Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

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Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 31.03.2015 10:45

Hallo

muss mich als erstes mal entschuldigen, ich hab viel zu wenig Fotos gemacht, deshalb leider nur viel viel Text und ein paar wenige Fotos.

ich besitze seit mittlerweile über 2 Jahren eine Gruppe C. aeneus "black". Jegliche Vermehrungsversuche endeten so:

- Es war schwer genug die Tiere überhaupt zum ablaichen zu bewegen. Osmosewasser, kalte Wasserwechsel über 10 Tage hinweg, Tiefdruckgebiete abwarten... Alles hatte nur sehr mäßigen bis oftmals auch gar keinen Erfolg.
- Wenn sie dann doch mal abgelaicht haben (was mir vllt. 3x gelungen ist) sind 90% der Eier schon nach weniger als 48 Stunden, oftmals innerhalb der ersten 24 Stunden verpilzt. Egal wie ich sie aufbewahrt habe, egal was ich probiert habe... Seemandelbaumblätter, viel Bewegung mit Sprudelstein, ohne Sprudelstein, im Einhängekasten, in kleinen Dosen,.... nichts hat wirklich geholfen.
- Von den 10% die geschlüpft sind, sind nochmal locker die Hälfte innerhalb der ersten Stunden bis Tage gestorben. Schlussendlich war ich froh wenn ich aus 100 Eier 5 Tiere groß brachte. Lohnenswert gleich 0

Nicht nur ich hab das Problem, auch von Kollegen vom hört man das gleiche aus allen Richtungen, denen gehts genauso wie mir und das sogar mit den einfachsten Arten (aeneus ist nun wirklich nichts schwieriges sollte man meinen...)

Von Wasser gepansche über komplizierste Kohlefilter, Osmose, bis zum Regenwasser hab ich viel gehört... Manche hatten damit wieder teilweiße Erfolg. Der Begriff geistert immer durch die Gegend, beweißen kann es niemand 100%ig. Auch mein Wasserversorger stritt es ab, die Mail die ich geschrieben hab (gesehen durch die ganzen Zitate die mir mitgesendet wurden) ging bis in verschiedene Labore, überall wurde von Polyphosphate ebenso Aluminiumverbinden (Aluminiumhydroxid) abgestritten, "Sowas verwenden wir nicht weder dauerhaft noch temporär". Obs stimmt, keine Ahnung...

Aber was ist nun die "Lösung"? Sollten es wirklich Polyphosphate sein, ist das große Problem, dass man sie kaum rausgefiltert bekommt, selbst mit Osmoseanlage bekommt man sie angeblich kaum raus, beweißen kann ich es nicht nur sagen das ich auch auf reinem Osmosewasser wenig/keinen Erfolg hatte. Vielleicht stimmt es also?

Mein Gedanke nun, wenn man es nicht rausfiltern kann, warum dann nicht versuchen das Zeug zu binden? Was bindet Giftstoffe? Klar Wasseraufbereiter... Welcher? Gute Frage.
Bin dann über das Produkt Easylife und diese gestolpert. Hört sich interessant an und mal eine Dose Easylife gekauft. Die ersten Erfolge waren relativ schnell sichtbar, damals haben meine C. aeneus "black" schon nach kurzer Einsatzzeit relativ schnell abgelaicht, leider fehlte mir damals die Zeit mich um die Eier zu kümmern und so ist wieder viel verpilzt, es kam nur wenig durch. Auch Protokoll hab ich damals keins geführt... Die Zeit hat einfach gefehlt.

Die letzten 3 Monate dann lies ich meine C. aeneus "black" dauerhaft auf reinem Osmosewasser, relativ wenig Futter, relativ wenig Wasserwechsel und wenn Wasserwechsel dann hab ich auch direkt reines Zeolithpulver (ist günstiger als Easylife und sollte eigentlich genauso wirken) mit dazugegeben. Von der Menge her etwa 1 TL (Teelöffel) auf 54l Wasser (es ist ein 54l Becken bei einem 50%igen WW hab ich ca. einen halben TL verwendet). Als Zuchttiere dienen ca. 15 Tiere wovon ein paar allerdings noch etwas Jung sind.

Vor 2 Wochen kam ich dann an ran, das war für mich der Zeitpunkt jetzt leg ich los!
Es wurde die Woche also viel Tubifex gefüttert, dazu viel gefrohrene schwarze Mülas, das Becken war teilweise richtig dreckig vor lauter Futter. Das ganze geschah etwa in der Woche von 16.3 bis 21.3. Am Sonntag den 22.3 gings dan los, der erste kalte WW von 26°C auf 20°C runter und belassen. Montag dann nochmal ein kalter WW runter auf 16°C und wieder bis 20° aufgeheizt. Auch Dienstag wieder ein WW auf 17°C runter und vergessen den Heizstab umzustellen so das wieder bis 25°C aufgeheizt wurde. Jeder Wasserwechsel mit reinem Osmosewasser, etwa 60-70% von der Menge her und auch immer ein halber TL Zeolith. Mittwoch Mittag dann der Erfolg. Es gab Eier. Das ablaichen zog sich noch bis Abends hin und war dann relativ schnell beendet.

Die ersten Eier kamen in einen der bei den ausgewachsenen Corys im Becken hängt welches wieder auf 25°C aufgeheizt wurde, geschätze 70-80 Eier werden es schon gewesen sein. Ein paar wenige Eier kamen in einen Eggtumbler von , der rest wurde in 4 kleine Schälchen verteilt.

Am Freitag ging das Schlüpfen dann los:
- Der Ernstkasten hatte etwa eine Erfolgsrate von 75%, geschätzt 3/4 sind geschlüpft, verpilzte Eier hab ich bis Freitag noch gar keine entfernt, weil es einfach bis dahin noch keine gab ;)
Am Samstag entstanden dann folgende Fotos im Ernstkasten:

wie man gut erkennt, fangen die restlichen Eier nun das verpilzen an, ich hab sie dann am Samstag abgesaugt und in einen extra Behälter noch bis heute aufbewahrt, es sind noch ein paar wenige geschlüpft, den Rest der Eier hab ich dann heute weggeworfen (verfüttert)
Heute seh ich die kleinen schon fressen und aktiv rumsausen, ich würde behaupten bisher sieht alles Top aus! Geschätzt 40-50 Jungtiere.

Der Eggtumbler hatte ein großes Problem:
- Er hat von unten relativ viel Mulm angesaugt so das die Eier schon nach 24 Stunden fast im Mulm lagen, leider hab ich vergessen davon ein Foto zu machen. Kurz nach dem reinlegen der Eier sah es so aus:

Dennoch schlüpften hier auch ca. 5 Corys

Die Schälchen haben auch relativ gut geklappt, das Wasser war dort etwas kälter so das sich das schlüpfen von Samstag bis heute hinzog. Schlupfrate von ca. 50% kann ich auch hier vermelden und selbst bis heute sind noch keine Eier verpilzt. Ob der Rest noch schlüpft? Keine Ahnung aber die Schälchen stören nicht somit kann ich sie noch ein wenig stehen lassen :) Was mir nur in den Schälchen aufgefallen ist, einzelne Tiere kamen nicht aus der Eihülle. Der Schwanz guckte raus und zappelte aber der Kopf blieb im Ei stecken. Die Tiere sind natürlich gestorben. Waren nur Einzelfälle, geschätzt 5-10 Eier. Vermutungen aus dem Internet:
Zuviel SMBB und zu braunes Wasser macht die Eier hart und die Tiere kommen nicht raus. Obs stimmt? Braun war mein Wasser auf jeden Fall, vielleicht zu braun? Da es aber nur Einzelfälle waren kann ich noch mit leben.

Was in den Schälchen und im Eggtumbler geschlüpft ist, kam in ein 12l Becken mit dünner Sandschicht am Boden und einen Luftheber mit feinsten Filterschwamm (bereits eingefahren, der läuft schon seit Monaten) als Filter. Leider gehen die kleinen Corys da drinnen fast unter :( Beobachten ist schwer aber man sieht sie immer mal rumwuseln, Menge hab ich absolut keine Ahnung. Was ich da aber so umgesetzt habe, müssten das locker 20 eher 30 Tiere sein vielleicht sogar noch mehr. Habs verplant zu zählen sorry.

Die als erstes beschriebene Probleme hatte ich diesmal also gar nicht. Jetzt kann ich natürlich behaupten das liegt am Zeolith. Ist dem wirklich so? Sicher sagen kann ich es nicht und genau deshalb besteht der Thread auch aus vielen vielen Fragezeichen... Jetzt bräuchte ich einige Corydorashalter die die selben Probleme wie ich (oben beschrieben) haben und auch mal Zeolith testen möchten. Also wer testet? Bitte unbedingt melden, ich bin wirklich gespannt ob es vielleicht die Lösung ist.

Ich schau mal ob ich morgen dazu komme, sowohl das 12l Becken wie auch den Ernstkasten noch zu fotografieren. Ich werde den Thread hier dann weiter fortsetzen.

mfg

Christian
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon pel » 31.03.2015 14:30

Hallo Christian,

vielen Dank für deinen spannende Bericht und die Rückmeldung zu den verschiedenen Eilagerungs Varianten! Sehr spannend!

Weiterhin viel Erfolg wünsche ich!
Viele Grüße,
Philip
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon eumel6 » 31.03.2015 19:08

Hallo,

ich habe den Eindruck, dass unser gelobtes Trinkwasser für Haltungs- und Zuchtzwecke immer weiter schlimm verbessert wird. Mal ein paar Gedanken zu Polyphosphaten machen, aber gibt es da überhaupt Mitstreiter auf der Strecke.

gruß jo
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon pel » 01.04.2015 16:41

Hallo Jo,

was meinst du mit "Mitstreitern auf der Strecke" bzw. Gedanken machen? Formuliere mal einen Plan :)

Lg,
Philip
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 03.04.2015 20:23

Hallo zusammen

nicht viel Zeit, daher nur eine kurze Info. Bisher sieht alles gut aus. Im Ernstkasten kann ich regelrecht beobachten wie sie sich die Bäuche vollschlagen aber auch im 12l Becken wuselt es ganz gut :)

Ein paar Bilder hab ich auch dabei



und dann muss ich auch schon wieder weiter, schöne Ostern wünsche ich euch allen :)

mfg

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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 06.04.2015 11:09

Hi

und alles weiterhin im grünen Bereich :) Ich bin sehr zufrieden, keine sichtbaren Ausfälle und auch im 12l Becken werden es immer mehr die man gleichzeitig sieht :) Allerdings macht das Becken deutlich mehr Arbeit als der Ernstkasten da man regelmäßig reinigen muss.

Aus dem Ernstkasten gibt es heute ein Video (unten rechts auf HD stellen):



mfg

Christian
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 09.04.2015 15:29

Hallo

kurze Zwischeninfo, heute nach dem füttern war es sehr sehr ruhig im Ernstkasten. Die Tiere saßen absolut ruhig herum und liesen mich mal durchzählen. Ich kam auf 48 Jungfische welche schon deutlich gewachsen sind. 2 oder 3 von denen scheinen aber etwas zurückgeblieben zu sein, deutlich kleiner und heller... Der ganze Rest sieht aber Top aus ich bin sehr zufrieden.

Auch im 12l Becken klappt es ganz gut wobei mir die Tiere im Vergleich etwas kleiner vor kommen ich vermute, dass das füttern im Ernstkasten einfach besser klappt als im 12l Becken.Zählen ist hier schwerer weil sich immer Jungtiere unterm Filter aufhalten und ich sie dort nicht sehe, 10 sind es aber auf jeden Fall.

mfg

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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 25.04.2015 15:50

hi

das 12l Becken ist wohl gekippt, irgendwie hab ich kein Glück damit. Es sind nach und nach Jungtiere gestorben so das es am Ende noch 3 Stück waren die ich raus hab. So kamen sie in mein neues 77l Becken im Regal. befüllt mit reinem Leitungswasser und 7 junge(3-5cm) L-Welse. Hatte eigentlich nicht wirklich Hoffnung das dies klappt, aber sie sind abends die ersten an den Welstabs und auch das zwischendurch reingeworfenen ArtemiaSoft Granulat wird gefressen, sie wachsen und sind aktiv im Becken unterwegs. Ich denke die relativ starke Strömung und viel Sauerstoff (großer TLH und ein stark blubbernder Sprudelstein) bekommt ihnen ganz gut.
Werde demnach von den 12l Aufzuchtbecken etwas Abstand halten, leider hab ich keine Wasserwerte (Nitrit&co) somit kann ich nicht exakt sagen was schief lief. Als Bodengrund war eine feine Sandschicht die hab ich aber beim Wasserwechsel immer wieder aufgewühlt. Ob dabei was schief lief? I don't know...

Viel besser macht sich der Ernstkasten. Da drinnen ist ein richtiges gewusel und die ersten haben (geschätzt) den ersten Zentimeter (vielleicht schon deutlich mehr? Ich bin nicht gut im schätzen, weiß nicht wie manche sagen können, "na der ist 1,3cm groß..." ich kann es nicht) locker erreicht, Menge vielleicht 40 Tiere, ich weiß es nicht genau kann nur schätzen... Ja die ersten, leider ist das Wachstum ziemlich ungleichmäßig, von richtige Brocken bis ziemlich kleine ist alles dabei. Bin am überlegen da einige raus zu nehmen und die Menge zu verringern. Oder ich werf sie gleich alle in das 77l Becken und zieh sie da weiter groß, Problem hier sitzen sie auf fast reinen Osmosewasser, das 77l Becken ist Leitungswasser mit KH gegen 12? Überstehen sie den Umzug? Bei den anderen 3 (saßen ja auch auf reinen Osmosewasser) hat es ja auch einwandfrei geklappt also warum nicht? Mein geplantes 45l Becken wird wohl für diesen Wurf nicht mehr rechtzeitig fertig :( Guter Rat ist jetzt Teuer, wer hat einen für mich?

Achja und hat jemand Infos wie groß C. aeneus nach etwa 4 Wochen sein sollten?

edit: Da schätzen einfach nicht meine Stärke ist mal eben 2 rausgefangen und in ein Glas gesetzt (dabei ist mir versehentlich einer aus dem Netz ins Elternbecken gejumpt c'est la vie den erwisch ich nie wieder), es waren 2 mittelgroße nicht die größten aber auch nicht die kleinsten. Der größere von den 2 hatte etwa 1,8cm Geamtlänge der andere lag bei etwa 1,6cm. Man sieht ich kann echt nicht gut schätzen hab aber Ideen um doch vermessen zu können ;)

mfg

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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 05.05.2015 09:36

hi

mittlerweile stelle ich fest, das die 3 im 77l Becken im Wachstum die aus dem Ernstkasten aufgeholt haben. Für mich ein Zeichen das nun Platz vor Futterdichte geht. Demnach hol ich jetzt gleich nach (meinem ;) ) essen den Ernstkasten aus den Becken und leere ihn im 77l Becken. Dann dürfen sie dort weiter wachsen :)

Ansonsten sieht weiterhin alles super aus.

edit:
Ich pass sie gerade an, eine fotografische Zählung kam auf folgendes:
46 Tiere die ich gerade anpasse, davon ca. 5 Tiere die etwas krumm oder dürr sowie sehr klein aussehen. Beim rausfangen aus dem Ernstkasten sind mir ca. 4 Tiere entwischt ins Elternbecken. Die Menge von 50 Jungtiere kommt also sehr gut hin :)

mfg

Christian
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Re: Corydoras aeneus "black" - Die Lösung gegen verpilzen?

Beitragvon Christian » 10.05.2015 18:25

Hi

auch hier mal ein Update.
Nach einigen beobachten kam ich zu den Schluss die Tiere etwas zu lange im Ernstkasten belassen zu haben. Man merkt ihnen den Platzmangel etwas an. Das nächste mal ziehen sie nach spätestens 3 Wochen aus.

Ein Video kurz nach dem Umzug ins große Becken (ist schon ein paar Tage alt):



gefüttert wurden hier noch gefrohrene Cyclops die neben Granulat, lebende Artemia und Mikrowürmchen gefüttert wurden. Man sieht es den Tieren schon leicht an, das sie nicht ganz so toll gewachsen sind wie sie sollten, ein paar extreme Außreiser nach unten aber auch nach oben sind dabei.

Mittlerweile bin ich auf fast reines Regentonnenfutter umgestiegen. Meine Regentonne bietet mittlerweile Cyclops, Wasserflöhe und auch langsam schwarze Mückenlarven kostenlos an :) Nur mit den schwarzen Mückenlarven, die es heute das erste mal gab, kommen die kleinen noch nicht wirklich klar, es wurden zwar einige vernichtet aber sind auch noch viele übrig... Ich hoffe mal das wird keine Mückenplage hier :/ Die Cyclops und Daphnien werden innerhalb weniger Stunden restlos vernichtet, zwischendurch gibt es auch noch Granulat und von den Welstabs die Abends für die L-Welse im Becken landen wird auch genascht ;)
Man sieht es den Tieren mittlerweile auch an, das ihnen der Mehrpolatz gut bekommt, sie wachsen deutlich besser und sehen auch jetzt schon "gesünder" aus als im Video und das nach nicht mal einer Woche.

mfg

Chris
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