Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

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Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 18.07.2017 23:16

Niemand ist unfehlbar.
Aber was teilweise im inet bezüglich Aquarienchemie abläuft. Üblich ist die Uneinsichtlichkeit der Honkanwärter. Da wird aufs Blut diskutiert, dass 1+1 doch 3 ist.
Ich werde mal so einige Graupen bringen und versuchen sie zu kommentieren.

gruß jo
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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 23.07.2017 18:54

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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 20.11.2017 18:25

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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon Blaubeerblau1 » 20.11.2017 22:34

Hi,

wennn jemand mit PH1 kommt lese ich in der Regel nicht mehr aufmerksam oder gar nicht weiter. Warum? Weil sich das außerhalb jeder aquaristischen Praxis bewegt.
Es reicht vollkommen, wenn man das Prinzip der Säurebindung(kapazität)und seiner Beeinflussung oder Veränderung versteht und evtl. Gefahren, welche sich daraus ergeben können. Und oft liegen falsche Meßergebnisse an überlagerten oder falsch angewendeten Reagenzien. Ich messe so gut wie gar nicht mehr. Ich beobachte mehr. Damit fahre ich sehr gut. Übrigens, Messgeräte können auch falsch "geeicht" werden. Technik ist nicht alles...

Gruß
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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 29.11.2017 18:25

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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon Wolkentreiber » 29.11.2017 20:50

Hallo zusammen
ich finde es scheiße das man nach einer gewissen Zeit seinen Beitrag nicht mehr posten oder sonstwie übermitteln kann.
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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 29.11.2017 20:55

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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon Wolkentreiber » 29.11.2017 21:08

Hallo Jo !
Das kann es doch nicht sein.
Ich mach mir ja auch Gedanken ,aber das ich mich damit auch beeilen muss ? Zumal es ja noch beurteilt wird.
Es geht einiges verloren ,aber..... Es sind zu wenige.

Bis dann
Peter
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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon Blaubeerblau1 » 01.12.2017 21:37

Hallo Jo,

Antwort eines Honks.

was meinst Du konkret? Die ganzen Daten zu lesen erscheint mir jetzt gerade nicht sinnvoll. Nehmen wir nur den ersten Wert, die Temperatur. Ist die morgens, mittags, abends oder nachts gemessen worden? Ist das eine gemittelte Temperatur aus verschiedenen Tages(zeit)messungen? In welcher Tiefe unter der Wasseroberfläche ist die gemessen worden, zu welcher Jahreszeit, bei Hochwasser oder Niedrigwasser? Es ist müßig die Daten für die Praxis als DIE Vorgabe geltend zu erklären.

Ja, was misst man mit der Leitfähigkeit (Mikrosiemens) im Wasser? Atome sind, was Anzahl von Elektronen und Protonen angeht, ausgeglichen bzw. neutral. Die Ionen (in elektrischer Ladung veränderte Atome bzw. Moleküle) in ihrer Gesamtheit werden gemessen. Wobei die Negativen als Anionen (Elektronen sind in der Mehrzahl) und die Positiven als Kationen (Elektronen sind in der Minderheit) bezeichnet sind. Daraus ergibt sich somit eine elektrische Ladung. Die Entstehung erfolgt durch die Besetzung in Anzahl mit Elektronen oder Protonen. Calcium, Magnesium, Natrium, Kalium, Eisen, Mangan oder Ammonium sind für den Aquarianer bekannte positiv geladene Kationen. Chlorid, Kieselsäure, Nitrat, Nitrit, Sulfat und Phosphat sind schon mal gehörte oder gelesene negativ geladene Anionen und in der Aquaristik bekannt. Aus der ermittelten elektrischen Leitfähigkeit geht zwar die Gesamtbelastung eines Wassers hervor, nicht aber die einzelnen Anteile und ihre Beurteilung im Kontext. Also nicht nur die Anzahl der Ionen sondern auch die Art der Ionen beeinflusst die Leitfähigkeit im Wasser.

Wenn Du die nicht messbare oder kaum vorhandene Karbonathärte (PH-Puffer) als fehlenden Puffer gegen einen Absturz des PH´s meinst, so gibt es in verschiedenen südamerikanischen Gewässern z.B. genug Humin- und Fulvosäuren welche den PH-Wert trotzdem stabil halten.

Alleine die Messungen an freier Luft vor Ort, davon gehe ich hier mal aus, verändert den PH-Wert um einen bestimmten Faktor durch die Beeinflussung von CO². Vom Wasser aufgenommen entsteht Kohlensäure welche den PH-Wert senkt. Zudem beeinflusst die Temperatur ebenfalls die Messwerte.
Im Allgemeinen wird die bei 25 Grad Celsius gemessen. Hier sind aber 18 oder auch mehr als 30 Grad Celsius in der Messung.

Nehmen wir noch einmal die GH und KH. Ich habe Corydoras sterbai (paleatus und panda ebenso) in Wässern mit folgenden Werten gleichermaßen erfolgreich nachgezüchtet und groß gezogen. Betonen möchte ich, dass alle Fische eine ähnliche vorläufige Endgröße haben und bisher auch durchgehend bei sehr guter Vitalität sind. Das nur, falls nun der Einwand kommen sollte, dass die Qualität oder Lebensdauer der Fische bei jenen oder diese Werten Einbußen erfahren würde.

Vor einigen Jahren waren es : GH: 21°, KH 15°. Erst letztes Jahr wieder bei: GH: 6°, KH: 3° bei ansonsten ähnlichen Pflegebedingungen. Na und? Was soll ich jetzt daraus schließen? Einzig mit künstlich zugeführtem CO² habe ich versucht den PH-Wert ein wenig zu senken, was bei der KH aber nicht sehr erfolgreich war weil ich nicht über Torf gefiltert oder auch keine andere Säuren ins Wasser gebracht hatte.

Mit Diskus ist mir das mit den gleichen Leitungswässern übrigens auch so gelungen. Ohne pantschen mit Osmosewasser und unter Ausschluss der Verwendung chemischer Mittelchen. Ich habe hier ein Buch von Heiko Bleher mit ner Menge empirisch erhobener Daten über Jahrzehnte, zu Wasser und Lebensbedingungen aus dem Amazonas und seinem Einzugsgebiet. Dabei herrschen, aus der Sicht der Alltagsaquaristik, öfter mal extreme Lebensbedingungen vor. Und Sauerstoff ist übrigens auch bei Diskus ein heikles Thema, ebenso die Toleranz gegenüber CO², nicht nur bei L-Welsen.

Noch kurz zu den L-Welsen, Jo. Ich folge keinen Trends, habe demnach mit L-Welsen keinerlei Erfahrungen. Daher halte ich dazu hier meinen Rand.

Zum meinem Auto :wink: . Erst heute Morgen sind wir in Urlaub gefahren. Was macht man? Öl checken, Reifendruck, Kühlwasserstand etc. Na klar, ich beobachte nicht den Motorblock bis der zu mir spricht. Natürlich sorge ich dafür, dass der nötige Reifendruck da ist. Ich werde aber nicht hingehen und den Sauerstoffgehalt der in den Reifen eingebrachten Luft messen. Was auch schwierig werden dürfte. In Kombi reicht mir die bar-Zahl und mein Auge in Beobachtung mit dem Blick auf äußere Schäden. Was ich aber mit nicht mehr Messen meinte sind eher Werte wie NO², PO4 oder eben GH und KH. Ich kenne mein Leitungswasser und wie es sich im Lauf einer oder zwei Wochen ohne Wasserwechsel verändert. Ein Messjunkie war ich auch mal, ist lange her. Ist im Anfang etwas für sein Gewissen und gegen die Unsicherheiten aus Mangel an Erfahrung. Ansonsten beobachte ich täglich und gehöre nicht zu jenen, die einmal am Tag zwei Minuten ihrer Zeit opfern, um das Futter einzuschmeißen.

LG
Dieter
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Re: Aquarienchemie eine Hure oder Honkanwärter im Vormarsch

Beitragvon eumel6 » 12.12.2017 22:18

Hallo Dieter,

leider ist meine Message nicht so richtig angekommen. Auch in einigen Detailfragen passen deine Aussagen nicht. Wird ein sehr hartes Stück Arbeit für mich zu werden, darauf einzugehen.
Meine Beispiele Eisen im Spinat und Sauerstoff für L-Welse sind nicht angekommen.
Es dürfte bekannt sein, dass unzählige Scharen von Kindern mit Spinat gequält wurden, weil Spinat schön viel Eisen für die Blutbildung enthielte. Dabei soll nur ein Komma bei der Übertragung der Messwerte verrutscht sein und das wurde dann jahrzehntelang mitgeschleppt.
Ähnlich die Situation bei Sauerstoff und L-Welse. Ich beziehe mich dabei auf Krause Wasserchemie.
Ein rasch fließender Bach hätte 12mg/l Sauerstoff aufgewiesen, wobei der Gleichsgewichtswert nur bei 7,8 mg/l liegt. Natürlich kann Wasser mit Sauerstoff übersättigt sein.
Einmal durch Phytoplankton siehe wikipedia aber nicht in dem Maße. Phytoplankton entfällt aber bei dem Bach.
Und dann aus dem Gedächtnis durch Brandungsgischt am Meer - Quelle hab ich im mom nicht dazu.
Praktisch hat Krause gezeigt, dass O2-Test so verderben können, dass sie zu hohe Werte anzeigen. Und bei Tropenexpeditionen ist das Verderben von manchen Tests schnell.
Diese fehlerhafte Messung des O2-Wertes wurde dann als wissenschaftlicher Beweis für die hohe Sauerstoffbedürftigkeit von L-Welsen mit Nachdruck verbreitet. "Zum Schaden der Aquaristik"
Ubd wenn man einige Messwerte aus Südamerika hinterfragt, wackelt da einiges.

gruß jo
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