Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

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Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 07.01.2016 18:22

Hallo Christian und Andy, danke für die nette Begrüßung.
@Andy, Antwort auf die Frage:
Ein neues Süßwasseraquarium soll eingerichtet werden.
Die Strahler sollen auch niedrigwachsende Pflanzenteppichflecken und Nympheas versorgen.
Dabei soll die Beleuchtung den Diskusfischen gerecht sein, also etwas gedämpft, aber hell genug um die Schwimmpflanzeninseln gedeihen zu lassen. Die Ruckseite einiger Holzteilen soll hell erscheinen, damit sie in der Spiegelung der Rückwand sichtbar werden, um Tiefenwirkung zu erzeugen. Dabei soll die Beleuchtung mittels kleinen, wirkungsvollen und stromsparenden Strahler verwirklicht werden.
Das Aquarium wird sich ständig den Wachsenden Pflanzen, den Zahl und Wachstumsenderungen der Fische und meinem Geschmack anpassen, darum eine ewige Baustelle.

Herzliche Grüße aus NF.
MfG Ioan C.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon CapitainHuck » 08.01.2016 07:39

Moin !

Klingt interessant !

Wie groß ist das Becken ? Wie weit bist du ? Gibt's Bilder dazu ?
Viele Grüße Andy.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 08.01.2016 16:47

Hallo Andy,
160-60-70 B-H-T
es ist nur noch ein Rest von was mal war. Sehr alt, Geschenkt, Wulstverklebt,... ist inkontinent geworden.
Geheilt ist es mir doch wert es länger leben zu lassen. Böse Menschen haben es arg missbraucht, es trägt am ganzen Körper Narben.
Den Innenfilter möcht´ich ausbauen, es soll größer werden, aber ein neuer Supf macht viel Arbeit, er braucht auch seinen Platz.
Und welche Größe, welche Form, was soll der alles können? Ich bin am überlegen.
Die Rückwand-Deko, zwar nicht schlecht, doch,... ich kann´s besser machen.
Bild
Bild
So hab´ich den Sumpf geplant, was haltet ihr davon?
Bild
Zuletzt geändert von Ioan C. am 08.01.2016 17:11, insgesamt 2-mal geändert.
MfG Ioan C.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon eumel6 » 10.01.2016 18:00

Hallo,

Die Rückwand-Deko, zwar nicht schlecht, doch,... ich kann´s besser machen.

Wenn du den Gedanken der gezeigten Rückwanddeko durchziehst, dann müsstest du auch im Aquarium mit Herbstlaub dekorieren. Da wäre ich gespannt auf die Ausführung.

gruß jo
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 12.01.2016 00:39

Hallo jo,
das stimmt, aber wenn ich überhaupt Laub in´s Wasser bringe, wird es auch andere Deko geben, also werden die Rückwand und die Aq.Deko aneinander angepasst.
MfG Ioan C.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 14.01.2016 11:12

Guten Morgen allerseits,
ich ringe seit Tagen mit einem Problem: der Innenfilter verkleinert mir das Aquarium zu sehr. Er sollte raus. Es gibt auch einen Plan für einen Außenfilter in form eines Sumps, im vorherigen Post zu sehen, nur der Plaz dafür fehlt.
Da sich ringsherum andere Becken befinden, habe ich mir überlegt den Würfel der an der linken Seite des Aquariums, fast auf gleicher Höhe steht, als Filter zu verwenden. Z.Z.ist dort ein Diskuspaar drin, die für Nachwuchs sorgen.
Die sollten dan in das untere Becken, welches schon dafür vorbereitet ist. Im Moment glaube ich dass es die passendste Lösung währe, auch weil das Wasser, wegen den Geringen Höhenunterschied, leicht zwischen Aquarium und Filter zu bewegen währe, mittels Pumpe oder Luftheber.
Die nächste Frage ist: welches Filtermaterial ist besser geignet?
Poröse Keramik ist sehr plazsparend, wegen dem Fläche/Volumen Verhältnis, bringt aber zu viel Silikat ins Wasser;
Schaummatte ist Silikatfrei, hat aber sehr viel weniger Oberfläche pro Volum, im Vergleich mit gesinterte Keramik viel weniger Effizienz.
Was stört mehr, das Silikat oder die längere Zeit die der Filter braucht um Schadstoffe abzubauen?
Ich habe nicht vor das Aquarium übermässig zu besetzen, also sollte Schaumstoff ausreichen. Falls es doch mal an die Grenzen der Belastbarkeit kommen sollte, kann immer noch ein 2-ter Filter dazu getan, oder der Schaumstoff durch Sinterkeramik ersätzt werden.
Zuletzt geändert von Ioan C. am 14.01.2016 11:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon eumel6 » 14.01.2016 18:05

Hallo,

Poröse Keramik ist sehr plazsparend, wegen dem Fläche/Volumen Verhältnis, bringt aber zu viel Silikat ins Wasser;
Schaummatte ist Silikatfrei, hat aber sehr viel weniger Oberfläche pro Volum, im Vergleich mit gesinterte Keramik viel weniger Effizienz.
Was stört mehr, das Silikat oder die längere Zeit die der Filter braucht um Schadstoffe abzubauen?
Ich habe nicht vor das Aquarium übermässig zu besetzen, also sollte Schaumstoff ausreichen. Falls es doch mal an die Grenzen der Belastbarkeit kommen sollte, kann immer noch ein 2-ter Filter dazu getan, oder der Schaumstoff durch Sinterkeramik ersätzt werden.

Mit poröser Keramik wird eine größere spezifische Oberfläche erreicht. Die Frage ist, kommt diese Oberfläche überhaupt als bakterielle Siedlungsoberfläche zur Geltung oder setzen sich die Poren und Kanäle zu und der Nährstofftransport funktioniert nicht. Auf der Aquarienstrecke habe ich dazu noch keine belastbare Aussage gefunden.
Ebenso sieht es mit der Silikatabgabe aus. Quarzsand besteht aus Silikaten, die Glasscheiben bestehen aus Silikaten. Wieviel Silikat löst sich wirklich - eine für mich offene Frage. Dann könnte man auch keinen feinen Quarzsand nehmen?!
Der nächste Fragenkomplex ist, wie beurteile ich die biochemische Effektivität eines Filters? Zumindest aquaristisch sieht es dort mit fundierten Aussagen im inet mau aus. Geschwafel ja - konkretes zu gut wie nicht.
Woran willst du festmachen, dass du einen 2.Filter brauchst?

gruß jo
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 15.01.2016 18:09

eumel6 hat geschrieben:Hallo,
Die Frage ist, kommt diese Oberfläche überhaupt als bakterielle Siedlungsoberfläche zur Geltung oder setzen sich die Poren und Kanäle zu und der Nährstofftransport funktioniert nicht. Auf der Aquarienstrecke habe ich dazu noch keine belastbare Aussage gefunden.
Ich würde einige von den Materialien die mir als geeignet vorkommen, untereinander von deren Effizienz her vergleichen, bzw. welche Menge Nitrit in welcher Zeit nach der Fütterung zu Nitrat bearbeitet wird.
eumel6 hat geschrieben:Ebenso sieht es mit der Silikatabgabe aus. Quarzsand besteht aus Silikaten, die Glasscheiben bestehen aus Silikaten. Wieviel Silikat löst sich wirklich - eine für mich offene Frage. Dann könnte man auch keinen feinen Quarzsand nehmen?!
So denke ich auch, nur, wenn ich kann, versuche ich zumindest mein Gewissen zu belügen, weil ich die Gelegenheit hatte alte Aquarien zu pflegen, bei welchen die Silikatränder nicht mehr zu beseitigen sind. Weiches Wasser ist da vielleicht besser als hartes.
eumel6 hat geschrieben:Der nächste Fragenkomplex ist, wie beurteile ich die biochemische Effektivität eines Filters? Zumindest aquaristisch sieht es dort mit fundierten Aussagen im inet mau aus. Geschwafel ja - konkretes zu gut wie nicht.
Effizienz messen. Finde ich sehr Aussagekräftig.
eumel6 hat geschrieben:Woran willst du festmachen, dass du einen 2.Filter brauchst?
Nun, diese Antwort mag einige Leute zum Schmunzeln bringen, andere wissen was ich meine, ich bin, nach all den Jahren die ich inmitten Aquarien verbracht/gelebt habe, so weit dass ich erkennen kann wie es den Fischen geht, und auch sehr oft, warum, auch ohne Wasserwerte zu mesen.
Zuletzt geändert von Ioan C. am 15.01.2016 18:14, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon jsc0852 » 15.01.2016 20:08

Moinsen,

so, nach Urlaub und überstandener Grippe möchte ich mich auch wieder zu Wort melden.

Ich würde einige von den Materialien die mir als geeignet vorkommen, untereinander von deren Effizienz her vergleichen, bzw. welche Menge Nitrit in welcher Zeit nach der Fütterung zu Nitrat bearbeitet wird.

Und wie bitte, möchtest Du das anstellen? Nitrat wird von Pflanzen gebraucht und verarbeitet, Nitrit fällt sicherlich nicht gleich nach der Fütterung an sondern benötigt seine Zeit um sich zu bilden. Nitrifizierungsprozesse sind auch nicht unbedingt von der Fütterung abhängig, sonder auch von Temperatur, Licht, Pflanzenresten, Mulm, toten Tieren (auch Schnecken, Futtertierreste etc.). Und auch wenn du eine Dauermessung laufen lassen würdest, sind die Rückschlüsse auf das Filtermaterial (gesintertes Material, Tonröhren usw usw.) meines Erachtens nach eher rudimentärer Natur, es sei den, dass Du ausschliesslich über dieses Material filterst.

Nun, diese Antwort mag einige Leute zum Schmunzeln bringen, andere wissen was ich meine, ich bin, nach all den Jahren die ich inmitten Aquarien verbracht/gelebt habe, so weit dass ich erkennen kann wie es den Fischen geht, und auch sehr oft, warum, auch ohne Wasserwerte zu mesen.

Damit führst Du obige Aussage etwas ad absurdum. Wenn Du in der Lage bist, ohne Wassertest zu bestimmen, was den Fischen fehlt, dann musst du auch nicht den Nitrit-oder Nitratgehalt bestimmen, da sich dieser ja sicherlich bei erhöhten Werten in den Wohlbefinden der Fische widerspiegelt und du weisst was dann zu tun ist. Ich bin auch nicht der Typ der regelmäßig Wassertest durchführt, zumal diese, wie aus vorherigen Diskussionen hier im Forum (Danke, Jo) ersichtlich ist, auch sehr ungenau sind (bzw. zu hohe Toleranzen haben). Allerdings sollte jeder, der sich auch nur Ansatzweise mit Aquaristik befasst, in der Lage sein, zu sehen wie es seinen Tieren geht. Auf das Verhalten der Tiere Rückschlüsse auf die Wasserwerte (im einzelne) zu ziehen, halte ich allerdings für vermessen. Dazu mal als Beispiel, als ich aus dem Urlaub zurückkam fühlten sich meine Betas sihtbar wohl und gingen gleich auf Jagd nach Lebendfutter. 3 Tage später waren beide tot (in getrennten Becken versteht sich). Wasserwerte gemessen, alles normal, wie auch x mal vorher gemessen und eingetragen. Alle Garnelen und alle Pygmaeus wohlauf, ebenso wie 5 Jungplatys. Was ist die Ursache für den Tod der beiden?

Zum Thema Silikat im Wasser
eumel6 hat geschrieben:
Ebenso sieht es mit der Silikatabgabe aus. Quarzsand besteht aus Silikaten, die Glasscheiben bestehen aus Silikaten. Wieviel Silikat löst sich wirklich - eine für mich offene Frage. Dann könnte man auch keinen feinen Quarzsand nehmen?!
So denke ich auch, nur, wenn ich kann, versuche ich zumindest mein Gewissen zu belügen, weil ich die Gelegenheit hatte alte Aquarien zu pflegen, bei welchen die Silikatränder nicht mehr zu beseitigen sind. Weiches Wasser ist da vielleicht besser als hartes.

Das sich Silikate lösen ist ja unbestritten, nur der zeitliche Ablauf ist eben nicht einfach zu definieren. Wenn du von "alten" Aquarien schreibst, ist die Frage woher die Ränder kamen. Mangelnde Reinigung? Zumindest wird neben Silikaten auch Polyphosphate dem Leitungswasser zugeführt um die Rohre rein zu halten. Welche Menge dafür zum Einsatz kommt ist lt. Hamburger Wasserwerke abhängig von der allgemeinen Qualität des Wassers, der Temperatur, der Jahreszeit usw. Daher wird die Frage nach den tatsächlich im Wasser gelösten Silikaten bei jedem Wasserwechsel und bei jeder Verwendung von Silikathaltigen Filtermaterial und /oder Bodengrund zu einer Unbekannten. Warum werden die SIO2 Test eigentlich immer für Meerwasser empfohlen und nicht für Süßwasser? Ich vermute einfach mal, dass Silikate im salzigen Wasser deutlich schädlicher sein können oder sind als bei Süßwasser.
Zuletzt geändert von jsc0852 am 15.01.2016 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß aus dem Norden

Jörn
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Meine Becken: 200l Südamerika, 150l Südamerika, 120l Tanganjika, 60l (zzt. leer), 7l (zzt. leer), 2*12l Aufzucht & Quarantäne
Meine Fische: Corydoras Paleatus & Pygmaeus, Rineloricaria Lanceolata, Nematobrycon Palmeri, Gymnocorymbus ternetzi, Hemigrammus erythrozonus, Nannacara anomala, Pterophylum Scalare, L333, LDA16, Neolamprologus Multifasciatus, Otocynclus vittatus
*** Wisst Ihr wie viel Arbeit ein geplatztes 120l Becken macht? Ich leider schon! ***
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Re: Ein Schritt weiter in meinem Hobby.

Beitragvon Ioan C. » 20.01.2016 04:00

Guten Morgen,
jsc0852 hat geschrieben:Und wie bitte, möchtest Du das anstellen? Nitrat wird von Pflanzen gebraucht und verarbeitet, Nitrit fällt sicherlich nicht gleich nach der Fütterung an sondern benötigt seine Zeit um sich zu bilden. Nitrifizierungsprozesse sind auch nicht unbedingt von der Fütterung abhängig, sonder auch von Temperatur, Licht, Pflanzenresten, Mulm, toten Tieren (auch Schnecken, Futtertierreste etc.). Und auch wenn du eine Dauermessung laufen lassen würdest, sind die Rückschlüsse auf das Filtermaterial (gesintertes Material, Tonröhren usw usw.) meines Erachtens nach eher rudimentärer Natur, es sei den, dass Du ausschliesslich über dieses Material filterst.
Die Messung erfolgt gleichzeitig, unter identischen Voraussetzungen, mit unterschiedlichem Filtermaterial.
jsc0852 hat geschrieben:...ich bin, nach all den Jahren die ich inmitten Aquarien verbracht/gelebt habe, so weit dass ich erkennen kann wie es den Fischen geht, und auch sehr oft, warum, auch ohne Wasserwerte zu mesen.

jsc0852 hat geschrieben:Wenn Du in der Lage bist, ohne Wassertest zu bestimmen, was den Fischen fehlt, dann musst du auch nicht den Nitrit-oder Nitratgehalt bestimmen, da sich dieser ja sicherlich bei erhöhten Werten in den Wohlbefinden der Fische widerspiegelt und du weisst was dann zu tun ist.

Ich mache regelmäßige Wasserwechsel bevor den Fischen Unwolsein angemerkt wird, um sie gegen erhöhter bakterieller Belastung zu schützen, da diese sehr viel früher einsetzt als eine erhöhte Nitrat und sonstiger, von nicht spezialisierten Hobbyaquarianer, nicht messbarer aber als existierend bekannter Stoffkonzentration.
jsc0852 hat geschrieben:Ich bin auch nicht der Typ der regelmäßig Wassertest durchführt, zumal diese, wie aus vorherigen Diskussionen hier im Forum (Danke, Jo) ersichtlich ist, auch sehr ungenau sind (bzw. zu hohe Toleranzen haben). Allerdings sollte jeder, der sich auch nur Ansatzweise mit Aquaristik befasst, in der Lage sein, zu sehen wie es seinen Tieren geht. Auf das Verhalten der Tiere Rückschlüsse auf die Wasserwerte (im einzelne) zu ziehen, halte ich allerdings für vermessen.

Dieser Ansicht stimme ich zu, nur, wenn die Stimmung der Fische sich in nur einem Becken von mehreren die gleich behandelt wurden ändert, nämlich in dem in welchen man irgendwas ungewönliches durchgeführt hat, sollte dieser Faktor als Ursache zuerst in Betracht gezogen werden, bevor man andere Untersuchungen macht.
Es ist immer ein Komplex von mehreren Faktoren die den Zustand eines Aquariums bestimmen. Es ist notwendig deren Zusammenwirkung zu kennen, um rechtzeitig Abweichungen vom gutem Zustand auszuschließen.
jsc0852 hat geschrieben:Dazu mal als Beispiel, als ich aus dem Urlaub zurückkam fühlten sich meine Betas sihtbar wohl und gingen gleich auf Jagd nach Lebendfutter. 3 Tage später waren beide tot (in getrennten Becken versteht sich). Wasserwerte gemessen, alles normal, wie auch x mal vorher gemessen und eingetragen. Alle Garnelen und alle Pygmaeus wohlauf, ebenso wie 5 Jungplatys. Was ist die Ursache für den Tod der beiden?

Dazu kann und möchte ich mir kein Urteil bilden, angesichts der fehlenden Kenntnissen über die Gesamtsituation der Tiere und deren Lebensumständen. Solche Fragen sollte sich jeder Pfleger möglichst richtig selbst beantworten können, bevor Tiere in Obhut genommen werden.
jsc0852 hat geschrieben: Wenn du von "alten" Aquarien schreibst, ist die Frage woher die Ränder kamen. Mangelnde Reinigung?

Mir ist nicht bekannt wie oder woraus die Ränder entstanden, da die Aquarien seit ca. 10-15 Jahre in Gebrauch waren als ich ihre Pflege ubernommen habe. Ich sollte die Ränder möglichst unsichtbar machen, was mir nur teilweise gelang, nach der Kalkentfernung.
Zuletzt geändert von Ioan C. am 20.01.2016 04:35, insgesamt 4-mal geändert.
MfG Ioan C.
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