Was wäre die beste Akutlösung (außer Euthanasie). Hab schon beschlossen selber ein Aquarium zu starten mit 150l, aber so schnell kann ich da ja auch nicht einen Teil der Fische einsetzen, oder?

Soweit das ganze Elend, bin für jede Idee dankbar.

Viele Grüße,
Petra
Zuletzt geändert von Pikephish am 13.12.2017 20:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 13.12.2017 20:00

Hallo Petra,

die schlechte Nachrichtung - auch aus eigener Erfahrung.
Dieses Aquarium ist nicht unter diesen Bedingungen zu betreiben.
Grundbedingung wäre zu klären, wer für die Fütterung und welche Futtermengen verantwortlich ist.
Wie wird verhindert das quasi Unbefugte mitfüttern? Also mindestens Verschluss des Futters.
Es brocken dir andere Leute eine Suppe ein, die du in Feuerwehreinsätzen auslöffelst und am Ende doch als dumme dastehst.
Wenn kein Verantwortlicher für Fütterung und Beaufsichtigung gefunden werden kann, war es das.

Hab schon beschlossen selber ein Aquarium zu starten mit 150l, aber so schnell kann ich da ja auch nicht einen Teil der Fische einsetzen, oder?
Das könntest du. Die Fische umzulagern wird wohl die einzigste Lösung sein.

gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 13.12.2017 20:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 13.12.2017 23:46

Hallo Jo,

ist es auch nicht, bin dabei auch eine Orga-Struktur zu installieren, jetzt muss halt die aktuelle Situation gelöst werden.

Ich hab die Faustregel gelesen, dass pro Liter Aquariumgröße (54l bei uns) ca. ein Zentimeter Fisch eingesetzt werden darf.
Guppies werden 3cm (Männchen) bzw. 6cm (Weibchen) lang lt. Wikipedia, das hieße es dürften max. 12 Guppies sein. Da ist aber noch nicht der Antennenwels berücksichtigt (der auch viel zu groß für das kleine Becken ist) und die beiden anderen Gründler (weiß leider nicht was das genau für Fische sind).
Realistisch wäre also ein Bestand von ca. 10 Guppies, die zwei Gründler und gegen die Algen evtl. die richtigen Schnecken. Raus müssten also geschätzt 20 (?) Guppies und der Antennenwels.
Liege ich da in etwa richtig?
Für die Fische die raus müssen, wie bekomm ich ein Aquarium so schnell gestartet? Hatte schon überlegt ein Teil des Kiesel evtl. zu übernehmen da ja die notwendigen Bakterien wohl substratgebunden sind. Oder ist diese Überlegung Quatsch? Gibt es einen anderen Trick?
Viele Grüße, Petra
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 14.12.2017 21:01

Sind die Guppys wirklich alle ausgewachsen?
Ich weiß nicht, wie das Aquarium aussieht. Mein Bauch sagt mir etwas von Neustart. Ich hoffe auf Bilder morgen.
Trotzdem bleibt das Problem Futter und nicht überfüttern.

gruß jo
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Wolkentreiber » 15.12.2017 22:38

Hallo !

Ich hab ja auch so ein Kudelmuddelaquarium .

Überbesetzung spielt keine Rolle wenn die Reinigung stimmt. Darum sag ich auch nie wieviel ich in meinem Hauptbecken hab ^^
Aber zuviel Futter ist nicht gut und außerdem Verschwendung
Was ist eine Orga-Struktur ?
neuanfang ist auch nicht das Thema solange du Wasser aus einen alten Becken hast.
Hole sie rüber.

Bis dann
Peter
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Andy22 » 18.12.2017 07:54

Mich würde mal Interessieren wie jetzt bei dir der aktuelle Stand ist?
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 18.12.2017 13:44

Hallo zusammen,

sorry für die späte Antwort, aber mein Sohn hatte den Norovirus, zum kotzen (buchstäblich).

Stand der Dinge ist, dass ich am Freitag keine Bilder machen konnte weil ich wg. genannten Umstand schnell wieder zurück musste, allerdings ist morgen der Umzug des Aquariums zu mir geplant, dann gibt's ne Bilderflut. Aktuell lassen sich die Wasserwerte mit drein mal wöchentlich Wasserwechsel leidlich stabil halten. Die Guppies sind nicht alle ausgewachsen, groß sind geschätzte 20-25 Guppies, der Rest sind kleiner. Der Antennenwels ist jedoch gefühlt riesig (10cm geschätzt), die anderen zwei Gründler sind meiner Meinung nach Dornaugen (blöd deshalb, da wir im Landkreis FFB kein weiches Wasser haben, Gesamthärte 19,3 dH, Carbonathärte 18,1 dH, pH 7,44 Quelle http://www.vgmammendorf.de/trinkwasserq ... andsberied)

Die Frage ist jetzt, wie bekomme ich am schnellsten die zu großen und zu vielen Fische in gute Hände adoptiert, und zum Anderen, wie bekomm ich ein zweites großes Aquarium am schnellsten gestartet?
Wie gesagt, morgen nach dem Umzug kommen die Bilder.
Zum Umzug, geplant habe ich etwa 30 l Wasser aus dem Aquarium abzulassen, und dann das gesamte Aquarium samt Fische vorsichtig im Auto nach Hause zu fahren. Durch die bewegte Wasseroberfläche sollte Sauerstoffversorgung ja kein Problem darstellen, oder? Wenn ich das Aquarium auf einem Brett trage sollten auch nich allzu viele Scherkräfte auf die Nähte wirken, hoffe ich. Meint Ihr das kann so funktionieren?

Viele Grüße und vielen Dank,
Petra
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 18.12.2017 23:48

Hi,

Zum Umzug, geplant habe ich etwa 30 l Wasser aus dem Aquarium abzulassen, und dann das gesamte Aquarium samt Fische vorsichtig im Auto nach Hause zu fahren.

Kannst du vergessen.
Das Aquarium muss fast wasserleer sein. Ich habe es selbst 2x versucht in meiner Jugendzeit.

? Wenn ich das Aquarium auf einem Brett trage sollten auch nich allzu viele Scherkräfte auf die Nähte wirken, hoffe ich. Meint Ihr das kann so funktionieren?

bei einem 60er brauchst du nicht unbedingt ein Brett. Zu Zweit unten angefasst - die Nähte sind fast geleert kein Problem.

Die Frage ist jetzt, wie bekomme ich am schnellsten die zu großen und zu vielen Fische in gute Hände adoptiert, und zum Anderen, wie bekomm ich ein zweites großes Aquarium am schnellsten gestartet?

ebay- Kleinanzeigen oder Zettel am Supermarkt.
Das große Aquarium - einrichten, bepflanzen und laufen lassen.



gruß jo
Zuletzt geändert von eumel6 am 18.12.2017 23:52, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon Pikephish » 19.12.2017 15:40

Hallo zusammen,

der Patient wurde verlegt, bis jetzt gab es keine Verluste.
Hauptproblem ist nach wie vor Wasserqualität, Bild zeigt den Wasserfest 5 Stunden nach Umzug und 80% Wasserwechsel. Ich werde wohl heute Abend gleich nochmal großzügig das Wasser wechseln.
Wasserteststreifen JBL Easy Test


Ansonsten sieht man jede Menge Fische, die beiden Dornaugen verstecken sich gut (in der Höhle und dahinter), der Antennenwels klemmt wie üblich beim Wasserfilter (macht er seit ich mich ums Aquarium kümmere).
Wels unterm Filter


Leider sind Algen schon auch noch ein Thema
Gesamtansicht


12 Guppies konnte ich heute meiner Nachbarin geben, jetzt werde ich den Rest auch mal anpreisen wie Sauerbier.

Für mein Aquarium hab ich mir das EHEIM vivalineLED 126 oder 150 ausgeguckt, gibt's da von Eurer Seite Erfahrungen /Tipps?

Vielen Dank, Petra



Sodele, auch wenn's jetzt vielleicht nervt, aber das muss noch sein:
Fisch TV
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Re: Eine Aquariumskatastrophe

Beitragvon eumel6 » 20.12.2017 16:19

hi,

Hauptproblem ist nach wie vor Wasserqualität, Bild zeigt den Wasserfest 5 Stunden nach Umzug und 80% Wasserwechsel. Ich werde wohl heute Abend gleich nochmal großzügig das Wasser wechseln.

Also das Aquarium sieht doch von der Sache ganz human aus. Sauberer Bodengrund - kein Mulm- Welche Wasserwerte machen Sorgen? Ich habe den Test nicht zur Hand - vermute, dass zuviel Nitrat angezeigt werden. Und das wäre ein Rätsel für mich. Nach dem Bild liegt kein versiffter Bodengrund vor und es ist fleißig Wasser gewechselt worden. Wo sollen da überdimensionale Nitratwerte herkommen?
Für Filtertechnik bin ich nicht der Spezialist. Nur nicht überdimensionieren, sodaß der Filter zuviel Strömung macht. Besser eine Nummer kleiner als die Empfehlung - in den Sets haben sie für meinen Geschmack zuviel Power.

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