Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon Christian » 14.06.2015 18:50

hi

also 2,5cm ist schon verdammt klein für L-Welse selbst für den L15. Ich hab damals meine L38 mit ca. 3,5cm geholt und auch da ist mir einer verstorben. Hab sie eingesetzt einer hat Panik bekommen, ist 3x durchs Becken geschossen und lag dann Tod dort. Hab ihn noch 2 Tage in einem Glas aufbewahrt aber er tat nix mehr.

Mittlerweile bin ich der Meinung L-Welse nicht mehr unter 5cm holen, klar klappt es sehr oft bei kleineren auch aber die Gefahr das was schief läuft ist da dann doch relativ hoch.

Naja Thermometer theoretisch vielleicht ja aber das ist auch alles so ein herumgerate, was soll da schon dran gewesen sein? Ich glaube eher nicht.

Was theoretisch sein könnte, wenn das Becken erst so kurz stand, ein starker Ammoniak Anstieg, daher auch meine Frage nach dem PH (je höher der PH desto mehr Ammonium [ungiftig] wandelt sich in Ammoniak [giftig] um, gibt es im Netz Tabellen&Formeln dafür um das zu errechnen). Ammoniak kommt in der Stoffwechselkette vor Nitrit und wenn noch kein Nitrit da war, könnte es theoretisch ein Ammoniakpeak gewesen sein. Dafür würde es einen Wassertest geben, wenn du es wissen willst, schaff dir einen an ;) Allerdings läuft nach meinen Infos die Stoffwechselkette Ammoniak -> Nitrit sehr schnell ab, wenn du den Test erst morgen kaufst, kann es u.U. schon zu spät sein. Du könntest jetzt auch mal (falls das Becken noch steht und kein WW gemacht wurde) die nächsten Tage den Nitritwert beobachten. Steigt er dramatisch an, könnte dies die Ursache gewesen sein (das jetzt vorhandene Ammoniak sollte sich später in Nitrit umwandeln was du wunderbar testen kannst ;) ). Allein schon weil es mich interessiert und ich dies noch nie praktisch gemacht habe, würde es mich freuen wenn du das machen könntest. Bin auf das Ergebnis gespannt, ich hoffe du hast das Quarantänebecken noch nicht abgebaut?

mfg

Chris
Zuletzt geändert von Christian am 14.06.2015 18:56, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 14.06.2015 19:11

Christian hat geschrieben:hi

also 2,5cm ist schon verdammt klein für L-Welse selbst für den L15. Ich hab damals meine L38 mit ca. 3,5cm geholt und auch da ist mir einer verstorben. Hab sie eingesetzt einer hat Panik bekommen, ist 3x durchs Becken geschossen und lag dann Tod dort. Hab ihn noch 2 Tage in einem Glas aufbewahrt aber er tat nix mehr.

Mittlerweile bin ich der Meinung L-Welse nicht mehr unter 5cm holen, klar klappt es sehr oft bei kleineren auch aber die Gefahr das was schief läuft ist da dann doch relativ hoch.

Naja Thermometer theoretisch vielleicht ja aber das ist auch alles so ein herumgerate, was soll da schon dran gewesen sein? Ich glaube eher nicht.

Was theoretisch sein könnte, wenn das Becken erst so kurz stand, ein starker Ammoniak Anstieg, daher auch meine Frage nach dem PH (je höher der PH desto mehr Ammonium [ungiftig] wandelt sich in Ammoniak [giftig] um, gibt es im Netz Tabellen&Formeln dafür um das zu errechnen). Ammoniak kommt in der Stoffwechselkette vor Nitrit und wenn noch kein Nitrit da war, könnte es theoretisch ein Ammoniakpeak gewesen sein. Dafür würde es einen Wassertest geben, wenn du es wissen willst, schaff dir einen an ;) Allerdings läuft nach meinen Infos die Stoffwechselkette Ammoniak -> Nitrit sehr schnell ab, wenn du den Test erst morgen kaufst, kann es u.U. schon zu spät sein. Du könntest jetzt auch mal (falls das Becken noch steht und kein WW gemacht wurde) die nächsten Tage den Nitritwert beobachten. Steigt er dramatisch an, könnte dies die Ursache gewesen sein (das jetzt vorhandene Ammoniak sollte sich später in Nitrit umwandeln was du wunderbar testen kannst ;) ). Allein schon weil es mich interessiert und ich dies noch nie praktisch gemacht habe, würde es mich freuen wenn du das machen könntest. Bin auf das Ergebnis gespannt, ich hoffe du hast das Quarantänebecken noch nicht abgebaut?

mfg

Chris


Hey Chris,

ist leider gerade alles ein Herumraten :(

Ich schaue, dass ich das nächste mal größere Tiere erwische. Vielleicht klappt das ja besser. Die Peckoltia pulcher waren auch "nur" 4,5cm groß. Haben sogar ein "normales" Umsetzen gut verkraftet. (Also Tüte ins Wasser => Wasser in die Tüte => Warten ect.)

Leider hab ich das Becken schon heute mittag wieder abgebaut und gereinigt. :wink:
Bevor ich das nächste mal was reinsetzte koch ich alles noch mit heißem Wasser ab.
Ich tendiere eher zu den 7,5 beim pH-Wert, das wäre aber kein Ammoniakpeak oder? Bei Ammoniakpeak denke ich eher an 8,0+?

Vielleicht soll es ja nicht sein, dass ich die L-15 haben darf :wink:

Gruß David
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 17.06.2015 16:39

Hey Leute,

inzwischen habe ich mich von meinem Missgeschick erholt. :mellow:
Zwischenzeitlich war ich wirklich drauf und dran das ganze hinzuschmeißen und abzubauen. (Also das Welsbecken) :wink:

Zum einen ja, dass die Welse gestorben sind, zum anderen, dass ich das Aquarium nicht wirklich auf die Werte bekomme, die ich dort sehen möchte.
Das ganze hat mich schon frustriert...

Nunja aber da ich doch ein wenig wie Unkraut bin, habe ich entschlossen -trotz der Rückschläge- weiterzumachen.

Gestern habe ich das Welsbecken gereinigt und einen 90% TWW gemacht. (Habe immer noch einen erhöhten Nitritwert)
In diesem Bereich, habe ich auf jeden Fall was dazugelernt.
Ich messe inzwischen die Temperatur des Wassers, das ich dazugeben möchte. (1-2°C Unterschied finde ich immer noch nicht schlimm)

Das Becken hat eine Temperatur von 28,3°C. Das Destillierte Wasser hat ca 19-21°C.
Kippe ich jetzt 10 Liter destilliertes Wasser rein, komme ich auf 27,6°C, die aber sehr schnell wieder auf 28°C klettert. (Das war vorgestern)
Soweit so gut. Ich habe aber leider gestern nur noch einen Kanister destilliertes Wasser dagehabt, somit musste ich auf Leitungswasser umsteigen. (Laut Adam Riese, habe ich also 5l Destilliertes Wasser und 75l Leitungswasser genommen) War auch zu Faul, mir nochmal destilliertes Wasser zu holen. Ab nächster Woche, werde ich dann das ganze umdrehen und beim TWW 5-10% Leitungswasser nehmen und 90-95% Destilliertes Wasser.

Somit habe ich heute folgende Werte:

KH: 9°dH
pH: 7,5-8
NO2: 0,2mg/l
O2: >8,0mg/l


Leider bekomme ich meinen pH-Wert einfach nicht gesenkt. Jetzt auch wieder schwerer, da ich ja das Leitungswasser genommen habe. :wink:
Muss ich mir wohl doch eine Torfkanone bauen, da ich mit den Chemischen Keulen nichts anfangen kann und will. :)
Vorallem, muss ich mir nen anständigen pH-Meter bestellen, da der auch nach der Kalibrierung recht skurille Werte anzeigt. Destilliertes Wasser z.B. laut Tröpfchentest 7,0 laut pH-Meter zwischen 6,0-8,5 das Ding schwankt unglaublich. Einfach Schrott...
Gerade eben habe ich noch einen bestellt, der per Kabel ins Aquarium gehägt wird. Vielleicht ist der ja besser. :)
Mal sehen ob das was wird. @ Chris, ist so ähnlich wie dein China-pH-Meter :happy:

Am Freitag, werde ich mit meiner Freundin, nochmal zu dem Großhändler fahren. Mal schauen ob der noch die L15 da hat.
Wenn ja werde ich mir nochmal welche mitnehmen und hoffentlich werden es die Tiere diesesmal überleben. Ich hoffe ja auch, dass ich nicht wieder so nen Mist baue. :wink:


Gruß David
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon eumel6 » 17.06.2015 17:53

Hallo,

Destilliertes Wasser z.B. laut Tröpfchentest 7,0 laut pH-Meter zwischen 6,0-8,5 das Ding schwankt unglaublich. Einfach Schrott...

Nicht unbedingt Schrott, nur die Elektrode ist nicht für dest. Wasser geeignet.
Du hast noch einen weiten, weiten Weg vor dir in der Aquarienchemie. Nimm dest. Wasser und salze es mit Kochsalz und miss dann mal. Besser wäre mit KCl.

gruß jo
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon Christian » 18.06.2015 07:29

Hi

das was Jo gesagt hat, ist mir soweit auch bekannt. Liegt daran das zum messen des PH Wertes ein Strom fliesen muss was bei demineralisiertem Wasser nicht (oder nur sehr gering) möglich ist. Die Lösung des Problems hat Jo schon gesagt wobei man davon ausgehen kann das reines Osmosewasser erst mal sehr nahe an PH7 liegt.

Mal "Back to the roots"...

Mit KH9 wirst du auch kaum unter PH7 kommen da kannst du dich drehen und winden solang du willst ;) Senk den KH und du kommst auch mit dem PH runter. Ich grübel nur ob dieses brutale Wasserdrehen überhaupt notwendig ist. Ich würde das ganze an deiner Stelle deutlich sanfter angehen.

Nehm reines Leitungswasser (KH 10-11 wenn ich es richtig im Kopf habe) und pass darauf deine Welse in Ruhe an. Lass sie über einige Monate erst mal in Ruhe eingewöhnen und wechsel weiter mit Leitungswasser. Wenn dann alles gut ist und alles stabil kann man langsam(!!) anfangen an den Werten mit Osmosewasser zu drehen. Genau so hab ich es auch mit meinen L38 gemacht (hab sehr ähnliches Wasser hier KH bei ca. 12 und Leitwert über 700µS/cm) und das klappte relativ problemlos.
Vorteil davon: Wenn man Fische von harten (Transportwasser des Händlers) in weiches Wasser (dein zusammengepanschtes Aquariumwasser) umsetzt kann es sehr schnell zu sehr großen Problemen kommen (osmotischer Schock) andersherum wenn das Transportwasser weich und dein Aquariumwasser hart ist, ist das ein viel viel kleineres Problem für die Tiere und aus eigener Erfahrung kann ich Fische von LW <100µS/cm in Wasser mit LW 750µS/cm ohne anpassen umsetzen, andersherum hab ich es nie gewagt aus den genannten Gründen)

Was mir jetzt gerade aufgefallen ist, du hast doch gar keine anderen Fische im Welsbecken oder? Warum dann Quarantäne durchführen? Das ist mir bisher komplett entgangen aber in meinen Augen ist das dann eher unnötig. Mach am Tag vor dem abholen der Fische nochmal einen 90%igen WW, setzt die Fische ein und mach nach ca. 4-5 Tagen einen normalen (50%?!) Wasserwechsel und halte dann den Ryhtmus.

P.S. Schon mal drübert nachgedacht die Fische irgendwo von Privat zu holen? Bin bei Händlern immer ein wenig skeptisch und wenn er dir Tiere <3cm verkauft wächst die Skepsis nur weiter an...

mfg

Chris
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 18.06.2015 14:15

Hey Jo, Hey Chris,

Also schnell zum dest. Wasser:

Trotz Salzzugabe (normales Kochsalz, KCl hab ich jetzt nicht extra aufgetrieben) schwankt das Ding von 6,5 bis 8,5. Also neu kalibriert. Kalibrierflüssigkeiten angemischt auf 4,0 und 6,86
Der pH-Meter zeigt ganz brav 4,01 und 6,85 (mit 0,01+/- kann ich leben.) Gut dann nochmal gespült mit dest. Wasser.
In das gesalzte dest. Wasser gehalten => Schwankungen von 6,9-8,0

Nunja also nicht aufs Destillierte Wasser ausgelegt. Das Strom fließen muss ist mir schon klar.
Ich weiß klar noch nicht alles sonst wäre ich ja auch kein Anfänger ;)

Test Leitungswasser:

Soll laut Messbericht 7,55
Ist Tröpfchentest 7,0-7,5
Ist pH-Meter (Nach kalibrierung s. Oben) Schwankung von 6,7-8,6.

Test Aquariumwasser groß:

Ist Tröpfchentest 7,0-7,5
Ist pH-Meter 7,05-9,1!!

Test Aquariumwasser Welsbecken:

Ist Tröpfchentest 7,5-8
Ist pH-Meter 7,24-9,3!!

Öhm joa. Keine Ahnung... Vielleicht bin ich ja auch nur zu doof dafür. Aber die Werte über 8,6-9,3 machen mich Wahnsinnig... Da müssten meine Fische im großen Becken alle Rückenschwimmer werden...
Für mich ist das Ding so ungenau wie nen 90°Augenmaß oder nen Schätzeisen...
Hat aber auch nur 9€ irgendwas gekostet... Da erwarte ich nicht viel ;)

Zum anderen Thema:

Warum Q-Becken?

=> Im Becken habe ich immer noch den "Pilzbefall" / "Bakterienteppich" auf einer Wurzel, der hält sich sehr hartnäckig. Auch absaugen ect. hat nicht viel gebracht.
Die Wurzel, fliegt, wenn das bald nicht besser ist auch raus...
=> Im Becken ist noch ein erhöhter Nitritwert (0,2-0,3mg/l), der auch noch nicht ganz verschwunden ist. (Er fällt und mit den nächsten ein, zwei Wasserwechsel dürfte das ganze verschwunden sein.)

Warum ich bestimmte Wasserwerte erreichen möchte?

=> Vielleicht habe ich mich da zu sehr von allen Quellen beeinflussen lassen. Überall steht pH rund 5,5-7,5. Weiches Wasser ect.
Werde deinen Tipp beherzigen und wirklich auf mittelhartes Wasser die Fische pflegen. (Bedeutet in der Anfangsphase auch weniger Aufwand für mich)
Irgendwann werd ich wohl dann doch die Tiere langsam an weicheres Wasser heranführen.

KH 10-11°dH stimmt teilweise. Beim großen Becken hat sich der Wert auf 10-11°dH eingependelt. (Dort habe ich auch Wasser ausm Nachbarort verwendet und das liegt bei 3,2°dH)
Laut Wasserversorungsbericht sollte er bei 17°dH liegen ausm Hahn kommen aber rund 12-14°dH.

Thema Beschaffung:

Leider kenne ich noch nicht sehr viele Leute die Aquarien haben. Zum größten Teil alles Händler und der ein oder andere Verkäufer der Privat auch ein Aquarium besitzt.
Einen Verein o.Ä. gibts bei uns nicht. Zumindest nicht, dass ich wüsste. Der nächste Verein ist rund 100km entfernt, der auch im Internet vertreten ist, aber als ich dort auf der Homepage war, sind mir einige Negative Dinge aufgefallen und dann wollte ich mich nicht an die wenden.
Somit bleibt mir das Internet und die Händler.

Im Internet finde ich sehr selten in der Umgebung welche, die Nachzuchten verkaufen. Meist irgendwelche Guppys, Mollys, Ansitrus sp. und Panzerwelse.
Auch im Umkreis von Rund 200km, habe ich wie gesagt nur einen gefunden und wie sich herausgestellt hat ist das der Großhändler.
Somit bleibt mir nur diese Möglichkeit, da ich die L15 ja unbedingt will.

Thema osmotischer Schock:

Wurde auch in meinen neuen Buch über Harnischwelse angeschnitten. Interessant, wusste ich noch nicht.
Ich weiß klingt jetzt sehr seltsam, dass sich ein Anfänger über Harnischwelszucht informiert, da möchte ich aber Anmerken, dass ich das Buch nicht als Hilfe zur Zucht nehme, sondern die allgemeinen Dinge (Einrichtung, Technik, Artenbeschreibung ect) ausführlicher wahrgenommen habe, wie in anderen Büchern.


Gruß David
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 20.06.2015 14:10

Hi Leute,

gestern ist ja der pH-Meter gekommen den ich mir bestellt hatte.
Nach der Kalibrierung, welche ich mit dem Netzteil machen musste (Batterien waren absolut nichts.) hat der pH-Meter ordentliche Messwerte angezeigt. Selbst bei dest. Wasser waren die Schwankungen nicht so extrem wie bei dem anderen. (6,9-7,3 im vgl. zu den 6,9-8,0)
Sieht zwar ein wenig billig aus, stimmt mich aber zufrieden wie "genau" er ist.
Auch das Leitungswasser bestimmt er genauer mit 7,65 +/- 0,05.
Beim Aquarium liegt der pH-Wert bei etwas über 8,1 (8,11-8,14) Tröpfchentest zeigt auch 7,5-8 an. Finde ich nicht ganz so schön. Ich beobachte einfach mal was die nächsten Tage passiert.


Gestern Mittag bin ich dann los, mir nochmal die L15 zu holen. Der Händler hatte nur noch 3 Stück. Die habe ich dann mitgenommen. (Größe 4-5cm)
Die sind gerade noch im Q-Becken. Die letzten großen Wasserwechsel haben wohl gegen den "Pilz" / "Bakterienrasen" geholfen. Bis jetzt hat er sich noch nicht wieder gebildet. Heute auch nochmal nen großen Wasserwechsel gemacht. Wie schon von mir angenommen, verschwindet der Nitritgehalt stetig. Inzwischen sind es noch 0,1mg/l. Mit dem morgigen Wasserwechsel ist das Nitrit dann endgültig Geschichte.


Ich habe auch das Becken ein wenig umgestaltet, da ja noch keine Bewohner im Becken sind.
Hier mal noch ein kleines Bild.



Dazu werde ich jetzt noch zwei oder drei Melanoides tuberculata, sofern ich welche finde, hinzufügen zum Bestand.

Wünsch euch allen nen schönes Wochenende
Gruß David
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 22.06.2015 06:23

Morgen zusammen,

leider habe ich schon wieder schlechte Neuigkeiten.
Als ich vorhin von der Arbeit kam, habe ich noch schnell im Wohnzimmer nach den L-15 geschaut.
Wieder sind alle Fische tot.
Gestern beim Wasserwechsel, habe ich darauf geachtet, das das Wasser nicht zu kalt ist. Es hatte 27,8°C (digital gemessen) Das Q-Becken ist bei 28,2°C. 0,4°C bringt keine Fische um.
Gefüttert wurde nur ganz leicht (1/2 Tablette Spirulina Tabs) gestern ca 1,5h vor dem Wasserwechsel. (Somit konnte ich alle Futterreste die übrig waren heraussaugen). Das Wasser habe ich auch rund 20 Minuten stehen lassen. Habe 4 Liter gewechselt. (Von rund 10 Liter)

Nitrit liegt bei 0,0mg/l.
pH-Wert liegt bei 7,9 (Digital gemessen).
Nitrat liegt bei ~15mg/l.
O2-Gehalt bei 8mg/l.
KH liegt bei 12°dH.

Es tut mir wahnsinnig Leid um die Fische. Da ich jetzt insgesamt 8 Peckoltia sp. L15 verloren habe, werde ich das ganze Projekt einstampfen. Heute mittag, werde ich das Welsbecken abbauen, ohne das auch nur ein Wels dort hausen konnte.

Sorry für die Zeit die ich euch mit meinen Fragen geraubt habe.

David
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon eumel6 » 22.06.2015 08:44

Hallo David,

ist ja eine böse Geschichte.

Es tut mir wahnsinnig Leid um die Fische. Da ich jetzt insgesamt 8 Peckoltia sp. L15 verloren habe, werde ich das ganze Projekt einstampfen. Heute mittag, werde ich das Welsbecken abbauen, ohne das auch nur ein Wels dort hausen konnte.

Nicht so schnell aufgeben.
Hypothese Fischempfindlichkeit
Ist dein Becken wirklich so welsfeindlich? Besorg 1-2 kleine Wald-Wiesen-Ancistren, ob die auch umkippen.
Die Frage die beantwortet werden sollte: Liegt es mehr am Becken oder an der Fischart? Sind die L15 empfindlich und wenn, worauf sind sie empfindlich?

Hypothese Giftwirkung
Oder noch einfacher - setzt lebende Wasserflöhe ein. Kippen die auch total um?
Nimm irgendein Behältnis 1-2 l(Schüssel oder was weiß ich), Wasser aus dem Aquarium, 10-20 Wasserflöhe rein. Was passiert dann?

gruß jo
p.s. mal sehen, was mir noch einfällt
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Re: Artenbecken für Peckoltia sp. L-15

Beitragvon David » 23.06.2015 03:54

eumel6 hat geschrieben:Hallo David,

ist ja eine böse Geschichte.

Es tut mir wahnsinnig Leid um die Fische. Da ich jetzt insgesamt 8 Peckoltia sp. L15 verloren habe, werde ich das ganze Projekt einstampfen. Heute mittag, werde ich das Welsbecken abbauen, ohne das auch nur ein Wels dort hausen konnte.

Nicht so schnell aufgeben.
Hypothese Fischempfindlichkeit
Ist dein Becken wirklich so welsfeindlich? Besorg 1-2 kleine Wald-Wiesen-Ancistren, ob die auch umkippen.
Die Frage die beantwortet werden sollte: Liegt es mehr am Becken oder an der Fischart? Sind die L15 empfindlich und wenn, worauf sind sie empfindlich?

Hypothese Giftwirkung
Oder noch einfacher - setzt lebende Wasserflöhe ein. Kippen die auch total um?
Nimm irgendein Behältnis 1-2 l(Schüssel oder was weiß ich), Wasser aus dem Aquarium, 10-20 Wasserflöhe rein. Was passiert dann?

gruß jo
p.s. mal sehen, was mir noch einfällt


Hi Jo,

Solangsam verzweifel ich wirklich an dem Welsbecken. :( Seit paar Tagen, gehts mir auch nicht besonders prächtig. :wink: Ich war gestern morgen nur wirklich entäuscht, dass die Welse gestorben sind. Das war wohl eher ne Kurzschlussreaktion.

Dann müsste ja mein Quarantänebecken "welsfeindlich" sein.
Nein, das mit den Welsen möchte ich nicht ausprobieren. Habe aber gestern bevor ich arbeiten ging, eine eingeschleppte Turmdeckelschnecke aus dem großen Becken und eine der Schnecken aus dem Welsbecken ins Q-Becken gegeben. Die aus dem Welsbecken scheint tot. Die andere klebt an der Scheibe. Werde die aber nichtmehr zurücksetzen, da ich gerde ein wenig skeptisch bin.

Noch eine andere Sache. Bin heute früher heim, da es mir nicht wirklich gut ging. Habe nochmal ins Welsbecken geschaut und habe festgestellt, dass keine der Schnecken mehr lebt. (Waren ca 6-7 Stück. Treiben alle an der Oberfläche und haben ihr "Haus" verschlossen.)
Irgendetwas stimmt hier ganz und garnicht. Die Schnecken, haben sogar den Nitritpeak überlebt und jetzt sterben die einfach weg?

Die Wasserflöhe, wüsste ich jetzt nicht woher ich die bekomme? Lebendfutter?

Meinen anderen Fischen geht es übrigens prächtig. Meine Freundin hat am Freitag noch 4 Paradiesfische mitgenommen. Die leben auch noch. Waren aber nicht im Q-Becken, sondern habe die mit der "normalen" Methode eingesetzt.

Vielleicht liegt es wirklich am Welsbecken und die Fische die im Q-Becken sind, sterben eventuell deshalb, da ich ja bei dem vorherigen Versuch Wasser vom Welsbecken mit reingemacht habe?
Vielleicht ein Bakterium, oder ein Virus? :ohmy:
Nur ohne wissenschaftliche Untersuchung werde ich das wohl kaum herausfinden.

Das Welsbecken werde ich wohl nochmal umbauen. Auch werde ich mir nochmal Gedanken zum Besatz machen.
Habe beschlossen nen Aussenfilter zu kaufen und noch mehr Höhlen und Wurzel reinzugeben. Das Becken sieht ein wenig leer aus. Werde hier wohl die rechte Seite nochmal umbauen.
(Die Mopaniwurzeln habe ich schon aus dem Becken genommen, da die immer noch den Pilzbefall haben. Die Mangrovenwurzeln hingegen sehen sauber aus.)
Auch werde ich die Cabomba durch eine andere Pflanze ersetzen. Die Anubias habe ich zwischenzeitlich auf einer Mangrovenwurzel festgebunden.

Die L15, kommen in recht saurem Wasser vor (pH-Wert 5-7).
Vielleicht liegt es auch an meinem Leitungswasser, dass einen pH-Wert von über 7 hat. (7,6-7,75)
Da ich auch die letzten Tage nochmal intensiver über die L15 gelesen habe, bezweifel ich ein wenig, dass ich auch wirklich L15 hatte.
Das Muster der Kopfpartie und die Schwanzflosse passen einfach nicht zu den Bildern im Internet. :wink: Ich beziehe mich hier auf meine eigenen Bilder und die Bilder bei l-Welse.com.


Gruß David
Zuletzt geändert von David am 23.06.2015 03:57, insgesamt 1-mal geändert.
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